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Standortprojekte brauchen faire Chancen

Intakte Umwelt und ein nachhaltiger Umgang mit Natur und Lebensraum sind zentrale Standortkriterien. Wirtschaftssichernde Projekte brauchen aber eine faire Chance.

Appell der Wirtschaft: Keine Vorverurteilungen beim Beschneiungsprojekt Silvretta Montafon.
© Silvretta Montafon-daniel zangerl. Appell der Wirtschaft: Keine Vorverurteilungen beim Beschneiungsprojekt Silvretta Montafon.

Die Silvretta Montafon plant den Ausbau der Beschneiungsanlage im Skigebietsteil Nova inklusive dem Bau eines Beschneiungsteichs im Bereich „Schwarzköpfle“. Die Behördenverfahren laufen. Seit 2016 ist das Projekt im behördlichen Genehmigungsverfahren.

„Schneesicherheit ist die Voraussetzung für den Tourismus im Montafon und der Wintertourismus hat nur eine Zukunft, wenn wir Pisten beschneien können und Schnee schon zu Beginn der Saison garantieren können“, sagt Herbert Bitschnau, Standesrepräsentant des Stand Montafon. Der Stand Montafon, Montafon Tourismus, WIGE Montafon und die Standort-Gemeinden bekräftigen ihre Unterstützung für das derzeit in Diskussion stehende Beschneiungsprojekt. „Das Tal steht geschlossen hinter dem Ausbau der Beschneiungsanlage“, verlautbaren sie via gemeinsamer Aussendung. Bereits 2014 habe die Silvretta Montafon die Planung gestartet: Schon seit Projektbeginn fand ein reger Austausch mit den Gemeinden, Touristikern und Bürgern des Montafon statt.

„Von Geheimniskrämerei und Verhandlungen hinter verschlossenen Türen, wie von LR Johannes Rauch behauptet, kann keine Rede sein“, erklärt Marco Tittler, Direktor-Stv. der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

Ordentliches Verfahren respektieren

Die von politischer Seite und jetzt auch von der Vorsitzenden des Umweltschutzrates geäußerten Vorverurteilungen des Beschneiungsprojekts im Montafon sind für den Tourismus-Spartenobmann Elmar Herburger völlig überflüssig und entbehrlich. „Das Projekt befindet sich in einem ordnungsgemäßen Verfahren, in dem auch alle umweltrelevanten Aspekte berücksichtigt werden. Das gilt es abzuwarten und solche Pläne nicht im Vorfeld durch unsachgemäße Äußerungen zu torpedieren.“ Marco Tittler ergänzt: „Das gilt im Übrigen für alle Projekte. Einwandfreie Verfahren sind zuzulassen und zu respektieren."

Spartenobmann Herburger verweist darauf, wonach es sich bei diesem Projekt nicht um Wachstum, sondern um die qualitätsvolle Absicherung eines touristischen Angebotes im Tal handelt. Es gehe nicht um ein ‚Mehr’, sondern das was besteht zu festigen und zu optimieren.  „Nur so können Skiregion und Tourismus im Montafon auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben. Wer hier gegen diese Interessen moniert, agiert auch gegen die Menschen in dieser Region, die vom touristischen Angebot leben“, betont Tourismussprecher Elmar Herburger und ergänzt: „Ein derartiges, für die Region so wichtiges Projekt braucht eine faire Chance.“

Josef Lechthaler, Bürgermeister von St. Gallenkirch, klärt weiter über das Projekt in seiner Gemeinde auf: „Um Vermutungen entgegenzuwirken: Es ist schade, dass bereits falsche Assoziationen wie eine ‚Staumauer’ verbreitet werden. Der Beschneiungsteich wird sensibel als natürliche Wasserfläche in die Natur eingebettet. Hier wurden sämtliche Auflagefristen eingehalten und die Einsichtmöglichkeiten für alle Bürgerinnen und Bürger waren jederzeit gegeben.“

„Mit Einbindung von Behörden, Sachverständigen und Gutachtern suchten wir nach einem geeigneten Standort für den Speicherteich. Das Ziel war, einen Platz im Skigebiet zu finden, und keine neuen Landschaftskammern zu erschließen. Die Entscheidung fiel erst aufgrund einer ausführlichen Variantenstudie im Jahr 2015 auf den Standort zwischen Skipiste 44 und Skiweg R44 (siehe Bild oben). Die Variantenprüfung wurde Hand in Hand mit den jeweiligen Behörden und Sachverständigen durchgeführt, die alle Blickwinkel und in besonderem Maße auch die Ökologie berücksichtigt haben“, betont Peter Marko, GF Silvretta Montafon.

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