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Stabiles Wachstum, aber "Euro-Stärke belastet"

Die Wirtschaft der Eurozone ist im April stabil gewachsen.

© APA Vor allem der starke Euro wirkte sich negativ auf die Exporte aus

Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - hielt sich unverändert bei 55,2 Punkten. Das Barometer blieb damit auf dem niedrigsten Wert seit Anfang 2017, hielt sich aber klar über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern.

"Nach dem fulminanten Jahresauftakt blieb die Eurozone im April auf gedämpftem Wachstumskurs", sagte IHS-Markit-Chefökonom Chris Williamson zu der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Forschungsinstituts unter rund 4.000 Unternehmen. "Gleichwohl signalisiert er noch immer recht kräftiges Wachstum."

Dass das Barometer von seinem Jänner-Hoch nachgegeben hat, findet Williamson "weder überraschend noch alarmierend: Eine derart hohe Wachstumsrate wie damals ist selten von Dauer, nicht zuletzt weil das Angebot nicht mit der Nachfrage Schritt halten kann". Geschadet hätten nicht nur die seit Monaten anhaltende Rekordverlängerung der Lieferzeiten für Materialien in der Industrie und der zunehmende Fachkräftemangel. "In Frankreich brachten die Streiks das Wachstum ins Trudeln - was in den nächsten Monaten auch noch so weitergehen könnte", erklärte der Chefvolkswirt.

Klar sei jedoch auch, dass sich die Nachfrage abgeschwächt habe. "Negativ auf die Exporte ausgewirkt hat sich nicht zuletzt der starke Euro", betonte Williamson. So registrierte die Industrie das schwächste Exportneugeschäft seit eineinhalb Jahren. "Und da die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist auf den tiefsten Wert seit einem Jahr gesunken sind, sieht es ganz danach aus, dass sich die Abkühlung in den nächsten Monaten fortsetzten könnte."

Die beiden größten Volkswirtschaften Deutschland und Frankreich gewannen gegen den Trend leicht an Schwung. In den übrigen von der Umfrage erfassten Ländern schwächte sich das Wachstum im Durchschnitt auf ein 18-Monatstief ab.

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