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Stab der Vorarlberger Wirtschaft: Maßnahmen zeigen Wirkung

Der neue Expertenstab der Wirtschaftskammer und des Landes hat sich bei seinem inzwischen dritten Treffen wieder intensiv mit tiefgreifenden Maßnahmen beschäftigt – unter anderem für eine Belebung der regionalen Wertschöpfung oder zur Ausarbeitung von Strategien zur Positionierung Vorarlbergs in Sachen eCommerce. Besonders erfreulich: Durch die Anstrengungen im Rahmen der Maßnahmen für die Lehrlingsausbildung konnten innert kürzester Zeit 60 Lehrstellen „generiert“ werden – die Maßnahmen zeigen Wirkung.

Stab der Vorarlberger Wirtschaft: Maßnahmen zeigen Wirkung
© WKV/Simon Groß Der „Stab der Vorarlberger Wirtschaft“ diskutierte Maßnahmen für eine Belebung der regionalen Wertschöpfung oder zur Ausarbeitung von Strategien zur Positionierung Vorarlbergs in Sachen eCommerce.

Durch den von WKV-Präsident Hans Peter Metzler und Landesrat Marco Tittler initiierten „Stab der Vorarlberger Wirtschaft“ sollen der gemeinsame Blick auf aktuelle Entwicklungen intensiviert und eine strukturierte Koordination untereinander ausgebaut werden – hinzu kommt schließlich auch ein verbindliches Vorgehen: Unter starker Einbindung der Fachorganisationen, Sparten und Branchen sollen entscheidende Problemfelder und Herausforderungen identifiziert und gemeinsam mit den System- und Sozialpartnern sowie dem Land konkrete Lösungsmaßnahmen umgesetzt werden.

Maßnahmen zu Lehrausbildung zeigen Potenzial

„Maßnahmen, die im Rahmen der letzten Stabssitzung beschlossen wurden, haben bereits eine überaus positive Wirkung gezeigt und dokumentieren, dass das Format ein großes Potenzial hat“, sagt WKV-Direktor Christoph Jenny mit Blick auf das Thema Lehrlingsausbildung. „Noch vor etwa 1,5 Wochen war der Stand bei den Lehrvertragsanmeldungen um 20 Prozent geringer als Stand gestern: Hier können wir ein Minus von nunmehr 12,1 Prozent verzeichnen“, sagt Jenny. Zurückzuführen sei das ganz klar auf die enge Verzahnung zwischen Jugendcoaches und Ausbildungsberatern sowie einen laufenen Monitoringprozess, durch den allfällige Lehrstellen-Lücken bereits frühzeitig erkannt werden können. Durch eine verstärkte Vernetzung von derzeit 13 Jugendcoaches (BIFO) mit zwei Ausbildungsberatern (WKV) werden die aktuellen Entwicklungen und Ergebnisse der jeweils eigenen Aktivitäten zum Nutzen der Jugendlichen geteilt und das weitere Vorgehen gemeinsam abgestimmt. Insgesamt 30 Ausbildungsbetriebe wurden angesprochen, 60 neue Lehrstellen konnten so schlussendlich „generiert“ werden. „Bei der letzten Sitzung des Stabs waren noch 265 Jugendliche im Coaching-Programm eingebunden, jetzt sind es nur noch 213 – und das in noch nicht einmal zwei Wochen“, freut sich Jenny. Zusätzlich sollen die Jugendlichen über eine digitale Matching-Plattform etwa die Möglichkeit erhalten, sich mit einem kurzen Video-Clip vorzustellen und wichtige Fragen zu stellen. Die Plattform wird nächste Woche online gehen: „Interessierte Ausbildungsbetriebe können sich mit einem eigenen Zugangscode so ein erstes Bild von den Jugendlichen machen, die sich für einen bestimmten Lehrberuf interessieren – und dann direkt mit ihnen in Kontakt treten“, erklärt der WKV-Direktor.

Standort stärken und ausbauen

Landesrat Marco Tittler begrüßt die bisher vom Stab der Vorarlberger Wirtschaft ausgearbeiteten Vorschläge und Maßnahmen und sieht darin einen entscheidenden Beitrag zu Stärkung und Ausbau des gesamten Wirtschaftsstandorts. Im Rahmen der Sitzung präsentierte der Wirtschaftslandesrat die Ergebnisse des aktuellen Wirtschaftsmonitorings des Landes und stellte fest, dass sich seit dem letzten Austausch Einiges getan hat: „Unser vor zwei Wochen präsentiertes Impulsprogramm steht. Wir haben einige Akzente gesetzt, etwa das Schutzkonzept für die Wirtschaft, mittlerweile wurden rund 13 Millionen Euro im Rahmen der Tourismusförderung ausgeschüttet und im Bereich des Güterverkehrs konnte durch die Ausweitung der Öffnungszeiten am Zollamt Wolfurt eine spürbare Erleichterung der dortigen Verkehrsproblematik herbeigeführt werden“, resümiert Tittler.
 
Ebenfalls besprochen wurden während des Austauschs die Themen regionale Wertschöpfung und eCommerce. Es wurde vereinbart, die gemeinsamen Aktivitäten zur Unterstützung der regionalen Wirtschaft weiter voranzutreiben. Auch im Impulsprogramm sind konkrete Projekte dazu vorgesehen, die in den nächsten Wochen näher vorgestellt werden.

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