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Spartenobmann Bitschnau fordert „Transformationsoffensive“

Dieter Bitschnau, der gestern einstimmig als Obmann der Sparte Information und Consulting bestätigt wurde, berichtet über eine gedämpfte Stimmung in der Branche und definiert die Arbeitsschwerpunkte seiner Sparte.

Dieter Bitschnau, der gestern einstimmig als Obmann der Sparte Information und Consulting bestätigt wurde, berichtet über eine gedämpfte Stimmung in der Branche und definiert die Arbeitsschwerpunkte seiner Sparte.
© Frederick Sams V.l.: Herby Tessadri, Dieter Bitschnau und Martin Dechant.

In der konstituierenden Spartenkonferenz der Sparte Information und Consulting wurde der langjährige Spartenobmann Dieter Bitschnau, geschäftsführender Gesellschafter der Kommunikationsberatung clavis (Bregenz/Innsbruck/Wien), einstimmig in seiner Funktion bestätigt. Als Stellvertreter stehen ihm künftig Herby Tessadri (Crossbase mediasolution, Wolfurt) und Martin Dechant (ikp Vorarlberg, Dornbirn) zur Seite.

Arbeitsschwerpunkte der Sparte Information und Consulting

Der wiedergewählte Spartenobmann möchte seine Arbeitsschwerpunkte auf die Herausforderungen legen, die mit der Corona-Krise auf die Unternehmen hereingebrochen sind. Insgesamt berichtet Bitschnau über eine sehr gedämpfte Stimmung in der Sparte Information und Consulting, die eine aktuelle Blitzumfrage unter mehr als 600 Vorarlberger Consulting-, Kommunikations- und IT-Dienstleistern deutlich gemacht hat. Im Durchschnitt verzeichnen die wissensbasierten Dienstleistungsbetriebe seit Beginn der Krise im März einen Umsatzrückgang von 43 Prozent. Die Erwartungshaltung in Bezug auf die kurzfristige Auftragsentwicklung in den kommenden vier Wochen liegt bei einem indexierten Wert von nur 42 (auf einer Skala von 0 bis 100) und macht die Verunsicherung über ein baldiges Ende der Krise deutlich.

Die Dienstleistungsunternehmen im Bereich Consulting, Kommunikation und IT hatten sich in den vergangenen Jahren sehr dynamisch entwickelt und stellten vor Beginn der Krise noch rund 5.700 Arbeitsplätze zur Verfügung. Die oft kleinen Unternehmenseinheiten zeichnen sich durch eine hohe Spezialisierung und eine starke Nähe zum Kunden aus, die den heimischen KMU in und nach der Krise Unterstützung bieten, um die Umwälzungen am Markt zu bestehen.

Konjunkturimpuls: „Vorarlberger Transformationsoffensive“ 

Bitschnau schlägt in diesem Zusammenhang eine „Vorarlberger Transformationsoffensive“ als Konjunkturimpuls vor. Durch Anreize und geförderte Investitionen in Digitalisierungsmaßnahmen sollen die Wirtschaft im Land angekurbelt und die Betriebe bei der Optimierung und im Aufbau von Know-how zu digitalen Prozessen und digitaler Infrastruktur unterstützt werden. Der Spartenobmann will auch das Thema Liquiditätsmanagement stärker in den Fokus rücken und kündigt Vorschläge für die Politik an, wie Unternehmen mit steuerlichen Anreizen künftig mehr Liquiditätsreserven schaffen können, um Krisensituationen besser durchtauchen zu können.

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