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Sichere Gastronomie bedeutet auch sichere Hotellerie

Erste Perspektiven für die Hotellerie mit einigen offenen Fragen. Vorbildliche Konzepte der Gastronomie sind für den gesamten Tourismus wegweisend.

Die Gastronimie ist weiterhin mit ihren Hygienekonzeptzen ein sicherer Ort und Vorbild für die Öffnung der Hotellerie ab 19. Mai.
© iStock Rasche und klare Regelungen braucht es in Bezug auf die Öffnung der Hotellerie ab 19. Mai.

Über sieben Wochen nach Öffnung der Gastronomie gilt diese nach wie vor als sicher. Das Infektionsgeschehen spielt sich in erster Line im privaten Bereich ab. „Hohe Auflagen und vorbildliches Engagement der Betriebe und deren Mitarbeiter/-innen machen unsere Branche zu sicheren Orten“, erklärt Spartenobmann Markus Kegele.

Hotelier Kegele, er ist auch Fachgruppenobmann der Vorarlberger Hotellerie, plädiert daher wie auch WKV-Präsident Hans Peter Metzler und LH Wallner dafür, an der Modellregion Vorarlberg festzuhalten und dort Maßnahmen zu setzen, wo Infektionsherde stattfinden. „In der Gastronomie ist das nicht der Fall. Das muss auch in Wien verstanden werden.“ Eine wissenschaftliche Begleitung der Modellregion sei daher zu begrüßen, weil sie dies auch bestätigen werde. 

„Hohe Auflagen und vorbildliches Engagement der Betriebe und deren Mitarbeiter/-innen machen unsere Branche zu sicheren Orten.“
Spartenobmann Markus Kegele

„Wir werden nicht müde, immer wieder zu betonen, dass die Öffnung der Gastronomie nichts mit diesen angestiegenen Zahlen bzw. Fällen zu tun hat. Im Gegenteil, nur Getestete haben Zugang und es gelten nach wie vor klare, strenge Regeln, an die sich die Gäste, die Mitarbeiter/-innen und Unternehmer/-innen mit großer Disziplin und Eigenverantwortung halten“, betont Kegele. „Die Öffnung ist ein Mehrwert für das ganze Land, dafür arbeiten wir weiterhin mit hohem Aufwand.“ 

Öffnung Hotellerie ab 19. Mai

Rasche und klare Regelungen brauche es aus seiner Sicht in Bezug auf die Öffnung der Hotellerie ab 19. Mai. Zu viele Fragen seien noch offen. Die Verordnung zu den Öffnungsschritten - auch der Hotellerie - ab 19. Mai lasse zu lange auf sich warten, zumal aufgrund einiger angekündigter Punkte manches Hotel nicht aufsperren kann. „Die 20-Quadratmeter-Regelung im Wellness-Bereich stellt gerade unser Vorzeige-Betriebe vor große Probleme. Die Sperrstunden-Regelung sollte für Hotelgäste wie im vergangenen Sommer ausgelegt werden. Sprich sie galt für Hotelgäste, diese sind künftig ja bereits getestet, nicht“, sagt der Spartenobmann. Und auch Selbsttests sollten einen Aufenthalt im Hotel ermöglichen, wie sie auch im Kultur- und Sportbereich bereits Anwendung finden. 

Der Weg in eine unbeschwerte Sommersaison führt über Impfungen, den Wegfall der Quarantäneregeln und den Grünen Pass.  „Der grüne Pass wird unser aller Ticket für eine Rückkehr in ein Leben sein, das wir schon so sehr vermissen: Reisen und Aufenthalte in Hotels, denn keine Reisefreiheit bedeutet auch kein Tourismus“, sagt Hotelier Kegele. 

„Die Menschen wollen endlich wieder sicher verreisen können. Der Grüne Pass ist dafür eine wesentliche Voraussetzung und muss deshalb EU-weit rasch umgesetzt werden. Zusätzlich braucht es auch eine Vereinheitlichung des derzeit bestehenden ‚Fleckerlteppichs‘ an verschiedenen Einreisebestimmungen.“ Die Verantwortlichen sollten aus den Fehlern der Vergangenheit lernen. 

„Mit dem Impftempo und hohen Hygienestandards in unserer Branche schaffen wir das!“ Als Beweis dafür führt der Spartenobmann die Erfolgsgeschichte des heimischen Sommertourismus im vergangenen Jahr an und aktuell die der Modellregion Vorarlberg mit Top-Sicherheitskonzepten seit Beginn der Öffnung: „Vorarlbergs Gastronomie und Beherbergungsbetriebe sind safe!“

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