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Seilbahnen starten Sommerbetrieb

Die Vorarlberger Seilbahnen starten in die Sommersaison und dürfen ihren Betrieb am 29. Mai 2020 wieder aufnehmen.

Obmann Hannes Jochum gibt einen Einblick in die vom Fachverband erarbeitete Handlungsanleitung für Seilbahnunternehmen.
© Alexandra Serra Obmann Hannes Jochum gibt einen Einblick in die vom Fachverband erarbeitete Handlungsanleitung für Seilbahnunternehmen.

In Anbetracht der aktuellen Lage in Zusammenhang mit COVID-19 gelten auch für die Seilbahnen klare Bestimmungen, um die Gesundheit der Gäste und Mitarbeiter gewährleisten zu können. Trotz der erschwerten Rahmenbedingungen blicken die Verantwortlichen dem Sommer optimistisch entgegen: Die verstärkte Tendenz Urlaub im Inland zu verbringen, könnte sich heuer besonders positiv auf die Besucherzahlen der Sommer-Bergbahnen auswirken. Knapp zwölf Wochen nach dem vorzeitigen Ende der Wintersaison dürfen die Seilbahnen nun wieder ihren Betrieb aufnehmen. Am Freitag, den 29. Mai 2020 starten die Vorarlberger Bergbahnen in die Sommersaison 2020. „Wir haben in den letzten Wochen alle Vorbereitungen getroffen, um einen sicheren Sommerbetrieb gewährleisten zu können. Mit einer vom Fachverband eigens entwickelten Handlungsanleitung sind die Bergbahnen bestens gerüstet. Die darin enthaltenen Checklisten unterstützen die Seilbahnunternehmen dabei, für ihre Gäste und Mitarbeiter möglichst unkompliziert und einfach eine sichere Umgebung zu schaffen“, sagt Hannes Jochum, Obmann der Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg. Die zusätzlichen Maßnahmen, die in der aktuellen Novelle der COVID-19-Lockerungsverordnung für die Seilbahnbetriebe enthalten sind, sind in der Handlungsanleitung des Fachverbandes bereits berücksichtigt.

Mund-Nasen-Schutz auch in Seilbahnkabine Pflicht

In diesem Sinne gilt auch in den Seilbahnen künftig ein Mindestabstand von einem Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben. Ebenso muss ein Mund-Nasen-Schutz während der Fahrt getragen werden. Hinweisplakate im Kassen- und Einstiegsbereich sollen die Gäste zusätzlich an die vorgeschriebenen Hygiene- und Verhaltensregeln erinnern. Darüber hinaus informieren Beschilderungen über die zulässige Sitz- bzw. Stehordnung in der jeweiligen Bergbahn. Grundsätzlich stellt die Verordnung die Bergbahn aber mit Massenverkehrsmitteln gleich. Sollte es nicht anders möglich sein, dürfte der Mindestabstand fallweise also auch unterschritten werden. „Die Sicherheit unserer Gäste hat für uns oberste Priorität. Bei der Karrenseilbahn haben wir daher in Eigeninitiative die maximal zulässige Personenanzahl pro Seilbahnkabine um 40 Prozent reduziert. Automatisiert und gesteuert über das Zutrittssystem können so vorläufig nur noch 20 Personen statt 35 die Kabine betreten. Der Mindestabstand von einem Meter soll natürlich dennoch eingehalten werden. Zudem sind unsere Mitarbeiter bestens geschult und alle Vorbereitungen getroffen, damit einem unvergesslichen Bergerlebnis nichts mehr im Wege steht“, erklärt Herbert Kaufmann, Vorstand der Dornbirner Seilbahn AG.

Steigende Nachfrage für Sommer erwartet

Auch in der Fachgruppe blickt man der Sommersaison positiv entgegen: „Wir konnten in den vergangenen Wochen einmal mehr unter Beweis stellen, dass die Sicherheit und Gesundheit unserer Gäste und Mitarbeiter an erster Stelle steht. Dies stärkt das Vertrauen in die Region und steigert langfristig die Attraktivität Vorarlbergs als Urlaubs- und Ausflugsraum“, sagt Michael Tagwerker, Geschäftsführer der Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg. „Wir gehen davon aus, dass die Vorarlberger sowie auch die restlichen Österreicher ihren Sommerurlaub heuer verstärkt im Inland verbringen werden. Darüber hinaus versuchen immer mehr Menschen durch ihr Konsumverhalten die regionalen Betriebe zu unterstützen. Hier kommt uns besonders zugute, dass wir in den letzten Jahren laufend in den Ausbau der Erlebnisangebote am Berg investiert haben, um den Ganzjahrestourismus in Vorarlberg nachhaltig zu festigen“, ergänzt Hannes Jochum abschließend.

Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg

Die Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg vertritt die Interessen von 71 Mitgliedern und 32 Skigebieten. Vorarlbergweit sind 306 Bahnen und Lifte in Betrieb, die insgesamt rund 1.000 Pistenkilometer bedienen. Durchschnittlich sind über 1.000 Mitarbeiter und 20 Lehrlinge bei den Vorarlberger Seilbahnbetrieben beschäftigt. Jährlich erwirtschaften die Vorarlberger Seilbahnen einen Nettoumsatz aus Personenbeförderung von rund 150 Millionen Euro und reinvestieren im Schnitt 50 Millionen Euro.

Vorstand: Obmann Hannes Jochum MSc (Bergbahnen Brandnertal GmbH), Obmann-Stv. Mag. Christoph Pfefferkorn (Skilifte Lech Ing. Bildstein GmbH), Obmann-Stv. Dr. Andreas Gapp (Kleinwalsertaler Bergbahn AG), Geschäftsführer Mag. Michael Tagwerker
Mitglieder: 71 Betriebe, 32 Skigebiete
Liftanzahl: 306 Seilbahnen, Sessellifte, Schlepplifte
 
Weitere Informationen: Mag. Michael Tagwerker,
T: 05522 305-340, E: tagwerker.michael@wkv.at


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