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Seilbahnen sichern Vorarlberg als Winterdestination weiter ab

Vorarlbergs Skigebiete erweitern diesen Winter ihr Freizeitangebot. Mit Investitionen von rund 75,6 Millionen Euro für die kommende Wintersaison sichern sie Vorarlbergs Zukunft als Winterdestination. 

Mit Investitionen von rund 75,6 Millionen Euro für die kommende Wintersaison sichern unsere Skigebiete Vorarlbergs Zukunft als Winterdestination. Auch in die Nachwuchsförderung wird weiter investiert. Schwierig gestalten sich die Suche nach Fachpersonal u
© Oberstdorf/Kleinwalsertal Bergbahnen Die Bergstation der neuen Ifenbahn mit dem Panoramarestaurant im Kleinen Walsertal.

Die Vorarlberger Seilbahnunternehmen sind für die kommende Wintersaison gerüstet. „Schneesicherheit ist bei der Auswahl des Skigebietes das wichtigste Entscheidungskriterium für Wintersportler – gleich nach der Skigebietsgröße. Deshalb investierten viele Skigebiete in den Ausbau der Beschneiungsanlagen“, erklärte Markus Comploj, Fachgruppenobmann der Seilbahnen Vorarlberg, auf der Pressekonferenz zur 49. Seilbahntagung am 19. Oktober. Rund 25,3 Millionen Euro beträgt der Investitionsbeitrag in die Schneesicherheit. Die größten Projekte wurden in Warth, am Golm und in der Silvretta Montafon umgesetzt. Weitere 24,3 Millionen Euro flossen in den Bau neuer Seilbahnanlagen. Neben der neuen Ifenbahn I und II wird bald auch die Dorfbahn Warth in Betrieb gehen. Weitere 13,9 Millionen Euro haben die Seilbahnen für Infrastruktureinrichtungen aufgewendet. Restaurantneu- und Umbauten sowie Parkraumgestaltung standen hier unter anderem auf dem Programm. Insgesamt investierten die Seilbahnunternehmen 75,6 Millionen Euro für die bevorstehende Saison. Bei einem Netto-Jahresumsatz aus Personenbeförderung von rund 151 Millionen Euro ergibt sich heuer eine Reinvestitionsquote von rund 50 Prozent. „Die Investitionen der Seilbahnbetriebe spielen nicht nur Vorarlbergs Tourismusbetrieben in die Karten, sondern sind auch ein wichtiger Wirtschaftsmotor,“ erklärt Markus Comploj. 

Investitionen in die Zukunft – Personal gesucht

„Wir Seilbahnbetriebe haben unsere Hausaufgaben gemacht. Aber: Sehr große Herausforderungen sind für uns die Suche nach geeignetem Fachpersonal sowie die oft sehr aufwendigen und lang dauernden Behördenverfahren für unsere Projekte“, zeigt sich Markus Comploj besorgt. Viele Arbeitsplätze für den Winter sind noch nicht besetzt, fast alle Bahnen suchen noch Personal. „Und das Thema Behördenverfahren würde ein ganzes Buch füllen – hier müssen wir dringend Bürokratie abbauen und schlankere Strukturen finden. Wir Seilbahnbetriebe können uns nur mit umfangreichen Investitionen für die Zukunft rüsten und sichern damit den gesamten Tourismusstandort ab“, so Markus Comploj weiter. Neben den Investitionen und direkten Ausgaben der Seilbahnunternehmen kommen zur Wertschöpfung für den Standort noch die rund 845 Millionen Euro hinzu, die Wintersportler jährlich in Vorarlberg ausgeben. 

Investieren auch in die „Schifahra“ von morgen

Unter dem Motto „Schifahra“ und „Skifahren mit Flocke“ bieten die Vorarlberger Seilbahnen auch dieses Jahr wieder kostenlose Schulskitage für Kinder von der dritten bis zur sechsten Schulstufe an. Die Skigebiete laden seit Jahren jeden Winter rund 5.000 Schüler und ihre Begleitpersonen ein. „Das Ziel ist, den Kindern den Einstieg in den Skisport zu ermöglichen und sie auch auf die Wintersportwochen optimal vorzubereiten. Sie erhalten Skitickets, Verpflegung und bei Bedarf eine Leihausrüstung. Und als Erinnerung gibt es für jeden ‚Schifahra’ eine Snapbackcap“, erklärt Michael Tagwerker, Geschäftsführer der Fachgruppe der Seilbahnen. Anfänger haben die Möglichkeit, gemeinsam mit Skilehrern die ersten Schwünge auf der Piste zu machen. Neben den Bergbahnen Vorarlberg unterstützen das Land Vorarlberg und der Vorarlberger Skiverband die Aktion.

Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg

Die Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg vertritt die Interessen von 71 Mitgliedern und 45 Skigebieten. Vorarlbergweit sind 319 Bahnen und Lifte in Betrieb, die insgesamt 1.000 Pistenkilometer bedienen. Durchschnittlich sind rund 1.000 Mitarbeiter und 15 Lehrlinge bei den Vorarlberger Seilbahnbetrieben beschäftigt. In der Wintersaison 2015/16 erwirtschafteten die Vorarlberger Seilbahnen einen Nettoumsatz von rund 151 Millionen Euro aus Personenbeförderung. Bis 2020 werden die Betriebe 320 Millionen Euro in bereits geplante Projekte investieren. 

Seilbahnen Vorarlberg:

  • Jahresnettoumsatz 2015/2016: 151 Millionen Euro aus Personenbeförderungen
  • Investitionen für Winter 2017/8: 75,6 Millionen Euro
  • Reinvestitionsquote: 50 %

Vorstand:         

  • Obmann Ing. Markus Comploj (Bergbahnen Brandnertal GmbH
  • Obmann-Stv. Ing. Augustin Kröll (Kleinwalsertaler Bergbahn AG
  • Obmann-Stv. Mag. Christoph Pfefferkorn (Skilifte Lech Ing. Bildstein Gmb
  • Geschäftsführer Mag. Michael Tagwerker

Mitglieder: 71 Mitglieder, 45 Skigebiete

Liftanzahl: 319 Seilbahnen, Sesselbahnen und -lifte, Schlepplifte


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