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Schulterschluss von Wirtschaftskammer und Land Vorarlberg

WKV und Land kündigen noch intensivere Partnerschaft zum Wohl des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg an.

Wirtschaftskammer und Land kündigen noch intensivere Partnerschaft zum Wohl des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg an.
© Landespressestelle Vorarlberg Schulterschluss von Land und Wirtschaftskammer: LH Markus Wallner, Wirtschaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler und Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser.

Im Vergleich zu der nach wie vor moderaten wirtschaftlichen Entwicklung in vielen Teilen Europas, laufen in Vorarlberg die Uhren anders: robustes Wirtschaftswachstum, Aufwärtstrend auf dem Arbeitsmarkt, steigende Umsätze im Einzelhandel, eine zufriedene Baubranche, Exportsteigerungen und Rekordzahlen im Tourismus. Vorarlbergs Wirtschaft befindet sich auf stabilem Kurs. Damit die positive Entwicklung weiter anhält, wollen das Land Vorarlberg und die Wirtschaftskammer Vorarlberg ihre die bewährte Zusammenarbeit weiter stärken. „Indem wir unsere Kräfte bündeln, erhöhen wir die Schlagkraft und unsere Zukunftschancen“, betonen LH Markus Wallner, der neue WK-Präsident Hans-Peter Metzler und Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser.

Der heimischen Wirtschaft ist es im abgelaufenen Jahr gelungen, sich besser zu behaupten als in den anderen Bundesländern. Gleichzeitig verweist LH Wallner auf die zentralen Herausforderungen, die sich im neuen Jahr 2017 und darüber hinaus stellen. „Die wirtschaftliche Zukunft Vorarlbergs hängt sehr stark von einer guten Zusammenarbeit ab. Wenn das Land, die Sozialpartner und andere wichtige Partner zusammenarbeiten, erhöhen wir die Schlagkraft und unsere Chancen“, betonen Wallner und Metzler.

Land und Wirtschaftskammer haben folgende Schwerpunkte für das Jahr 2017 definiert:

  • Ausbildung von dringend gebrauchten Fachkräften
  • Abbau von bürokratischen Hürden
  • noch mehr Innovation
  • Ausbau der Infrastruktur
  • Im Land regeln, was im Land regelbar ist

Die Wirtschaftskammer Vorarlberg setzt sich für 2017 das Ziel, dass möglichst viele Entscheidungen für die Wirtschaft und die Menschen in diesem Land auf der Vorarlberger Ebene getroffen werden sollen. „Was im Land regelbar ist, soll im Land geregelt werden“, betont WKV-Präsident Metzler. Die Wirtschaftskammer und das Land sind hier weiterhin gemeinsam auf einem guten Weg. „Die Zusammenarbeit nach Vorarlberger Art mit gemeinsamen Projekten von Bildung über Digitalisierung bis hin zur Deregulierung wird eine Benchmark in Österreich sein“, ist sich Metzler sicher.

Land und Wirtschaftskammer vollziehen einen engen Schulterschluss, um der heimischen Wirtschaft bestmögliche Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Unternehmenstätigkeit zu bieten. Die Zusammenarbeit manifestiert sich in einer Reihe von Projekten, die vom Land mit insgesamt ca. einer Million Euro mitfinanziert werden. Die Liste reicht vom Auslandsstipendium für Lehrlinge und Lehrlingscoaching bis zur Jungunternehmerberatung.

Vorarlberg überzeugt mit guten Wirtschaftsdaten, gesunden Landesfinanzen, hohen sozialen und Sicherheitsstandards, einer von breitem ehrenamtlichen Engagement geprägten Gesellschaft und einer lebendigen Kulturszene sowie einer enormen landschaftlichen Vielfalt und natürlichen Schönheit. Aus dieser positiven Stimmung heraus soll 2017 eine „Marke Vorarlberg“ entwickelt werden, um ein Gütesiegel für die einzigartige Vorarlberger Art – das Miteinander von Mensch, Wirtschaft, Kultur und Natur, traditionsbewusst und doch fortschrittlich, selbstbewusst doch bescheiden, weltoffen und trotzdem geerdet, pragmatisch und lösungsorientiert – zu etablieren.

Volle Kraft auf die Ausbildung von Fachkräften

Der Schlüssel, um Menschen in Beschäftigung zu bringen, heißt Qualifizierung. In vielen Branchen fehlt es an Fachkräften. Umso wichtiger ist es, dass die Lehrausbildung für junge Leute erstrebenswert und attraktiv bleibt. Diese ist ein zentraler Erfolgsfaktor für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg. Insgesamt werden knapp 40 Millionen Euro in die duale Ausbildung investiert. Ein Schwerpunkt sind dabei bauliche Verbesserungen und die moderne Ausstattung der Berufsschulen.

Vorarlberg ist und bleibt das Land der dualen Ausbildung, aber es braucht neue Formen der Weiterentwicklung und eine klare Imagesteigerung, wie die aktuellen Lehrlingszahlen für das Jahr 2016 belegen. Zwar hat Vorarlberg mit 52,6 Prozent weiterhin die österreichweit höchste Lehrlingsquote. Aber die Zahl der Lehrlinge ist 2016 gegenüber 2015 trotz einem Anstieg im ersten Lehrjahr (+2,7 Prozent) insgesamt zurückgegangen, und zwar von 7.111 auf 6.987 (-1,7 Prozent). (siehe mehr auf Seite 27).

„Der Rückgang der Gesamtzahl an Lehrlingen hängt damit zusammen, dass zwischen 2012 und 2014 die Zahl der Lehrlinge im ersten Lehrjahr gesunken ist. Das hat sich inzwischen erholt, seit 2015 sind es wieder mehr Lehrlingseintritte pro Jahr. In den nächsten Jahren wird sich auch die Gesamtzahl der Lehrlinge auf dem aktuellen Niveau stabilisieren“, sagt WK-Präsident Metzler. „Es braucht aber, wie es der Tourismus mit der GASCHT derzeit vorlebt, neue Zugänge zur dualen Ausbildung, die der Zeit entsprechen und sowohl für die Jugendlichen als auch den Unternehmen einen Mehrwert bieten.“  

Die duale Ausbildung brauche hingegen keine permanenten Zwischenrufe von außen, sondern eine gemeinschaftliche Weiterentwicklung und Flexibilisierung von allen Beteiligten.

Aufgrund einer Vereinbarung des Landes mit den Sozialpartnern trägt das Land die Kosten für maximal vier Ausbildungsberater (einer pro Bezirk). Ziel ist es, kleine Ausbildungsbetriebe in organisatorischer Hinsicht zu unterstützen bzw. neue Ausbildungsbetriebe zu gewinnen. Die für 2017 geplanten Kosten belaufen sich auf rd. 180.000 Euro. Ein weiterer Fokus liegt auf der FH als Fachkräfteschmiede und Forschungspartner.

Land tritt auf die Bürokratiebremse

Weniger Regeln führen zu Kostenersparnis und zu mehr Spielraum in der Ausführung. Mit dem Deregulierungsgesetz 2017 soll es zu Erleichterungen für Bürger und Bürgerinnen, Wirtschaft und Verwaltung kommen. Das Gesetz spannt einen breiten Bogen in Sachen Verwaltungsmodernisierung und Bürokratiestopp. Die Sparte Tourismus der Wirtschaftskammer Vorarlberg ihrerseits hat ein „Rotes Telefon“, eine Bürokratie-Hotline, eingerichtet. 

Unter 05522/305-92 können Unternehmer Anregungen einbringen, wenn sie Erfahrungen mit überzogener Bürokratie im betrieblichen Alltag sowie mit unverhältnismäßigen Kontroll-, Genehmigungs- und Prüfverfahren machen mussten. Die verifizierten Fälle werden dann in eine speziell für den Tourismus beim Land eingerichtete „Deregulierungskommission“ eingebracht. 

Hohe Innovationskraft

Die Innovationskraft und Konkurrenzfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg weiter zu festigen – dieses Ziel verfolgt die Wissenschafts- und Forschungsstrategie VORARLBERG 2020+. Die Strategie baut darauf, die Kompetenzen aller auf diesem Feld tätigen Einrichtungen im Lande zu bündeln bzw. optimal aufeinander abzustimmen, zu koordinieren und weiter auszubauen. Zu den wichtigsten Partnern zählen neben der FH Vorarlberg auch das Institut für Textilchemie und Textilphysik, das VIVIT und das in Dornbirn ansässige Forschungszentrum V-Research, die sich zu sehr leistungsfähigen und international renommierten Forschungsstätten entwickelt haben.

Kräftige Investitionen in die Infrastruktur

Technischer Fortschritt, das ist heute vor allem die zunehmende Digitalisierung in praktisch allen Lebensbereichen. Umso wichtiger ist, dass Vorarlberg auch hier am Puls der Zeit bleibt, denn die Digitalisierung wird zu einem wesentlichen Wirtschafts- und Standortfaktor, Prozesse und Geschäftsmodelle werden sich dadurch massiv verändern. Breitband-Internet ist die technische Basis für die Digitalisierung und daher für einen modernen Wirtschafts- und Lebensstandort genauso wichtig wie ein gut ausgebautes ÖPNV-Netz, Straßen oder die Energieversorgung.

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