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Schulleiter lassen sich an der IGS Göttingen inspirieren

Das zweite Modul der Werkstattreihe „Schule leiten“ - einem Projekt aus dem Strategieprozess Dis.Kurs Zukunft - führte die Teilnehmer an die IGS Göttingen.

Das zweite Modul der Werkstattreihe „Schule leiten“ - einem Projekt aus dem Strategieprozess Dis.Kurs Zukunft - führte die Teilnehmer an die IGS Göttingen.
© WKV/Moosbrugger Exkursion an die IGS Göttingen, die sich unter anderem durch Tischgruppen auszeichnet.

Im Rahmen des zweiten Moduls der Werkstattreihe „Schule leiten“ besuchten 15 Vorarlberger Schulleiter und Bereichsverantwortliche aus ganz Vorarlberg - von der NMS Egg bis zum Gymnasium Bludenz - die IGS Göttingen. Das Ziel war es, konkrete Einblicke in das pädagogische Konzept der IGS,  v.a. aus Sicht der Schulleitung, zu bekommen. Auf dem Programm standen der Besuch des Unterrichts an der IGS Göttingen, Gespräche mit Schülern und Lehrern vor Ort sowie die Besichtigung sämtlicher Räumlichkeiten - vom Schultheater über den Robotik-Raum bis hin zur Schulwerkstätte. Fragen und Anregungen der Teilnehmer wurden vor Ort mit Wolfgang Vogelsänger und Tanja Laspe, der neuen Schulleiterin der IGS Göttingen, geklärt und diskutiert. Die Exkursion bot die ideale Gelegenheit für die Vertreter der unterschiedlichen Schulen, um sich auszutauschen und die Rückreise nach Vorarlberg wurde bereits zur Besprechung konkreter Umsetzungsmöglichkeiten in der eigenen Schule genutzt.

Projekt ermöglicht Entwicklung und Vernetzung

Wolfgang Vogelsänger, der ehemalige Direktor der IGS Göttingen, berichtet: „Nachdem sich das erste Modul mit dem Thema ‚Entlastung durch Teams‘ beschäftigt hatte, konnten die Schulleiter und Bereichsverantwortlichen aus Vorarlberg beim Besuch in Göttingen hautnah erleben, dass dieser Titel kein leerer Spruch ist, sondern in einer großen Schule mit 1.600 Schülern und 150 Lehrpersonen auch gelebt wird.“ Er persönlich berichtet, dass schon im zweiten Modul ein großes Vertrauen zwischen den Teilnehmern der Werkstattreihe und ihm zu erleben war und dass bereits Netzwerke entstanden sind: „Die Schulentwicklung ist verstärkt in Gang gekommen und speziell das Interesse am nächste Modul zum Thema ‚Digitales Lernen‘ ist sehr groß, nachdem dies in Göttingen anschaulich erlebt werden konnte. Vorarlberg hat tolle Schulleiter  - ob in Mittelschulen, AHS oder berufsbildender Schulen, ob in Bregenz oder im Bregenzerwald“, zeigt sich der ehemalige IGS-Direktor und Leiter der Werk-
stattreihe begeistert.

Modul 3 widmet sich dem „Digitalen Lernen“

Das nächste Modul der Werkstattreihe „Schule leiten“  wird im Juni stattfinden: Schüler aus den iPad-Klassen  der IGS Göttingen kommen dazu nach Vorarlberg. Darüber hinaus wurde das Angebot geschaffen, dass Wolfgang Vogelsänger die teilnehmenden Schulen in Vorarlberg besucht, um gemeinsam ein mögliches Schulentwicklungskonzept zu besprechen und zu erarbeiten. 

„Für mich war beeindruckend, dass die pädagogische Qualität und die Atmosphäre in einer Schule weniger von den räumlichen Bedingungen abhängt, als vielmehr von den Menschen und ihrer Haltung. Ich erlebte sehr viel persönliches Engagement, Kreativität, Einsatzbereitschaft und Menschlichkeit.“
Gabi Fink, Mittelschule Hörbranz
„Mir ist aufgefallen, dass den Schülern sehr viel Verantwortung gegeben wird: Für ihr eigenes Lernen, für das Lernen der Mitschüler innerhalb der Tischgruppe, und für das Lösen von Problemen untereinander.“
Thomas Koch, NMS Egg

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