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Schul-Modellregion: Nicht auf Wien warten, sondern die Dinge selbst in die Hand nehmen

Die Umsetzung eigener Schulentwicklungsmodelle in der Region zu forcieren macht Sinn, betont WKV-Bildungssprecher Christoph Jenny

Das Warten auf eine Schul-Modellregion Vorarlberg wird zur Daueraufgabe. Doch nicht das permanente Schielen nach Wien mache Sinn, sondern vielmehr die Umsetzung eigener Schulentwicklungsmodelle, wie sie etwa mithilfe der Wirtschaftskammer Vorarlberg an dr
© Wirtschaftskammer Vorarlberg Eine gute Schule muss sich an ihrem Standort entwickeln

Drei Mittelschulen - Wolfurt, Hard-Markt, Höchst - haben sich auf den Weg gemacht, setzen inhaltliche Neuerungen um, unterstützt von der Wirtschaftskammer, wissenschaftlich begleitet von der Universität Göttingen und der dortigen Integrierten Gesamtschule (IGS). „Eine gute Schule muss sich an ihrem Standort entwickeln, mit ihren jeweiligen Gegebenheiten, mit engagierten Lehrern. Die Schulen beweisen, was durch Motivation und neue Ansätze regional wie kommunal möglich ist“, erklärt der Bildungssprecher der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Dr. Christoph Jenny. Die Konzentration auf das Engagement in solche Projekte bringe mehr, so Jenny , anstatt sich andauernd über den bundespolitischen Stillstand in Sachen Bildung zu echauffieren.

Erste Erfolge dieses Göttinger Konzeptes sind bereits sichtbar, die eben erst mit dem Vorarlberger Schulpreis 2017 gewürdigt wurden. Die Mittelschule Höchst gewann den Hauptpreis und die Mittelschule Hard-Markt wurde mit dem Anerkennungspreis gewürdigt. „Wir freuen uns, dass diese beiden Schulen seit dem Beginn des Kooperationsmodells mit der IGS Göttingen aktiv dabei sind“, sagt Christoph Jenny.

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