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Schul-Modellregion: Nicht auf Wien warten, selbst aktiv werden! 

Kommentar von Von Dr. Christoph Jenny, Stv.-Direktor der Wirtschaftskammer Vorarlberg

Nicht das permanente Schielen nach Wien macht Sinn, sondern vielmehr die Umsetzung eigener Schulentwicklungsmodelle, wie sie etwa mithilfe der Wirtschaftskammer Vorarlberg an drei Vorarlberger Schulen konkret angegangen wird.
© Sandra Roesch/Westend61/picturedesk.com Nicht das permanente Schielen nach Wien macht Sinn, sondern vielmehr die Umsetzung eigener Schulentwicklungsmodelle, wie sie etwa mithilfe der Wirtschaftskammer Vorarlberg an drei Vorarlberger Schulen konkret angegangen wird.

Das Warten auf eine Schul-Modellregion Vorarlberg wird zur Daueraufgabe. Doch nicht das permanente Schielen nach Wien macht Sinn, sondern vielmehr die Umsetzung eigener Schulentwicklungsmodelle, wie sie etwa mithilfe der Wirtschaftskammer Vorarlberg an drei Vorarlberger Schulen konkret angegangen wird.

Drei Mittelschulen - Wolfurt, Hard-Markt, Höchst - haben sich auf den Weg gemacht, setzen inhaltliche Neuerungen um, wissenschaftlich begleitet von der Universität Göttingen sowie der dortigen Integrierten Gesamtschule (IGS) und eben mit massive Unterstützung unsererseits. Eine gute Schule muss sich an ihrem Standort entwickeln, mit ihren jeweiligen Gegebenheiten, mit engagierten Lehrern. Die Schulen beweisen, was durch Motivation und neue Ansätze regional wie kommunal möglich ist. Die Konzentration auf das Engagement in solche Projekte bringt mehr, anstatt sich andauernd über den bundespolitischen Stillstand in Sachen Bildung zu echauffieren.

Erste Erfolge dieses Göttinger Konzeptes sind bereits sichtbar, die eben erst mit dem Vorarlberger Schulpreis 2017 gewürdigt wurden. Die Mittelschule Höchst gewann den Hauptpreis und die Mittelschule Hard-Markt wurde mit dem Anerkennungspreis gewürdigt. Wir freuen uns, dass diese beiden Schulen seit dem Beginn des Kooperationsmodells mit der IGS Göttingen aktiv dabei sind.

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