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Schüler/-innen entdecken „Europa backstage“

Im Rahmen der Europa-Initiative „Wir sind Europa“ und in Kooperation mit der Vorarlberger Volkswirtschaftlichen Gesellschaft haben über 500 Vorarlberger Schüler/-innen die Chance, hinter die Kulissen der EU zu blicken – kurz: „Europa backstage“ zu erleben. 

Im Rahmen der Europa-Initiative „Wir sind Europa“ und in Kooperation mit der Vorarlberger Volkswirtschaftlichen Gesellschaft haben über 500 Vorarlberger Schüler/-innen die Chance, hinter die Kulissen der EU zu blicken – kurz: „Europa backstage“ zu erleben
© Alexandra Serra Über 500 Vorarlberger Schüler/-innen haben die Chance, hinter die Kulissen der EU zu blicken – kurz: „Europa backstage“ zu erleben.

Aufklärungsarbeit in Sachen Europa und Europäische Union zu leisten ist das erklärte Ziel der Initiative „Wir sind Europa“, die von Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung und Land Vorarlberg getragen wird. Im Zuge dieser Europa-Initiative wurde gemeinsam mit der Vorarlberger Volkswirtschaftlichen Gesellschaft ein spezielles Format für Vorarlbergs Schüler/-innen entwickelt: Bei „Europa backstage“ verbringen an fünf Tagen je 100 Schüler/-innen der 10. Schulstufe aus ganz Vorarlberg einen Tag zusammen am WIFI Campus Dornbirn und beschäftigen sich interaktiv mit den Themen Europa und EU. Die Jugendlichen erarbeiten sich bei „Europa backstage“ spielerisch Wissen und setzen sich mit der europäischen Idee und europäischen Werten auseinander. Der Austausch mit Vertretern aus der Vorarlberger Unternehmerschaft sowie persönliche Einblicke von ehemaligen und aktuell in Brüssel lebenden EU-Expertinnen und Experten mit Vorarlberger Wurzeln machen das Format einzigartig.

WKV-Vizepräsident Grahammer: Hinter die Kulissen Europas blicken

„Uns ist es ein großes Anliegen, den Schüler/-innen auf interaktive Art und Weise mehr Wissen über Europa und die EU zu vermitteln“, erklärte Michael Grahammer, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg und Initiator der Europa-Initiative. Über 500 Schüler/-innen aus dem ganzen Land und aus unterschiedlichen Schultypen wird laut Grahammer bei „Europa backstage“ die Möglichkeit geboten, sich einen Tag lang mit Fragen zu aktuellen und zukünftigen Herausforderungen Europas, Verbesserungsmöglichkeiten der EU, aber auch den eigenen Erwartungen an das europäische Bündnis zu beschäftigen. „Themen wie die Währungsunion, der Euro und die Vor- und Nachteile der EU-Mitgliedschaft werden diskutiert und speziell der Austausch mit Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern, die in Brüssel leben und arbeiten, sowie die Sicht der heimischen Unternehmer auf die wirtschaftliche Bedeutung unserer EU-Mitgliedschaft ermöglichen  den Jugendlichen einen spannenden Blick hinter die Kulissen“, führt Grahammer aus.

LH Wallner: Praxisnahe Einblicke durch „Europa backstage“

Landeshauptmann Markus Wallner gewährt den Schüler/-innen im Rahmen von „Europa backstage“ einen persönlichen Einblick in die Zeit, die er in Brüssel verbrachte und betonte die zentrale Rolle der jungen Generation in Europa: „Der starken wirtschaftlichen Konkurrenz aus den USA, aus China, Indien und anderen Ländern kann Europa nur geeint die Stirn bieten. Was nämlich oft vergessen wird: Das globale Gewicht unseres Kontinents ist im Sinken begriffen, was die Bevölkerungszahlen anbelangt: Bei der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft im Jahr 1957 lebten in den sechs Gründerstaaten Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Niederlande und Luxemburg noch zehn Prozent der Weltbevölkerung. Heute vertreten die 28 EU-Länder insgesamt nur mehr sieben Prozent der Weltbevölkerung, die inzwischen auf knapp 7,6 Milliarden Menschen angewachsen ist. Mit Blick darauf ist es wichtig, die Begeisterung für die Einigungsidee neu zu entfachen und die Bedeutung der europäischen Idee noch stärker ins Bewusstsein zu rücken. Eine zentrale Rolle fällt diesbezüglich der jungen Generation zu, die Europa in Zukunft lenken soll. ‚Europa backstage‘ eröffnet die Möglichkeit, praxisnahe Einblicke zu geben und zu erörtern, was in Europa gut läuft und wo Verbesserungen unbedingt nötig sind.“

IV-Präsident Ohneberg: EU bietet Jugend tolle Möglichkeiten

Martin Ohneberg, Präsident der Industriellenvereinigung, erklärt im Austausch mit den Vorarlberger Schülerinnen und Schülern, dass die EU ein „Herzensthema“ der Industriellenvereinigung und ihrer Mitglieder ist: „Wir haben uns schon sehr frühzeitig für den EU-Betritt Österreichs eingesetzt. Und das zurecht: Die Betriebe, die Mitarbeiter und die Bevölkerung haben ganz maßgeblich davon profitiert. Alleine in Vorarlberg haben sich die Exporte seit dem Beitritt 1994 beinahe vervierfacht, viele tausend gut bezahlte Arbeitsplätze sind entstanden. Damit das auch in Zukunft so bleibt, müssen wir gerade mit Schüler/-innen offensiv und positiv über das Projekt Europa informieren, aber auch Kritik zulassen und aufklären. Gerade für ein Exportland wie Vorarlberg mit einer sehr starken Industrie ist eine stabile EU und eine positive Einstellung in der Bevölkerung der Garant für eine gute wirtschaftliche Entwicklung, gute Arbeitsplätze und hohen Wohlstand. Die heutige Jugend ist unsere Zukunft und die EU bietet der Jugend tolle Möglichkeiten, um in anderen Ländern zu lernen, zu studieren, zu arbeiten und gemeinsam die europäische Kultur weiterzuentwickeln.“ 

Factbox: „Wir sind Europa“

Die Wirtschaftskammer Vorarlberg hat gemeinsam mit dem Land Vorarlberg und der Industriellenvereinigung das Projekt „Wir sind Europa“ initiiert. Ziel der Initiative ist, die „Europäische Idee“ zu stärken, auf unterschiedlichen Ebenen Aufklärungsarbeit rund um die Europäische Union zu leisten und Verständnis für die Europäische Integration und die Eurozone zu schaffen.

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