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Schramböck für besonnene Reaktion auf US-Strafzölle

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) hat sich für eine "besonnene und einige Reaktion" der EU auf die US-Strafzölle ausgesprochen.

© APA Schramböck sieht Europa nicht als schwach

Vor Beginn des EU-Wettbewerbsrats zur Industriepolitik sagte Schramböck Montag in Brüssel, sie sei gegen Alleingänge einzelner Staaten. "Ich sehe Europa nicht als schwach" erklärte sie. Zudem ist Schramböck überzeugt, dass die Einigkeit der EU halten werde.

Für die Union gelte es, "neue Handelspartner zu finden". Schramböck sprach von "privilegierten Wirtschaftspartnern". Außerdem brauche es eine "klare Außenhandels-Wirtschaftsstrategie für uns in Österreich". Dies sei etwas, was Österreich selbst tun könne, eine "starke Außenhandelsstrategie zu entwickeln. Das habe ich so nicht vorgefunden. Das tun wir jetzt". Dabei setze sie vor allem auf mittelständische Unternehmen. Jedenfalls seien "Einzelgänge" als Reaktion auf die amerikanischen Strafzölle nicht angesagt.

Die EU sei weltweit ein wesentlicher Wirtschaftsraum. "Unsere Produkte und Lösungen sind innovativ und sehr gut. Wenn man in den USA glaubt, man braucht die nicht, gilt es, für uns mittelfristig neue Partnerschaften abzuschließen". Schramböck verwies darauf, dass die USA schon mehrmals versucht haben, mit Schutzzöllen zu agieren. Einmal unter George Bush senior und dann unter Barack Obama. "Und beide Male wurde das zurückgenommen. Beim ersten Mal war das auch auf Stahl, das hat in den USA 10.000 Arbeitsplätze gekostet. Also ich bin davon überzeugt, dass man auch da zur Besinnung kommen wird", hofft die Ministerin auf ein Einlenken der USA.

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