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Regulatorik behindert Banken-Unterstützung

Das Präsidium der Wirtschaftskammer Vorarlberg verabschiedet Resolution und fordert die Bundesregierung im Wege der WKÖ auf, rasch Maßnahmen in den von den Bankensprechern aufgezeigten Bereichen zu ergreifen.

Obmann der Sparte Bank und Versicherung, KommR Werner Böhler.
© Matthias Rhomberg Obmann der Sparte Bank und Versicherung, KommR Werner Böhler.

Ende Februar hat die Sparte Bank und Versicherung in der Wirtschaftskammer Vorarlberg darauf aufmerksam gemacht, dass regulatorische Rahmenbedingungen notwendige Hilfeleistungen für die Betriebe in Zeiten der Pandemie erschweren. Damit verbunden war auch ein klarer Appell an die Politik und die Finanzmarktaufsicht, den regionalen Banken mehr Spielraum und Flexibilität zu gewähren. Jetzt hat das Erweiterte Präsidium der Wirtschaftskammer nachgezogen und eine Resolution im Sinne der Vorarlberger Banken verfasst.  

Konkrete Forderungen

Unter anderem werden darin eine Verlängerung der Laufzeit aller Covid19-Garantieprodukte, Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Liquidität für Unternehmungen, das Aussetzen der Insolvenzantragspflicht, das „Glätten“ von Ratingabstufungen aus verschlechterten Jahresbilanzen 2020 und 2021 oder die Schaffung von Rahmenbedingungen für einen funktionierenden Risiko-/Eigenkapitalmarkt gefordert. 

„Wir wissen um die prozyklische Wirkung der Bankenaufsichtssysteme. Durch diesen Effekt werden viele gesunde Unternehmen in eine schwierige Situation geraten und zudem der Handlungsspielraum der Banken eingeengt. Deshalb sehen wir es als unsere Aufgabe, frühzeitig auf diese Problematik aufmerksam zu machen und alle jene Unternehmen zu schützen, die über ein gesundes Wirtschaftsmodell verfügen und völlig unverschuldet in diese schwierige Situation geraten sind“, erklärt der Obmann der Sparte Bank und Versicherung, KommR Werner Böhler. Die wirtschaftliche Situation der Vorarlberger Banken ermöglicht es diesen, den von COVID-19 betroffenen Unternehmen ihre Hilfe anzubieten.

Wilfried Hopfner
© Studio Fasching
"Unsere Mitarbeitenden kümmern sich tagtäglich um die Anliegen der Kunden. Hohe Transparenz und offene Gespräche erleichtern die Unterstützungsleistung der Banken. Leider werden unsere Möglichkeiten auch durch regulatorische Rahmenbedingungen deutlich eingegrenzt. Damit unsere Unterstützung noch effektiver möglich ist, gibt es einige Forderungen und Wünsche an die Aufsicht, welche die Vorarlberger Banken auch in einem Papier festgehalten haben."
WKV-Vizepräsident KommR Betriebsökonom Wilfried Hopfner.


Die Resolution an die Bundesregierung wurde vom Erweiterten Präsidium der Wirtschaftskammer Vorarlberg einstimmig beschlossen.

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