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Projektwochen des Holzbau-Nachwuchses

Traditionelles Handwerk erleben, Teamfähigkeit erfahren und Fach- und Sozialkompetenz erlernen – unter diesem Motto absolvierten 75 Lehrlinge des ersten und zweiten Lehrjahres sowie Quereinsteiger aus Zimmereien aus ganz Vorarlberg die diesjährigen Projektwochen in Riefensberg und an der HTL Rankweil.

Traditionelles Handwerk erleben, Teamfähigkeit erfahren und Fach- und Sozialkompetenz erlernen – unter diesem Motto absolvierten 75 Lehrlinge des ersten und zweiten Lehrjahres sowie Quereinsteiger die diesjährigen Projektwochen.
© WKV/Steurer ie Vorarlberger Zimmerer im ersten Lehrjahr erlebten während der Projektwochen in Riefensberg traditionelles Handwerk, bewiesen Teamfähigkeit und erlernten Fach- und Sozialkompetenz.

Im Jahr 2000 wurde von der Innung Holzbau in der Wirtschaftskammer Vorarlberg und vom überbetrieblichen Ausbildungsprogramm holzbau_zukunft der Beschluss gefasst, den Lehrlingen neben der Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule eine dritte Ausbildungsschiene anzubieten. Ein Jahr später wurden die sogenannten Projektwochen gestartet: „Seitdem bieten wir für die Lehrlinge des ersten Lehrjahres die Projektwochen in Riefensberg und für die Lehrlinge des zweiten Lehrjahres die Lehrwerkstatt an der HTL Rankweil an“, informiert Projektleiterin Juliana Steurer und führt aus: „Das Ziel dieses Angebots ist es, unseren Holzbau-Lehrlingen die Möglichkeit zu bieten, traditionelles Handwerk zu erleben, Teamfähigkeit über Betriebsgrenzen hinweg aufzubauen sowie Sicherheitsaspekte des Berufs kennenzulernen, aber natürlich soll auch der Spaß am Beruf nicht zu kurz kommen.“ 

Innungsmeister Herbert Brunner ergänzt: „Die Projektwochen in Riefensberg sind ein sehr wichtiger Teil der Ausbildung im ersten Lehrjahr, weil die Lehrlinge neben fachlichen Inhalten auch die Wichtigkeit von Teamfähigkeit kennenlernen. Auf der Alphütte in Riefensberg kommen die Jungs zusammen und lernen z.B. im Motivationskurs, wie sie Herausforderungen gemeinsam bewältigen können und wie das das Vertrauen stärkt. Die Lehrlinge, die die Projektwochen in den vergangenen Jahren besucht haben, schwärmen heute noch heute davon.“ 

Auch Florian Ottacher, Innungsmeister-Stellvertreter, betont die Vorteile der Projektwochen: „Den Lehrlingen werden in diesem Rahmen speziell die handwerklichen Fähigkeiten vermittelt: Traditionelle Holzverbindungen werden hier zum Beispiel in Handarbeit hergestellt. Mit diesem praxisnah gestalteten Projekt werden möglichst alle Arbeitsschritte vom Zuschnitt über den Zusammenbau und die Montage mit speziellem Fachtraining vermittelt.“  

Fachliche und persönliche Weiterentwicklung 

Insgesamt 35 Lehrlinge im ersten Lehrjahr, aufgeteilt in Gruppen und Wochen, aus allen Regionen Vorarlbergs und aus den unterschiedlichsten Ausbildungsbetrieben zogen heuer in eine Selbstversorgerhütte nach Riefensberg. „In dieser einzigartigen Umgebung stehen die Stärkung der Teamfähigkeit, verschiedene Schulungen und natürlich die Weiterentwicklung des handwerklichen Geschicks im Vordergrund“, berichtet Projektleiterin Steurer.

Pro Woche wurde ein Projekt umgesetzt und im Rahmen einer Firstfeier an die Auftraggeber übergeben: Ein Gartenhäuschen mit Satteldach ging nach Krumbach, ein Geräteschuppen mit Pultdach nach Sulzberg, ein Häuschen wurde für die Bergbahnen Andelsbuch angefertigt und ein Hühnerstall steht künftig in Thüringerberg. 

Projektwochen an der HTL Rankweil 

Parallel zum Projekt in Riefensberg gab es für 40 Holzbau-Lehrlinge des zweiten Lehrjahres Projektwochen an der HTL Rankweil. Begleitet von den Fachlehrern Ulrich Muther und Andreas Gassner von der HTL Rankweil wurde von Lehrlingen heuer ein Geräteschuppen für den Kindercampus in Sulz angefertigt. „Wir sind stolz auf das Ergebnis: Die Nachwuchs-Holzbauer haben ihre Kenntnisse vertieft, neue Kollegen kennen gelernt und auch einiges für sich persönlich auf den weiteren Lebensweg mitgenommen“, erklärt Ulrich Muther.

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