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Optiker: Die größten Sommersünden für die Augen

Die Innung der Augenoptiker/Optometristen in Vorarlberg gibt Tipps, wie den Augen Urlaubsstress erspart werden kann: Denn der UV-Schutz durch die richtige Sonnenbrille ist nur der Anfang.

Die Innung der Augenoptiker/Optometristen in Vorarlberg gibt Tipps, wie den Augen Urlaubsstress erspart werden kann: Denn der UV-Schutz durch die richtige Sonnenbrille ist nur der Anfang.
© pexels.com Am Strand den Hut nicht vergessen – den Augen zuliebe!

Insgesamt sind die Menschen heute im Sommerurlaub wesentlich gesundheitsbewusster und besser informiert als noch vor zehn Jahren. Gerade bei den Augen herrscht aber immer noch viel Unwissenheit: Wie man sie vor der UV-Strahlung durch das Sonnenlicht am besten schützt und wie gefährlich diese eigentlich für den Sehsinn ist. So halten nur Sonnenbrillen, die das UV-Spektrum bis 400 Nanometer abdecken, sämtliche gefährlichen Strahlungen vom Auge ab. Die Innung der Augenoptiker/Optometristen empfiehlt daher, immer auf die Beschriftung UV-400 oder 100% zu achten. Ebenfalls wichtig: das CE-Zeichen, mit dem die Gläser den EU-Sicherheitsanforderungen entsprechen. Das ungeschützte Auge bzw. die Hornhaut kann bei zu viel Sonneneinwirkung langfristige Schäden wie Makuladegeneration und Grauer Star davontragen. Die passende Sonnenbrille auf der Nase ist ein guter Anfang.

Die größten Sommersünden für die Augen und wie man sie vermeiden kann:

UV-Strahlen, die die Brille überlisten. Gerne wird vergessen, dass die Sonne ja nicht nur von vorne scheint. Gerade von oben und seitlich lassen viele Brillen aber noch reichlich Platz für ungewünschte UV-Strahlen. Tragen Sie einen breitrandigen Hut oder eine Schirmkappe. Achten Sie zusätzlich darauf, dass Ihre Brille der Kopfform entsprechend gekrümmt ist und breite Bügel hat. Damit halten Sie schon einiges an schädlichem Licht ab. Weniger empfehlenswert sind Sonnenclips für normale optische Brillen. Man erspart sich dadurch zwar die Sonnenbrille, aber die Randbereiche sind bei Sonnenclips viel ungeschützter. Kontaktlinsen mit UV-Schutz ersetzen ebenfalls nicht eine gute Sonnenbrille, da sie nicht das gesamte Auge schützen.

Spiegelung am Wasser. Wer im Urlaub segelt oder sonst viel am Wasser ist, hat auch mit der Spiegelung von unten zu kämpfen. Die unruhige Fläche reflektiert zudem mehr Sonnenlicht als es eine glatte tun würde. Eine normale Sonnenbrille reicht hier eigentlich nicht mehr aus. Experten empfehlen, eine Sportbrille zu tragen. Sie bietet dank ihrer Form einen besseren Rundumschutz der Augen. 

UV-Strahlung in den Bergen. Dringend notwendig ist eine Sportbrille am Berg. Pro 1000 Höhenmeter nimmt die UV-Strahlung um 15 Prozent zu. Dazu kommen Reizfaktoren wie Wind, trockene Luft, Schweiß und zunehmender Sauerstoffmangel. Zu überlegen ist bei einem anstrengenden Bergurlaub auf jeden Fall eine Gletscherbrille mit Polarisationsfilter. Letzterer hilft zwar nicht direkt der Gesundheit, aber verschärft die Kontraste und verhilft zu besserer Sicht im gleißenden Licht.

Stressfaktor Chlorwasser. Rote Augen sind eine bekannte Folge vom Schwimmbadbesuch; Schuld daran ist aber nicht direkt das Chlor. Die Reizung erfolgt durch die Reaktion des Chlors mit Urin, Schweiß oder anderen Verunreinigungen. Ihren Augen zuliebe wird prinzipiell dazu geraten, Becken zu vermeiden, die auffällig nach Chlor riechen. Eine gutsitzende Schwimmbrille hält aber im Fall der Fälle das Gröbste vom Auge fern. Üblicherweise trägt das gesunde Auge keine Schäden vom Kontakt mit Chlorwasser davon. 

Eine Überdosis Meersalz. Man würde meinen, die Augen wären Salzwasser gewöhnt, da ja auch die Tränenflüssigkeit salzhaltig ist. Meerwasser beinhaltet aber Salz in einer wesentlich höheren Konzentration und natürlich auch andere Substanzen. Ein Übriges tun herunterrinnende Sonnencremereste, die sich mit dem Salz vermischen. Augen, die das alles nicht gewöhnt sind, reagieren oft mit Brennen. Mit Schwimmbrille lässt sich das besser vermeiden. 

Brillenpausen zwischendurch. Wer den ganzen Tag die Sonnenbrille trägt, ist oft versucht, diese dazwischen abzusetzen, zum Beispiel bei Rastpausen im Schatten. Davon raten die Experten aber ab, weil das UV-Licht den Augen nicht nur in der direkten Sonne schadet. Auch unter Bäumen oder Sonnenschirmen geraten schädliche Strahlen an die Augen. Zudem schützt die Brille nicht nur vor Licht. Wind ist ein zusätzlicher Reizfaktor. In der Hitze empfindet man ihn als angenehm, doch das von der Sonne belastete Auge ist durch trockenen Wind oder Zug zusätzlich gestresst. Ebenfalls ein Faktor: Das Auge gewöhnt sich an die Lichtverhältnisse hinter der Sonnenbrille. Setzt man sie ab, muss es sich an die neue Lage erst anpassen. Deswegen ist ein rascher Wechsel nicht empfehlenswert.

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