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Online-Shopping in Vorarlberg 2018

88 Prozent der Vorarlberger nutzen das Internet, 60 Prozent shoppen online und geben dafür pro Jahr rund 300 Millionen Euro aus. Das zeigen aktuelle Zahlen der KMU Forschung Austria. Die Vorarlberger Händler setzen auf Service, Beratung und gut ausgebildete Mitarbeiter.

88 Prozent der Vorarlberger nutzen das Internet, 60 Prozent shoppen online und geben dafür pro Jahr rund 300 Millionen Euro aus. Das zeigen aktuelle Zahlen der KMU Forschung Austria. Die Händler setzen auf Service, Beratung und gut ausgebilde Mitarbeiter.
© Thinkstock Mit dem "digitalen Verkauf" und dem "E-Commerce-Kaufmann" wurden attraktive Lehrberufe geschaffen, um mehr Jugendliche für eine Lehre im Handel zu begeistern und den Handelsbetrieben die nötigen Fachkräfte in Zeiten der Digitalisierung zu sichern.

Das Internet hat sich als Informationsmedium in weiten Teilen der Vorarlberger Bevölkerung durchgesetzt: Generell nutzen 88 Prozent der Vorarlberger (16-74 Jahre) das Internet, 78 Prozent sogar täglich. Genutzt wird das Internet zum Beispiel für Online-Banking (60 Prozent) oder für Social-Media-Aktivitäten (53 Prozent). Acht Prozent der Vorarlberger verkaufen und 60 Prozent kaufen Waren via Internet. Im Langzeitvergleich der vergangenen 15 Jahre zeigt sich ein deutlicher Anstieg der Internet-Nutzung von 44 auf 88 Prozent. Damit hat sich die Zahl der Internet-Nutzer (16-74 Jahre) in Vorarlberg von rund 120.000 (2003) auf rund 260.000 (2018) mehr als verdoppelt. 

60 Prozent der Vorarlberger kaufen online ein

Nach der dynamischen Entwicklung in den vergangenen 15 Jahren zählt der Einkauf via Internet mittlerweile für breite Konsumentengruppen zum „alltäglichen“ Einkaufsverhalten. 60 Prozent der Vorarlberger (16-74 Jahre) shoppen bereits online, 2003 waren es 14 Prozent. Im Langzeitvergleich hat sich die Zahl der Online-Shopper in Vorarlberg von rund 40.000 (2003) auf rund 180.000 (2018) mehr als vervierfacht. Aber auch der Internet-Einkauf bei ausländischen Anbietern im EU-Raum ist in den vergangenen Jahren angestiegen. Kauften 2013 noch 45 Prozent der Vorarlberger Konsumenten online im EU-Ausland ein, trifft dies 2018 bereits auf 50 Prozent zu. 

300 Millionen Euro flossen in Online-Handel

Nicht nur die Zahl der Online-Shopper ist deutlich angestiegen, auch die Ausgaben beim Online-Shopping nehmen kontinuierlich zu. Summierten sich die Ausgaben der Vorarlberger beim Einkauf von Einzelhandelswaren via Internet im Jahr 2008 noch auf rund 100 Millionen Euro, belaufen sich die Online-Ausgaben mittlerweile auf rund 300 Millionen Euro pro Jahr.

Top-Seller beim Online-Shopping

Top-Seller beim Online-Shopping ist und bleibt die Warengruppe Bekleidung/Sportartikel. 42 Prozent der Vorarlberger (16-74 Jahre) kaufen zumindest einmal pro Jahr Produkte aus dieser Warenkategorie online ein. Haushaltsgüter liegen bereits auf Platz zwei im Online-Ranking und überholen damit Bücher/Zeitschriften beim Online-Shopping. Mittlerweile kaufen 25 Prozent der Vorarlberger Möbel, Spielzeug, etc. im in- und ausländischen Internet-Einzelhandel ein. Bücher/Zeitschriften werden hingegen weniger häufig als noch vor fünf Jahren online eingekauft.

Zwar verzeichnet die Warengruppe Lebensmittel/Güter des täglichen Bedarfs eine deutliche Steigerung in den vergangenen fünf Jahren, im Vergleich zum modischen Segment fällt der Anteil der Online-Shopper mit 13 Prozent aber nach wie vor gering aus. 

Vorarlberger Händler setzen auf Service und Beratung

„Der nach wie vor rasant steigende Online-Umsatz bringt den heimischen Handel zunehmend unter Druck“, kommentiert KommR Theresia Fröwis, Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, die Zahlen der KMU Forschung Austria. Würden sich diese Trends so weiterentwickeln, wäre mittelfristig mit einem Rückgang bei den Verkaufsflächen und bei der Anzahl der Geschäfte zu rechnen. „Zahlreiche Fachgeschäfte haben bereits auf diese Entwicklung reagiert und setzen verstärkt auf Qualität im Bereich Service und Beratung. Kombiniert mit gut ausgebildeten Mitarbeitern sind das die entscheidenden Erfolgsfaktoren“, betont Fröwis und informiert: „Daher hat die Sparte Handel in den vergangenen Jahren zukunftsweisende Akzente in der Lehrlingsausbildung gesetzt. Mit dem ‚digitalen Verkauf‘ und dem ‚E-Commerce-Kaufmann‘ wurden attraktive und zeitgemäße Lehrberufe geschaffen, um mehr Jugendliche für eine Lehre im Handel zu begeistern und den Handelsbetrieben die nötigen Fachkräfte in Zeiten steigender Digitalisierung zu sichern.“

Darüber hinaus wird bis 2020 der sogenannte Kompetenzcheck in allen Einzelhandelsberufen sukzessive eingeführt, wie die Spartenobfrau informiert: „Diese Prüfung zur Mitte der Lehrzeit dient zur Vertiefung der betrieblichen Ausbildung und soll helfen, allfällige Defizite bei den Auszubildenden frühzeitig zu erkennen und bis zur Lehrabschlussprüfung zu beheben.“

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