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Österreichs Wirtschaft wächst weiter stark

Österreichs Wirtschaft befindet sich derzeit in einer Hochkonjunkturphase. Die Konjunktur sei weiterhin robust, so das Wifo.

© APA (Symbolbild/KEYSTONE) Der Arbeitsmarkt erholt sich zusehends

Die wichtigsten Vertrauensindikatoren gaben nach Höchstwerten zu Jahresende dann im Frühjahr etwas nach, sie deuteten dennoch nach wie vor auf ein starkes Wachstum hin. "Eine weitere Beschleunigung zeichnet sich für die kommenden Quartale jedoch nicht ab."

Getragen werde die aktuelle Hochkonjunktur sowohl vom Außenhandel als auch den Bruttoanlageinvestitionen. Auch die Ausweitung des Konsums der privaten Haushalte stütze die Wirtschaftslage. "Diesen Schwung wird die österreichische Volkswirtschaft in den kommenden Monaten voraussichtlich beibehalten", so das Wifo am Mittwoch in einer Pressemitteilung zum monatlichen Konjunkturbericht. Die Einschätzungen der Unternehmen zur aktuellen Lage und künftigen Geschäftssituation seien weiterhin deutlich im positiven Bereich. Die Investitionen würden vom vorteilhaften Finanzierungsumfeld gestützt. Im ersten Quartal ist die österreichische Wirtschaft wie berichtet um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen, bekräftigte das Wifo heute.

Der Arbeitsmarkt erhole sich deutlich. Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten sei nach ersten Schätzungen im April um 91.000 Personen oder 2,6 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen. Einen kräftigen Beschäftigungsanstieg habe es bis März vor allem in der Sachgütererzeugung gegeben. Auch am Bau und in mit der Sachgütererzeugung eng vernetzten Sektoren sei die Nachfrage nach Arbeitskräften hoch gewesen. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote nach nationaler Definition sei im April unverändert bei 7,8 Prozent gelegen.

Der Aufschwung der Weltwirtschaft sei zu Beginn des Jahres 2018 intakt gewesen. Umfragebasierte Indikatoren stärkten die Aussicht auf ein anhaltend stabiles Wachstum im ersten Halbjahr 2018. Unter den Ländern, für die bereits vorläufige Schätzungen zum Wachstum im ersten Quartal 2018 vorliegen, zeige sich eine Fortsetzung der Expansion, wenngleich mit etwas geringeren Raten.

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