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Öffnung vor vier Wochen: KEIN einziger Corona-Fall in der Gastronomie Vorarlbergs

Tourismus-Spartenobmann Markus Kegele: „Unsere Betriebe haben ihre Hausaufgaben gemacht und agieren vorbildlich.“

Die Modellregion ist beispielgebend für die Beherbergungsbetriebe und damit für die kommenden Tourismussaisonen.
© iStock Die Modellregion ist beispielgebend für die Beherbergungsbetriebe und damit für die kommenden Tourismussaisonen.

Die Branche habe geliefert und gezeigt, dass die Öffnung vor vier Wochen der richtige Schritt war. „In der Gastronomie hat es bislang noch keinen einzigen Fall einer Corona-Ansteckung gegeben. Das ist eine außerordentlich erfreuliche Erkenntnis“, betont Spartenobmann Markus Kegele. Selbst jetzt nach Schließung der kurzen Terrassensaison in den Skigebieten sei laut Behörden kein einziger Fall bekannt.

Damit werde unter Beweis gestellt, was mit guten Sicherheitskonzepten der Betriebe und einer hohen Testbereitschaft der Bevölkerung möglich ist. „Das Niveau der Sicherheitsmaßnahmen im Landes-Vergleich ist in unserer Branche extrem hoch und für uns in dieser Krisenzeit mittlerweile zum Standard geworden“, sagt Kegele. Es herrsche nach wie vor sehr hohe Disziplin und Eigenverantwortung von Seiten des Gastes, der Mitarbeitenden und Unternehmer/-innen im Tourismus.

"Das Niveau der Sicherheitsmaßnahmen im Landes-Vergleich ist in unserer Branche extrem hoch und für uns in dieser Krisenzeit mittlerweile zum Standard geworden."
Spartenobmann Markus Kegele

„Nur Getestete haben Zugang in die Gastronomie, dazu kommt das Tragen der FFP2-Maske, der Abstand im Sitzbereich ist immer noch auf zwei Meter geregelt, es gibt im Inneren keinen Stehbereich und Mitarbeitende sind ebenfalls getestet und tragen bei Gästekontakt den Mund-Nasen-Schutz (MNS). Zudem werden die Tests vor dem Eintritt streng kontrolliert. Gemäß jüngster Umfrage gab es bei 99 Prozent der Überprüfungen keine Beanstandung von der Polizei“, macht der Tourismus-Obmann auf die vielfältigen Maßnahmen nochmals aufmerksam. Aufgrund der aktuellen Situation wären weitere Verbesserungen der Rahmenbedingungen daher mehr als gerechtfertigt. 

Regionale Wertschöpfung

In der Branche funktioniere zudem die regionale Wertschöpfungskette ausgezeichnet. Es gebe dank einer innovativen Landwirtschaft und regionaler Zulieferbetriebe aus Vorarlberg keine Engpässe bei Rohstoffen. „Diese Regionalität leben wir schon seit Generationen“, sagt der Spartenobmann.

„In Vorarlberg konnten wir durch die Öffnung der Gastronomie ein Stück Lebensfreude zurückgewinnen. Ebenso wichtig ist es, dass die Esskultur wiederauflebt. Diese notwendigen kontrollierten sozialen Begegnungen speziell in der Gastronomie bringen allen Menschen im Land eine gewisse Normalität und ein Stück Freiheit. In der heutigen Zeit wahrlich keine Selbstverständlichkeit“, betont Mike Pansi, Obmann der Fachgruppe Gastronomie. Nicht nur andere Bundesländer, auch andere Staaten würden inzwischen die Modellregion Vorarlberg als Best Practice Beispiel heranziehen. Die heimische Gastronomie liege damit weiter im Fokus der Betrachtungen. 

Perspektive für Sommer- und Wintersaison

„Wir sehen diese positive Entwicklung der Gastronomiebranche in der Pandemiezeit als Perspektive, in weiterer Folge auch die Beherbergungsbetriebe zu öffnen. Wir sind bestens gerüstet, auch für die Grenzöffnungen. Woche für Woche erhalten zudem mehr und mehr Menschen die Impfung. Das ist neben dem Testen der Weg aus der Krise“, sagt Rene Madlener, stellvertretender Obmann der Fachgruppe Hotellerie. Madlener und Kegele wünschen sich dann eine einfachere Handhabung der Tests. Auch Sicherheitsvertrauenspersonen bzw. die Erste Hilfe-Verantwortlichen in den Betrieben sollten nach einer Einschulung die Tests durchführen dürfen. 

„Unsere erprobten Sicherheitskonzepte und vor allem die vorbildliche Einstellung der Mitarbeitenden und Unternehmer/-innen werden auch im Sommer greifen. Das haben wir bewiesen. Für den nächsten Winter brauchen wir aber dringend und rasch politische Lösungen“, erklären die drei Branchenvertreter unisono.

von

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