th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Nicht nur Gutes, sondern auch das Richtige tun!

Seit Ende der 1950er-Jahre wird die Technologie in der Raumfahrt genutzt, immer mehr Unternehmen setzen heute auf die Sonnenkraft – WKÖ-Brancheninfos sollen Orientierung geben und Interesse wecken.

Sonnenenergie hat sich trotz visionärer Ansätze zwar noch nicht auf allen Ebenen durchgesetzt. In Form von Photo- voltaik-Anlagen ist sie aber mehr als nur Zukunftsmusik.
© istock Sonnenenergie hat sich trotz visionärer Ansätze zwar noch nicht auf allen Ebenen durchgesetzt. In Form von Photo- voltaik-Anlagen ist sie aber mehr als nur Zukunftsmusik.

Zwischen 1998 und 2015 stieg laut einem Fachartikel in der Monatszeitschrift „Nature Energy“ die weltweit installierte Photovoltaik-Leistung mit einer Wachstumsrate von durchschnittlich 38 Prozent pro Jahr. Derzeit sind in Vorarlberg pro Einwohner  rund 2,6 Quadratmeter Photovoltaik- und Sonnenkollektorfläche verbaut: Ein weiterer Bereich, in dem Vorarlberg wieder einmal bundesweiter Spitzenreiter ist. In Vorarlberg gibt es rund 4.000 Dachflächen mit über 400 Quadratmetern Fläche, mit dem freien Auge wird schnell klar, dass sich vor allem immer mehr Unternehmen für die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf ihrem Dach oder Gelände entscheiden. Denn immerhin lässt sich so zum Teil der gesamte Strombedarf selbst decken, bei einer durchschnittlichen Anlagelebensdauer von mehr als 25 Jahren. Der Attraktivität der Technologie spielt zudem in die Hände, dass  die Preise von Photovoltaikmodulen sich innerhalb weniger Jahre um weit mehr als die Hälfte verringerten. Auf maßgebliches Betreiben der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) entfällt ab 2020 hierzulande auch noch die Elektrizitätsabgabe von 1,5 Cent pro Kilowattstunde auf den selbst erzeugten und selbst verbrauchten Sonnenstrom, und zwar unabhängig von der Anlagengröße. „Photovoltaikanlagen werden zusammen mit Windkraftanlagen sicherlich ganz zentrale Zugpferde der Energiewende sein. Deshalb ist jetzt der ideale Zeitpunkt, sich in den Sattel zu setzen“, sagt Wirtschaftskammer Vorarlberg-Präsident Hans Peter Metzler.

„Wir sind auf einem guten Weg, sinnvolle und saubere Technologien Realität werden zu lassen.“Hans Peter MetzlerWKV-Präsident
Hans Peter Metzler, WKV-Präsident

In enger Zusammenarbeit mit den Bundesinnungen und mit Unterstützung anderer Stakeholder (Klima- und Energiefonds u.a.) wurden praxisnahe Informationsfolder für den Einzelhandel, das Gewerbe, die Industrie, die Hotellerie und das Transportgewerbe zum Thema Photovoltaik-Anlage erstellt. Sie bieten Unternehmen, die sich schon Gedanken über eine Investition in eine PV-Anlage gemacht haben, Orientierung und wecken Interesse für die Investition in Versorgungssicherheit.

„Es geht nicht nur um Effizienz, sondern auch um Effektivität – unabhängig vom jeweiligen Energieträger und Ideologiedebatten.“
Lukas Fleisch, KoordinatorWirtschaftspolitische Abteilung der WKV

Folder online

Viele Betriebe haben tagsüber einen konstanten Stromverbrauch und können einen Großteil des mit einer PV-Anlage produzierten Stroms selbst verwenden. Aber wie wirtschaftlich ist eine derartige Eigenstromversorgung? Wie lange braucht die Investition für Ihre Amortisation? Die aktuellen WKÖ-Branchenfolder beantworten folgende Fragestellungen:

•    Was bringt mir eine Photovoltaikanlage?
•    Wie packe ich’s an?            
•    Ist die Wirtschaftlichkeit gut genug?
•    Wo kann ich mich weiter informieren?

Verantwortung für das große Ganze

Ein nachhaltiger Umgang mit Energie und Ressourcen ist eine Grundbedingung einer hohen Lebensqualität, aber vor allem auch ein zentrales Standortkriterium für die Vorarlberger Wirtschaft und somit die Basis für die zukunftsfähige Entwicklung der gesamten Region. „Weil wir gemeinsam die Verantwortung für das große Ganze tragen müssen, ist es für die Wirtschaftskammer Vorarlberg von großer Bedeutung, in Sachen Energie und Umweltschutz auch im eigenen Haus einen ambitionierten Pfad zu verfolgen“, sagt WKV-Präsident Hans Peter Metzler. So ist die Wirtschaftskammer Vorarlberg seit Kurzem zertifizierter Ökoprofit-Betrieb und arbeitet bereits seit Langem intensiv an der Weiterentwicklung des Ökoprofit-Angebots mit.

Best Practice

„Nachhaltigkeit ist einer der Schwerpunkte unseres Strategieprozesses Dis.Kurs Zukunft. Unsere Zertifizierung ermöglicht es, unseren Mitgliedern hier mit gutem Beispiel voranzugehen“, sagt WKV-Präsident Metzler. „Es ist wichtig, dass wir noch mehr Expertise auch im eigenen Haus haben. Es genügt nicht, nur mitzureden, sondern wir müssen auch wissen, wovon wir reden“, fügt Lukas Fleisch, wirtschaftspolitischer Koordinator der WKV,  hinzu: Dazu gehöre auch, zu hinterfragen, was an den eigenen Standorten noch verbessert werden kann. Aktuell wird mit den illwerke vkw ein Contracting ausgearbeitet, das die Bereitstsellung bzw. Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem rund 1.200 Quadratmeter großen Dach am WIFI-Standort in Dornbirn vorsieht. Dass Photovoltaik-Anlagen wichtige und äußerst sinnvolle Maßnahmen sind, zeigen aber auch andere Best Practice-Beispiele aus Vorarlberg und den anderen Bundesländern: Ob bei pratopac, Messepark oder der Offset-Druckerei Schwarzach – hier setzt man bereits auf den zukunftsträchtigen Energieträger.

Energiezukunft aktiv gestalten

"In den aktuellen Regierungsprogrammen auf Landes- und Bundesebene finden sich zahlreiche Vorhaben und Forderungen, die von der Wirtschaft angestoßen wurden, insbesondere zur Gestaltung unserer Energiezukunft“, betont Metzler. Es sei gut, wenn der nachhaltige Umgang mit Energie und der Klimaschutz wirtschaftlich umsetzbar sind und noch besser, wenn Betriebe auf diesem Weg ideale Rahmenbedingungen vorfinden. Einen ganz wesentlichen Baustein für die Gestaltung einer nachhaltigen Energiezukunft bildet der Prozess um die Energieautonomie Vorarlberg, bei dem sich die Wirtschaftskammer auch weiterhin aktiv einbringen wird – mit einem technologieoffenen und innovationsbasierten Ansatz. „Es geht nicht nur um Effizienz, sondern auch um Effektivität. Wir brauchen jede Kilowattstunde und jedes Kilogramm CO2, das wir einsparen können, unabhängig vom jeweiligen Energieträger und Ideologiedebatten“, sagt Fleisch. Diesen Standpunkt vertritt die WKV auch auf  bundespolitischer Ebene, vor allem in Sachen „Erneuerbaren Ausbau Gesetz“ oder Energieeffizienzgesetz. „Wir sind auf einem guten Weg, sinnvolle und saubere Technologien Realität werden zu lassen“, resümiert Metzler.

Das könnte Sie auch interessieren

Mit der besseren Absetzbarkeit von Arbeitszimmern im Wohnungsverband wird eine langjährige Forderung der Wirtschaft umgesetzt.

Arbeitszimmer zu Hause ist künftig immer eine Betriebsausgabe

„Mit dem heutigen Ministerratsbeschluss zur besseren Absetzbarkeit von Arbeitszimmern im Wohnungsverband wurde eine langjährige Forderung der Wirtschaft umgesetzt. Diese Maßnahme ist ein großer Entlastungsschritt für junge Unternehmen und Ein-Personen-Unternehmen“, erklärt KommR Susanne Rauch-Zehetner, EPU-Sprecherin der Wirtschaftskammer Vorarlberg. mehr

 In der Wirtschaftskammer Vorarlberg sind mittlerweile 3.651 Anträge über das Online-Formular unter wko.at/haertefall-fonds eingelangt, in 3.375 Fällen wurde bereits ausbezahlt bzw. sind diese zur Auszahlung freigegeben.

Härtefallfonds: Zahl der Anträge auf über 3.600 angestiegen

In 92,4 Prozent der Fälle wurde bereits ausbezahlt bzw. sind zur Auszahlung freigegeben. mehr