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Nicht der Gast muss für die Krise büßen

Die Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Vorarlberg weist Kritik im Zusammenhang mit der Mehrwertsteuersenkung für Speisen und Getränke entschieden zurück.

Auch wenn Lieferanten dieses Jahr die Preisanpassung zwar in den Herbst verschoben haben, müssen die Gastronomiepreise – und das ist durchaus auch in anderen Branchen üblich – dennoch für die Saison vorkalkuliert werden.
© iStock Auch wenn Lieferanten dieses Jahr die Preisanpassung zwar in den Herbst verschoben haben, müssen die Gastronomiepreise – und das ist durchaus auch in anderen Branchen üblich – dennoch für die Saison vorkalkuliert werden.

Denn diese von der Regierung beschlossene Krisenhilfe zielt in erster Linie auf die Gastronomie ab – die sich erholen und den Neustart schaffen soll. „Der Vorwurf der Arbeiterkammer, die Mehrwertsteuersenkung mache sich bei Konsumenten nicht bemerkbar, ist in diesem Zusammenhang nicht haltbar“, sagt Mike Pansi, Fachgruppenobmann der Gastronomie. Die Regierung hat zur Unterstützung der Gastronomie die Mehrwertsteuersenkung um fünf Prozent auf Speisen und Getränke im Zeitraum vom 1. Juli bis zum 31. Dezember beschlossen – mit der klaren Intention, dass diese Erleichterung nicht an den Konsumenten weitergegeben werden muss, sondern vielmehr als Starthilfe aus der Krise dienen soll. „Ausfälle und der Shutdown haben ohnehin enorme finanzielle Einbußen hinterlassen, dessen Folgen nach wie vor deutlich spürbar sind. Den Vorwurf, dass die Gastronomie bei gleichzeitiger Senkung der Mehrwertsteuer unverhältnismäßige Preiserhöhungen ansetzt, kann schon allein vor der Tatsache, dass Lieferanten ohnehin meist im April und Mai die Preise erhöhen, nicht standhalten“, führt Pansi aus, der daran erinnert, dass die Gastronomie von der Krise mitunter am härtesten getroffen sei: „Wir sind noch nicht aus der Krise heraus. Der Winter und das erste Quartal 2021 stehen noch bevor – genauso wie viel Ungewisses.“

Nicht unüblich

Auch wenn Lieferanten dieses Jahr die Preisanpassung zwar in den Herbst verschoben haben, müssen die Gastronomiepreise – und das ist durchaus auch in anderen Branchen üblich – dennoch für die Saison vorkalkuliert werden: „Im Mai wurde eröffnet und daher ist die jährliche Preiserhöhung bereits miteingerechnet“, sagt Pansi. Zudem bedeuten auch die strengen und vielfältigen Hygieneauflagen in den Betrieben Einschränkungen und finanzielle Hürden, die selbstverständlich in diese Kalkulation einfließen müssen. Umso mehr irritiert Pansi schlussendlich auch noch der regelrechte Vorwurf vonseiten der AK, dass die Gastronomie ohnehin schon durch die vom Land Vorarlberg aufgestellte Sonderförderung in Höhe von 15 Millionen profitiert habe – und dennoch scheinbar unverhältnismäßig die Preise erhöhen würde. Auch hier besteht kein Zusammenhang mit den üblichen Preisanpassungen. „Was wir jetzt brauchen sind Planungssicherheit, Zuversicht und Rückhalt. Leider sind noch viele Punkte offen und ungewiss, da bringen uns Vorwürfe, Unterstellungen und falsche Tatsachen nicht weiter“, betont Pansi.

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