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New Work – die Arbeit der Zukunft

Die Digitalisierung wird die Arbeitswelt zeitlich, räumlich und organisatorisch deutlich verändern und weiterentwickeln.

Aufgrund der Digitalisierung wird sich die Arbeitswelt zeitlich, räumlich, organisatorisch und vor allem auch in Sachen Flexibilität verändern und weiterentwickeln. Die Junge Wirtschaft Vorarlberg setzt sich mit der Arbeit der Zukunft auseinander.
© iStock Der Wandel von einer Industrie- zu einer Wissensgesellschaft geht mit vielfältigen Veränderungen einher.
Co-Working Spaces, Sabbaticals, Remote-Arbeit und Digital Nomads werden immer mehr an Bedeutung gewinnen. Unternehmen müssen sich besser und schneller an die umfassenden Veränderungen anpassen. Zentral für die Junge Wirtschaft Vorarlberg (JWV) ist auch die Frage, wie eine Diskussion über neue Arbeitswelten mit dem Mindset junger Entrepreneure und Intrapreneure geführt werden kann.

Mittelpunkt Mensch

Wir befinden uns im Wandel von einer Industrie- zu einer Wissensgesellschaft. Gerade im Industrieland Vorarlberg stellen wir uns die Frage, wie wir uns auf diese Veränderung einstellen können. Unumstritten ist, dass sich die Arbeitswelt aufgrund der Digitalisierung noch weiter wandeln wird. Bei der Arbeit der Zukunft wird der Mensch zunehmend im Mittelpunkt stehen. Klar ist: Der Zugang zu Arbeit hat sich verändert – junge Menschen haben heute eine andere Vorstellung von Arbeit als ihre Eltern. Dort, wo früher Hierarchien dominierten, geht es heute um Netzwerke. Aus dem verschlossenen Hinterzimmer wird ein Open Space. Freiheit, Transparenz, Selbstbestimmung, aber auch Verantwortung verlangen von Arbeitnehmer, Führungskraft und Arbeitgeber Großes ab. Und damit auch der Politik. Der Einzelne ist in seinem Denken zwar bereits fortgeschritten, die Organisationen jedoch nicht. Als Junge Wirtschaft sehen wir die Flexibilisierung, Modernisierung und das Zutrauen in den Einzelnen jedoch als strategische Aufgabe von Unternehmen, die in eine unsichere Zukunft blicken. Denn eines ist sicher - dank der Digitalisierung bleibt kein Stein auf dem anderen. Und es gilt noch immer Darwin: Es gewinnt der, der sich am besten anpassen kann. Das gilt auch für den Standort Vorarlberg.

Rahmenbedingungen

Wir sehen, dass die Menschen in ihrem Denken zwar schon sehr weit sind, die Rahmenbedingungen für die Flexibilisierung und Modernisierung von Arbeit aber noch nicht stimmen. Darüber hinaus wünschen wir uns einen anderen Zugang zum Thema Arbeit: Junge machen ihren Job mit Leidenschaft und Enthusiasmus, egal ob selbstständig oder nicht, weil wir einen Sinn in dem sehen was wir tun und es ein wichtiger Teil unseres Lebens ist. Eigentlich ein sehr bemerkenswerter Zugang.

Herausforderungen

Die Arbeitswelt wird volatiler und kurzlebiger: Kunden, Unternehmen und Mitarbeiter erwarten mehr Flexibilität. Die Digitalisierung bietet uns heutzutage die Werkzeuge zur Umsetzung von orts- und zeitunabhängigem Arbeiten. Künstliche Intelligenz und Automatisierung sollten sinnvoll eingesetzt, statt Ängste geschürt werden. Grundsätzlich braucht es mehr Raum für Flexibilität und Kreativität, Zahlenspielereien und Klassenkampf-Parolen sind auf diesem Weg nur hinderlich

Seevolution

„New Work“ wird auch eines der Kernthemen bei der großen Bundestagung der Jungen Wirtschaft sein: Die Seevolution 2018 eröffnet Chancen zur Zusammenarbeit und verknüpft Wissenschaft, Medien, Kultur, Digitalisierungsinitiativen, Fördergeber und Finanzpartner. Und zwar grenzüberschreitend im dynamischen Wirtschaftsraum zwischen Deutschland, der Schweiz und Österreich.

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