th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Neuer Sicherheitsstandard im Internetbanking

Die EU legt strengere Standards im elektronischen Zahlungsverkehr fest. Ab 14. September 2019 sollen sie in Kraft treten. Auch Vorarlbergs Banken haben ihr Internetbanking daher in den letzten Wochen aufgerüstet.

Ab 14. September 2019 gelten neue Sicherheitsstandard im Internetbanking. Die Vorarlberger Banken informieren derzeit ihre Kunden.
© iStock Neues Authentisierungs-Verfahren heißt das Stichwort, das Kunden und Banken aktuell gleichermaßen vor Herausforderungen stellt.

Neues Authentisierungs-Verfahren heißt das Stichwort, das Kunden und Banken aktuell gleichermaßen vor Herausforderungen stellt. Alle heimischen Banken machen ihre Kunden derzeit darauf aufmerksam. Die neuen Regeln gelten dabei nicht nur im Bankenbereich, der gesamte Onlinehandel ist davon betroffen. „Die neuen EU-Regeln machen Internetbanking sicherer und – nach erfolgter Umstellung – auch einfacher“, erklärt Vorarlbergs Bankensprecher KommR Betriebsökonom Wilfried Hopfner. Die Banken haben ihre Hausaufgaben erledigt und bieten mittlerweile allesamt den neuen Sicherheitsstandard an, wobei jede Bank einen unterschiedlichen Begriff dafür verwendet. Notwendig ist nun jedoch der aktive Umstieg der Kunden auf die neue Authentisierungs-Methode ihrer Hausbank bis 14. September 2019. Viele Kunden lassen sich dafür Zeit. „Bei Veränderungen im Internetbanking – einem hochsensiblen Bereich – sind die Menschen zu Recht vorsichtig“, zeigt Wilfried Hopfner dafür Verständnis.

Umsetzung von EU-Vorgaben

Die neue Zahlungsdiensterichtlinie der Europäischen Union erfordert eine stärkere Authentisierung der Kunden beim Zugriff auf ihr Konto, bei Onlineüberweisungen und Kartenzahlungen. Davon betroffen sind auch alle, die Bankgeschäfte über das Internet abwickeln. Im Fachjargon heißt es, es müssen in Zukunft zwei der drei Faktoren Wissen, Besitz und Inhärenz gegeben sein. Auf den Punkt gebracht, müssen die Kunden PIN oder Passwort wissen, eine Bankomatkarte oder ein Smartphone bei der Hand haben oder sich über einen Fingerabdruck oder Gesichtserkennung authentifizieren. Der neue, europaweite Standard soll die Sicherheit beim Internetbanking weiter erhöhen.

Was sich für Kunden ändert

Vorarlbergs Banken setzen auf Banking-Apps. Bei den heimischen Finanzhäusern brauchen Kunden lediglich ein Smartphone und die Banking-App ihrer Hausbank. Damit kann jeder in sein Internetbanking einsteigen und Überweisungen tätigen. „Für die Kunden sind die Apps tatsächlich praktisch und bringen viele Vorteile“, betont Wilfried Hopfner. Allfällige Bedenken zum neuen Sicherheitsstandard räumt der Bankensprecher aus dem Weg: „Kunden können immer wählen, wie sie in ihr Internetbanking einsteigen wollen. Wer kein Smartphone hat, kann selbstverständlich auch in Zukunft sein Internetbanking am Computer nutzen.“ Alle Banken bieten hierfür Möglichkeiten.

Trend zum Internetbanking

Immer mehr Menschen verwalten ihr Konto via Smartphone oder PC. „Für das einfache Bankgeschäft ist Internetbanking überaus praktisch. Für alles Weitere gibt es den Berater vor Ort“, sagt Hopfner. Alle Banken informieren ihre Kunden aktuell über die neuen EU-Regeln und animieren zum Umstieg. Der Bankensprecher: „Wer die Banking-App seiner Bank aktiviert und einmal ausprobiert hat, wird schnell überzeugt sein. Bei Fragen zum neuen Sicherheitsstandard oder zum Umstieg kann sich jeder an seinen Berater wenden.“

von

Das könnte Sie auch interessieren

  • Information und Consulting
Spartenobmann Dieter Bitschnau: " KMU Digital ist ein wichtiges Instrument, um den digitalen Wandel schnell und effizient zu begleiten.“

KMU Digital: Vier Millionen Euro Förderung für Digitalisierung freigegeben

Dieter Bitschnau, Obmann der Sparte Information und Consulting begrüßt, dass die Digitalisierungsförderung KMU Digital verlängert wird: „Wir wollen weiterhin möglichst viele Betriebe mit den Wachstumsmöglichkeiten und Chancen der Digitalisierung vertraut machen. KMU Digital ist ein wichtiges Instrument, um diesen Wandel schnell und effizient zu begleiten.“ mehr

  • Gewerbe und Handwerk
Mit „Kern-Zeit“, dem Potenzialprogramm für Lehrlinge, entdecken die Lehrlinge gemeinsam ihre Persönlichkeit und bringen ihr Potenzial ins Unternehmen und die Welt.

Sie wollen das Beste aus Ihren Lehrlingen machen?

Das Vorarlberger Gewerbe und Handwerk startet ein Gewinnspiel für die Teilnahme am Lehrlings-Potenzialprogramm „Kern-Zeit“. mehr