th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Müssen lernen, mit und nicht gegen Corona zu wirtschaften!

WKV-Präsident Metzler erklärt im Kommentar: „Planungssicherheit wird zum zentralen Element für die Wirtschaft. Klare Leitplanken, die planbares Wirtschaften überhaupt noch ermöglichen, sind mehr denn je gefragt!“

Hans Peter Metzler, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg.
© Alexandra Serra Hans Peter Metzler, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

Liebe Unternehmerin, lieber Unternehmer!

Unser Betriebe haben in den letzten Wochen und Monaten vorbildlich gezeigt, wie man mit klugen und strikt umgesetzten Präventionsmaßnahmen die Ausbreitung des Virus im betrieblichen Umfeld verhindern kann. Somit geht es in der jetzigen Situation um Gerechtigkeit und Fairness für alle Betriebe – für jene, die offen haben, und für jene, die schließen müssen. Das bedeutet, es geht auch um die richtige Balance aus gesundheitlicher Verantwortung und wirtschaftlicher Vernunft. Wenn Maßnahmen gesetzt werden, um diese zweite Welle rasch und nachhaltig zu brechen, gilt es ebenso vorausblickend die Stabilität unseres Wirtschaftsstandortes zu wahren. Und um es in den Worten von Ökonom David Stadelmann auszudrücken, müssen wir die Verhältnismäßigkeit zwischen „nackten“ Zahlen und volkswirtschaftlichen Auswirkungen abwägen lernen.
Planungssicherheit wird zum zentralen Element für die Wirtschaft. Klare Leitplanken, die planbares Wirtschaften überhaupt noch ermöglichen, sind mehr denn je gefragt. Wir werden lernen müssen, mit und nicht gegen Corona zu wirtschaften und zu leben, und diese Erkenntnis ist zwingend auch als Appell an die Politik zu verstehen, künftig umfassender zu urteilen, breiter zu urteilen. Es muss, um das salopp zu formulieren, in jedem Fall vermieden werden, dass aus dem Lockdown ein Knockdown wird.

Vorarlberg hat die besten Voraussetzungen, um mittelfristig gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Warum? Weil die meisten Unternehmen bereits jetzt die Prinzipien einer resilienten und anpassungsfähigen Wirtschaft leben.
Wir werden diese Krise überwinden. Wenn wir zusammenhalten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar von WKV-Präsident Hans Peter Metzler zur Modellregion Vorarlberg: "Wir kämpfen um bessere Rahmenbedingungen für unsere Gastronomiebetriebe."

Machen wir die Modellregion Vorarlberg zu einem Erfolgsprojekt

Solidarität ist ein starkes Wort. Und aktuell wieder von enormer Bedeutung! mehr

Seit 2006 fordert die Wirtschaftskammer Vorarlberg die Umsetzung der Pflegelehre.

„Das Land Vorarlberg strebt einen möglichst schnellen Start der Pflegelehre an“

Seit 2006 fordert die Wirtschaftskammer Vorarlberg die Umsetzung der Pflegelehre. Und während die Nachfrage nach Pflegeberufen noch weiter steigen wird, würde sich ein Großteil der mehr als 50 Pflegebetriebe im Land als Ausbildungsbetrieb zur Verfügung stellen. Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher im Interview: mehr