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Mobilitätskonzept trägt die Handschrift der Wirtschaft

Vor Kurzem präsentierte das Land das neue „Mobilitätskonzept Vorarlberg 2019“. Die darin enthaltenen Zielvorgaben und Handlungsfelder tragen zwar die Handschrift der Wirtschaft - denn bereits im Vorfeld wurde mit „Verbindungen für mehr Zukunft“ ein umfassendes Konzept vorgelegt – aber es gibt viel zu tun.

Marco Tittler, Stv.-Direktor der WKV: „Es muss weiterhin ein starker Fokus auf den wichtigen Infrastrukturprojekten liegen.“
© WKV/Dietmar Walser Marco Tittler, Stv.-Direktor der WKV: „Es muss weiterhin ein starker Fokus auf den wichtigen Infrastrukturprojekten liegen.“

Im neuen Landes-Mobilitätskonzept wurden zahlreiche im Konzept „Verbindungen für mehr Zukunft“ formulierte Ideen und Vorschläge zu Maßnahmen und zentralen Handlungsfeldern übernommen.  Gerade in der Umsetzung muss jetzt aber auch weiterhin ein starker Fokus auf den wichtigen Infrastrukturprojekten wie der Anschlussstelle Bürs, dem Feldkircher Stadttunnel oder der S18 sowie dem konsequenten Ausbau der Schieneninfrastruktur im Land liegen.
 Eine Schlüsselrolle kommt dabei vor allem einer zentralen Koordinationsstelle zu: Der „Mobilitätsbeauftragte des Landes“ – dessen Rolle von uns stark gefordert  wurde – ist in diesem Zusammenhang besonders zentral,  da es eine noch bessere Abstimmung und Koordinierung nicht nur im Land selbst, sondern vor allem auch auf europäischer Ebene braucht und brauchen wird. Verkehrstechnisch liegt Vorarlberg im Niemandsland und darf die Einbindung in europäische Infrastrukturnetze und damit eine gute Anbindung an die europäischen Metropolen nicht verschlafen!

In diesem Zusammenhang ist es auch sehr erfreulich, dass Landeshauptmann Markus Wallner im Rahmen der „Westachse-Landeshauptleute“ neuerlich an der Umsetzung der S18 festgehalten hat, was auch aus Sicht der Wirtschaftskammer der einzige sinnvolle Lösungsansatz ist. Während Tirol weiterhin auf Fahrverbote setzt und in Salzburg mit ersten Tests dazu begonnen wurde, sind Fahrverbote hierzulande aufgrund der nicht vergleichbaren Herausforderungen schlicht obsolet: Das Hauptproblem ist der Transit in die Schweiz – und dem kann nur mit der Umsetzung der S18 wirksam entgegnet werden. An unsere Mobilitätsziele kommen wir im Land nur durch konstruktives, vorausschauendes und langfristiges Denken und durch die Umsetzung zentraler Projekte. Verbote oder restriktive Maßnahmen erschweren – und verhindern schlussendlich – kategorisch eine  vielversprechende Auseinandersetzung mit den künftigen Herausforderungen.
 Die Herausforderungen liegen am Tisch, mit dem Mobilitätskonzept wurde nun der strategische Handlungsrahmen präsentiert. Aber jetzt steht die Umsetzung an!

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