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Optimismus und Perspektive braucht das Land – Mit der Vorarlberger Industrie in eine positive Zukunft

Die Sparte Industrie in der WKV und die IV-Vorarlberg publizieren dazu gemeinsam zum zweiten Mal den Folder „Unsere Vorarlberger Industrie – Die wichtigsten Daten und Fakten“.

Markus Comploj, Obmann der Sparte Industrie in der WKV, und IV-Vorarlberg Präsident Martin Ohneberg.
© IV Markus Comploj, Obmann der Sparte Industrie in der WKV, und IV-Vorarlberg Präsident Martin Ohneberg.

„Die Vorarlberger Industrie erbringt nahezu 40 Prozent der Bruttowertschöpfung in Vorarlberg und hat damit den mit Abstand größten Anteil aller Wirtschaftszweige. Diese hohe Wertschöpfung, die dadurch generierten Arbeitsplätze und Einkommen sowie die Beiträge in die öffentlichen Systeme sind für den Wohlstand in Vorarlberg entscheidend – vor, während und nach Corona“, so fassen der Präsident der Industriellenvereinigung (IV) Vorarlberg, Martin Ohneberg, und der neue Industriespartenobmann in der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV), Markus Comploj, ihre gemeinsame Initiative unter dem Titel „Optimismus und Perspektive braucht das Land – Mit der Vorarlberger Industrie in eine positive Zukunft“ zusammen. 

Neuer Folder „Unsere Vorarlberger Industrie – Die wichtigsten Daten und Fakten“

Die Sparte Industrie in der WKV und die IV-Vorarlberg publizieren dazu gemeinsam zum zweiten Mal den Folder „Unsere Vorarlberger Industrie – Die wichtigsten Daten und Fakten“. Die einfach aufgearbeiteten Informationen aus der Welt der Vorarlberger Industrie sollen einen Überblick geben und die Leistungen der Betriebe und ihrer Mitarbeiter darstellen. IV-Vorarlberg Präsident Ohneberg: „Für die Menschen im Land ist die Industrie nicht nur Motor für Arbeitsplätze, Wohlstand und Wachstum. Erfolgreiche und verantwortungsbewusste Betriebe sind für die Stabilität und für ein gutes Zusammenleben in Vorarlberg weit darüber hinaus entscheidend.“ „Ohne wirtschaftliche Stabilität gibt es keine soziale Stabilität, das hat die Corona-Krise schon bisher eindrucksvoll klargemacht“, betonen die beiden Spitzenrepräsentanten der heimischen Industrie.

Comploj: Sehr herausfordernde Situation in der Vorarlberger Industrie 

Das aktuelle Stimmungsbild in der Vorarlberger Industrie fasst der Obmann der Sparte Industrie in der WKV, Markus Comploj, als „sehr herausfordernd, aber überwiegend vorsichtig optimistisch“ zusammen: „Bei den aktuellen Konjunkturdaten und in den vielen Gesprächen zeigen sich zwar große Unterschiede bei den Unternehmen und innerhalb der Branchen. Trotzdem überwiegt erfreulicherweise der Optimismus, dass die Krise erfolgreich gemeistert wird. Wer, wenn nicht die Vorarlberger Industrie, muss jetzt mutig vorangehen, realistische Perspektiven aufzeigen und eine positive, optimistische Entwicklung im Land vorantreiben.“ 

Mit dem erheblichen Schadensausmaß zur Lockdown-Phase und der aktuell in Wellen auftretenden Unsicherheit regional, national und auf den Weltmärkten, haben laut Comploj viele Betriebe gelernt umzugehen und teilweise sogar für Reformen nutzen können. Viele der getroffenen Unterstützungsmaßnahmen der öffentlichen Hand, wie die Kurzarbeit, Liquiditätsmaßnahmen, oder die angelaufene Investitionszuwachsprämie, seien wichtige Eckpfeiler für ein möglichst rasches Comeback der heimischen Wirtschaft: „Ich bin überzeugt, die beeindruckenden Daten und Fakten zur Vorarlberger Industrie, die wir Ihnen heute präsentieren, werden auch nach Corona ihre Gültigkeit haben. Sowohl in Punkto Wertschöpfung, Arbeitsplätze, Einkommen, Verantwortung und Nachhaltigkeit wird die Industrie ihrer wichtigen gesellschaftlichen Rolle in Vorarlberg nicht nur gerecht werden, sondern weiterhin eine Führungsrolle übernehmen.“ 

Ohneberg: Ab sofort wieder Standortpolitik in Vorarlberg mutig anpacken 

Für IV-Präsident Ohneberg ist es legitim, dass in den letzten Monaten der Fokus der Vorarlberger Landes- und Gemeindepolitik auf der Bewältigung der Corona-Krise gelegen ist. Hinzu komme die anstehende Gemeinderatswahl, die ab der kommenden Woche abgeschlossen sein wird: „Danach muss mit Krisenmodus, Wahlkämpfen und parteitaktischem Geplänkel auch wieder Schluss sein. Wir haben jetzt vier Jahre wahlkampffreie Zeit, in denen wir unsere drängenden Standortthemen angehen müssen. Corona hat uns Schwachpunkte in Vorarlberg – wie im Bereich der Kinderbetreuung oder bei der Digitalisierung in den öffentlichen Systemen – deutlich vor Augen geführt. Wir alle müssen diese mit noch mehr Einsatz angehen. Hinzu kommen weiterhin ungelöste Herausforderungen im Bereich der Verkehrspolitik oder Raumplanung. Diese sind durch Corona nicht verschwunden, sondern müssen mutig gelöst werden, um den Anschluss an weitaus dynamischere Standortregionen nicht zu verlieren.“ 

Entscheidend für Ohneberg ist unter anderem, was künftig aus der ‚Marke Vorarlberg‘ wird. „Die Marke Vorarlberg und die Positionierung ‚2035 ist Vorarlberg der chancenreichste Lebensraum für Kinder‘ darf nicht zum PR-Instrument werden. Die Marke Vorarlberg muss jetzt die nächste Stufe schaffen und zum Steuerungsinstrument werden. Wir alle – die Landespolitik, die Gemeinden, die Betriebe, Institutionen und Organisationen aus unterschiedlichen Bereichen des Lebens – sollten gemeinsam auf die Marke Vorarlberg einzahlen. Dazu gehört es auch manchmal Nein zu sagen, wenn es nur um Klein-Klein und nicht das große Ganze geht. Etwa bei Förderungen an die Gemeinden, hier muss das Land mehr Verantwortung übernehmen. Diese Chance bietet uns Corona – die Zeit für den ‚Restart‘ ist jetzt.“ 

Comploj: Ausbildung, Netzwerke und Nachhaltigkeit als Grundpfeiler 

Auf die Marke Vorarlberg müsse laut Industrie-Spartenobmann Markus Comploj auch eine Weiterentwicklung und Verbesserung im Ausbildungssystem einzahlen: „Wir in der Vorarlberger Industrie sind uns der Verantwortung gegenüber allen Generationen und unseren Mitarbeitern sehr bewusst. Einen besonderen Fokus legen wir seit jeher auf die jüngere Generation, mit unserer vorbildlichen und international anerkannten Lehrlingsausbildung. Darüber hinaus ist es in unserem größten Interesse, wenn sich das öffentliche Bildungssystem insgesamt, an allen Vorarlberger Schulen und Hochschulen, zukunftsfähig weiterentwickelt.“ Für die Menschen in Vorarlberg habe die Industrie dies gerade in Corona-Zeiten durch neue beeindruckende Lehrlingsinitiativen, der Unterstützung der Schulen bei der Digitalisierung, der Anschaffungen von Unterrichtsmitteln und vielen weiteren Aktivitäten unter Beweis gestellt. Besonders wichtig ist Markus Comploj aktuell auf die zunehmende Vernetzung der Wirtschaft und der Gesellschaft hinzuweisen. Die zuliefernden Partnerbetriebe im Gewerbe, der IT- und auch der Kreativbranche sind für uns ebenso wichtig, wie unsere über den gesamten Globus verteilten Kunden und Netzwerkpartner. 

Zudem übernimmt die Industrie ihre Verantwortung in sozialer, gesellschaftlicher und ökologischer Hinsicht. Comploj: „Nachhaltigkeit ist in der Vorarlberger Industrie seit vielen Jahren ein zentrales Anliegen. Wir leben ja auch in diesem schönen Land, in dem wir arbeiten. Daher nehmen wir das sehr ernst und möchten in Zukunft vermehrt transparent machen, welchen großen Beitrag wir in diesen Bereichen tagtäglich leisten.“ Der Klima- und Umweltschutz werde unter anderem durch kontinuierliche Verbesserungen der Energieeffizienz eindrücklich unter Beweis gestellt. Ein guter Indikator dafür ist das Wirtschaftswachstum und damit der Wohlstand in Vorarlberg, der in den letzten Jahren deutlich stärker gestiegen ist als der Energieverbrauch. 

Ohneberg/Comploj: Optimismus und Perspektive braucht das Land 

Zusammenfassend betonen IV-Präsident Martin Ohneberg und Spartenobmann Markus Comploj abschließend nochmals die Absicht gemeinsam mit der Politik und allen Entscheidungsträgern im Land an einer positiven Zukunft für die Menschen im Land arbeiten zu wollen: „Wann, wenn nicht jetzt, müssen wir mutig vorangehen, optimistisch bleiben und Vorarlberg Perspektiven für eine chancenreiche Zukunft aufzeigen.“

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