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Mit Kreativität & Optimismus durch die Krise

Die COVID-19-Krise trifft die heimische Wirtschaft massiv: Statt Gewinne einzufahren, müssen viele Betriebe Kompromisse eingehen. Aber mit Kreativität, Optimismus und Unternehmergeist machen sie das Beste aus der Situation.

Erfindergeist, Kreativität, Mut und Optimismus – das macht die  Vorarlberger Wirtschaft aus.
© istock Erfindergeist, Kreativität, Mut und Optimismus – das macht die Vorarlberger Wirtschaft aus.

Die Corona-Krise stellt die Vorarlberger Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor noch nie dagewesene Herausforderungen. Viele Unternehmen haben rasch reagiert und neue Wege eingeschlagen, um die aktuelle Situation positiv zu meistern: Sie haben die Krise genutzt, um neue Möglichkeiten auszuloten und innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Erfindergeist, Kreativität, Mut und Optimismus – das macht die Vorarlberger Wirtschaft aus.

Tipp!
Wie sind Sie in Ihrem Unternehmen mit der COVID-19-Krise und deren Auswirkungen umgegangen? Haben Sie für Ihre Kundinnen und Kunden ein neues Produkt oder eine Dienstleistung entwickelt? Welche kreativen und innovativen Lösungen haben Sie sich einfallen lassen? Senden Sie uns Ihre Eindrücke – wir freuen uns auf Ihre „Unternehmensstory auf Vorarlberger Art": barbisch.sabine@wkv.at


„Mobile Ideen“ aus Altach gegen Coronavirus

Auch uns hat es natürlich hart getroffen, da wir vor allem im Messe- und Eventbereich tätig sind – hier werden 80 Prozent unseres Umsatzes lukriert“, sagt Geschäftsführer Andreas Schnetzer: „Wir versuchen uns momentan wie viele andere Unternehmen über Wasser zu halten – dennoch haben wir keine Kurzarbeit angemeldet und sind voll einsatzfähig.

Corona: Flexibilität ausspielen

EXPOTRADE erhält momentan vermehrt Anfragen insbesondere von Pflege- und Altersheimen, die „Begegnungszonen“ für Besucher und Bewohner einrichten möchten. „Eine ideale Gelegenheit, unsere Flexibilität auszuspielen“, sagt Schnetzer: In der Produktpalette des Betriebes findet sich unter anderem ein selbst entwickeltes, schnell aufbaubares Faltzelt, das sich perfekt zur Begegnungszone umfunktionieren lässt. „Gestell und Dach sind in zwei Minuten fix fertig auf- oder abgebaut und das Zelt kann mit diversem Zubehör wie Seiten- und Trennwänden, Fenstern, Türen etc. beliebig erweitert werden. Für die „wetterunabhängigen“ Besuche im Garten oder Innenhof sind zudem verschiedene Größen und Ausführungen erhältlich.

Viele Möglichkeiten: „nach oben hin offen“

Für „Indoor-Begegnungszonen“ hat EXPOTRADE zudem eine eigene „mobile Zelt-Kabine“ entwickelt. Diese ist nach oben hin offen, kann durch (auch transparente) Seitenwände abgetrennt werden und im Gestänge lassen sich beispielsweise unkompliziert auch LED-Beleuchtungen befestigen.


Adler und Rössle in Au: „Reise um die Welt"

Annemarie Simma ist eine der fünf Inhaber/-innen bzw. Geschäftsführer/-innen der Auer Hotels Adler und Rössle. Sie erzählt: „Auch uns hat die Corona-Krise voll getroffen. Die Grenzschließungen, das Reiseverbot und die Ungewissheit hat uns ein bisschen Angst gemacht und natürlich auch Unsicherheiten bei unseren Gästen hervorgerufen. So eine Vollbremsung möchten wir nur noch mit dem GoCart erleben. Die anfängliche Schockstarre haben wir allerdings rasch überwunden: Wir als Großfamilie haben schnell wieder unseren Mut und die Zuversicht zurückgewonnen. Der Familienrückhalt und die Unterstützung seitens der Mitarbeiter, Freunde und Gästen war in den vergangenen Wochen so wichtig wie nie. So war schnell klar, dass wir aus unserer Zwangspause das Beste machen werden und den Blick nach vorne richten. Die 'Reise um die Welt' ist unsere Empfehlung dafür, wie man die Welt bei uns im Bregenzerwald in Zeiten von Reisebeschränkungen erleben kann. Was die Welt kann, können wir ein Stück weit auch – immer mit einem Augenzwinkern und immer mit dem bekannten 'Simma' Charme und Witz. Sehnsüchte werden geschaffen, die Reiselust angekurbelt und wir bleiben in positivem Kontakt mit unseren Gästen."

Rapunzel liefert Bücher mit Lastenrad

„Mir ging es mit meinem Buchladen Rapunzel in Dornbirn während der Krise wirtschaftlich gut, es war aber eine sehr anstrengende und intensive Zeit. Ich habe mit dem Kiki und dem Lastenrad Bücher zugestellt. Dieser Service  ist bei den Kundinnen und Kunden sehr gut angekommen. Zudem war ich auch auf Facebook und Instagram aktiv, vor allem mit Buchtipps. Insgesamt ist die Zeit prädestiniert für das Buch, die Kundinnen und Kunden kaufen oft nicht nur eines, sondern gleich mehrere Bücher", berichtet Barbara Sohm, Buchhandlung Rapunzel in Dornbirn

„Corona-Krise meets Ziegler-Drive-in"

„Mitte März mussten wir unseren Betrieb schließen. Unseren neuen Standort in Bersbuch/Andelsbuch hatten wir nach knapp neun Monaten Renovierung und Umbau erst drei Wochen in Betrieb. In den ersten zwei Wochen nahmen wir Veranstaltungs-Stornierungen entgegen und planten Hochzeiten und Firmenfeiern um. Aber nicht in allen Branchen herrschte Stillstand und Anfragen unserer Stammkundschaft erreichten uns, ob es eine Möglichkeit gäbe, unser Mittagessen genießen zu können. Mit 30. März starteten wir die direkte Belieferung von Baustellen und Werkstätten und am 1. April öffneten wir unseren Drive-in im Container vor unserem Lokal. Die Kunden, Lieferanten und Lebensmittelproduzenten freuen sich mit uns, einen kleinen Schritt Richtung Normalität zu machen. Der Lieferservice funktioniert wunderbar, aber die Resonanz des Drive-in ist überwältigend. Unglaublich, wie viel Unterstützung und Zusammenhalt wir erfahren durften! Deshalb werden wir bis zur weiteren Lockerung der Maßnahmen unter den aktuellen Gegebenheiten weiterarbeiten", erzählen Wolfgang und Andrea Saaler mit dem S-Line Gastronomie Team aus Bersbuch/Andelsbuch.



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