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Statt einem kategorischen Nein braucht es mehr Verständnis für wirtschaftliche Entwicklungen 

WKV-Präsident Hans Peter Metzler: „Es ist schon sehr bedauerlich, dass wirtschaftliche Entwicklungswünsche immer sofort reflexartig in diesem Land abgelehnt werden.“ Vielmehr brauche es endlich ein kluges und nachhaltiges Miteinander sowie ein Verständnis füreinander.

Metzler: „Kommende Generationen werden auf die Landesgrünzone, oder besser Landesentwicklungszone, in einem gewissen Maße zurückgreifen müssen, um Wirtschaft und damit auch Gesellschaft weiterhin eine dynamische Entwicklung ermöglichen zu können.“
© wkv Metzler: „Kommende Generationen werden auf die Landesgrünzone, oder besser Landesentwicklungszone, in einem gewissen Maße zurückgreifen müssen, um Wirtschaft und damit auch Gesellschaft weiterhin eine dynamische Entwicklung ermöglichen zu können.“

„Diese Balance zu halten ist entscheidend. Das verstehe ich als eine nachhaltige Entwicklung für dieses Land“, nimmt Hans Peter Metzler, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Bezug auf die geäußerte Kritik an der geplanten Rauch-Betriebserweiterung. Zu einer richtig verstandenen Nachhaltigkeit gehören für ihn eben auch Entwicklungsmöglichkeiten der Wirtschaft.
Die Vorarlberger Wirtschaft stehe voll und ganz zum Naturschutz, aber diese Regelungen müssen mit Fragen der Standortpolitik, die über Neuansiedlungen und die Schaffung von Arbeitsplätzen entscheiden, verknüpft sein. Schließlich gehe es im konkreten Fall um viele Arbeitsplätze und eine hohe regionale Wertschöpfung.

Landesgrünzone heißt nicht automatisch Naturschutz

Die Landesgrünzone wurde von Anfang an nicht als Tabuzone konzipiert, die in Zukunft jegliche Entwicklung verunmöglichen soll, sondern eben als Entwicklungszone. Das sei der entscheidende Punkt: „Kommende Generationen werden auf die Landesgrünzone, oder besser Landesentwicklungszone, in einem gewissen Maße zurückgreifen müssen, um der Wirtschaft – und damit auch der Gesellschaft – weiterhin eine dynamische Entwicklung ermöglichen zu können“, betont Metzler.  

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