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Meisterhaft gefeiert: Meisterbriefe für das Vorarlberger Gewerbe und Handwerk

Mit einem großen Festakt in der Kulturbühne AMBACH in Götzis wurden kürzlich die neuen Jungmeisterinnen und Jungmeister aus dem Vorarlberger Gewerbe und Handwerk geehrt.

Meisterhaft gefeiert: Meisterbriefe für das Vorarlberger Gewerbe und Handwerk
© Eva Rauch Im vergangenen Jahr haben insgesamt 156 Jungmeisterinnen und Jungmeister in 15 verschiedenen Berufen die Prüfung erfolgreich abgelegt, 22 Kandidaten sogar zwei Meister- bzw. Befähigungsprüfungen.

„Ihr Engagement und der Erfolgswille ist beachtlich und wird Früchte tragen. Handwerk hat weiterhin goldenen Boden“, betonte Spartenobmann Bernhard Feigl beim Überreichen der Meisterbriefe. Mit der Meister- bzw. Befähigungsprüfung setzen viele junge Fachkräfte nicht nur einen wichtigen Schritt in ihrer Ausbildungs- und Berufslaufbahn, sondern dokumentieren auch ihr Können in höchster Qualität. Im vergangenen Jahr haben in Vorarlberg insgesamt 156 Jungmeisterinnen und Jungmeister in 15 verschiedenen Berufen die Prüfung erfolgreich abgelegt, 22 Kandidaten sogar zwei Meister- bzw. Befähigungsprüfungen. „Die Meister- bzw. Befähigungsprüfung stellt für viele junge Fachkräfte einen Meilenstein in ihrer Laufbahn und einen Qualitätsbeweis für die gute Ausbildung in unserer Wirtschaft dar“, hob Spartenobmann Bernhard Feigl hervor. Die Meisterprüfungen sind die wichtigste fachliche Qualifikation, zeigen die hohe Fachkompetenz und verschaffen den nötigen Wettbewerbsvorteil und die Grundlage zur Selbstständigkeit.

Gleichwertig und attraktiv

Nicht nur ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für die Übernahme unternehmerischer Verantwortung, sondern vor allem auch als Ausdruck des Stolzes über eine fundierte und praxisorientierte Ausbildung: Der Meistertitel darf seit Mitte August offiziell in Dokumenten eingetragen werden. Dass die Meisterausbildung gleich viel Wert ist wie eine akademisch-theoretische Ausbildung, ist auch im Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) geregelt. Hier ist der Meistertitel auf Stufe 6 zugeordnet und dem akademischen Bachelor gleichgestellt. Allein im Jahr 2019 wurden in Österreich 1.827 Meisterprüfungszeugnisse ausgestellt. „Die Gleichwertigkeit mit Hochschulabschlüssen und die öffentliche Sichtbarmachung des Meistertitels sind vor allem für die jungen Menschen mit attraktiven Perspektiven verbunden: Es wird schnell klar, welche Chancen der Einstieg ins Berufsleben mit einer Lehre bietet“, sagt Feigl, der die duale Ausbildung als eines der zentralen Zukunftsthemen der Sparte vehement vorantreibt: „Wer zukunftsfähig sein will, muss den Köpfen der Zukunft auch entsprechend attraktive Angebote bieten – und dazu gehört auch eine verdiente Anerkennung für den Meistertitel. Und das war nur der erste Schritt“, betont Feigl: Die Wirtschaftskammer Vorarlberg arbeite daran, dass auch Befähigungsprüfungen eine solche Anerkennung erfahren und allenfalls dann der gemeinsame Titel „Master Professional“ eingeführt wird.

Goldener Boden

Im Gewerbe und Handwerk, Vorarlbergs größtem Arbeitgeber, sind 11.700 Unternehmen mit über 33.000 Beschäftigten organisiert. Mit Ausnahme einzelner weniger Branchen wie dem Messebau oder Firmen, die im Eventbereich anzusiedeln sind, geht es dem Gewerbe und Handwerk in Vorarlberg deutlich besser als wie im Osten von Österreich. „Die momentane Lage ist, den Umständen entsprechend sehr gut. Die Auftragsbücher versprechen eine gute Auslastung, allerdings wird der Fachkräftebedarf weiterhin eine große Herausforderung bleiben“, sagt Feigl.

Alle Bilder des Abends finden Sie auf unserer Facebook-Seite

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