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Maßnahmen für mehr Sicherheit auf heimischen Straßen

EU-Beschluss. Ab 2022 müssen Kfz verpflichtend mit zahlreichen Fahrerassistenz- und Kontrollsystemen ausgerüstet sein.

EU-Beschluss: Ab dem Jahr 2022 müssen Kraftfahrzeuge in der EU verpflichtend mit zahlreichen Fahrerassistenz- und Kontrollsystemen ausgerüstet sein.
© istock Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer hat bei der Sparte Transport und Verkehr oberste Priorität.

Nahezu null Tote auf Europas Straßen bis 2050 heißt das ambitionierte Ziel der „Vision Zero“ der EU-Kommission. Rund 25.000 Menschen verunglücken in Europa jedes Jahr tödlich im Straßenverkehr, weitere rund 140.000 werden schwer verletzt. Das sind erschreckende Zahlen, umso erschreckender ist die Tatsache, dass in 90 Prozent der Fälle menschliches Versagen die Hauptunfallursache darstellt. Deshalb wurde nun ein Gesamtpaket für mehr Verkehrssicherheit geschnürt, das die verpflichtende Einführung  von Abbiegeassistenten und anderen Fahrassistenten vorsieht: Für Pkw werden ab 2022 z.B. Notbremsassistenten eingeführt. Außerdem sind einheitliche, gut lesbare Verkehrszeichen und Straßenmarkierungen sowie mehr Sicherheitsvorkehrungen auf Landes- und Bundesstraßen vorgesehen. Die geplanten Sicherheitsvorkehrungen umfassen aber insbesondere auch für Lkw wichtige Neuerungen:

  • Ab 2022 sind Abbiegeassistenten für neue Lkw Pflicht.
  • Ab 2020 Zulassung von Lkw mit innovativen Kabinendesigns, die den direkten Rundumblick verbessern und den toten Winkel reduzieren.
  • Ab 2025 sind solche Zugmaschinen bei neuen Lkw verpflichtend; Sie sollen die Sicherheit deutlich erhöhen, weil direkte Sicht noch besser ist als ein elektronisches Assistenzsystem.

Unterstützung

„Verkehrssicherheit hat für die Verkehrswirtschaft höchste Priorität. Das gilt vor allem in Sachen toter Winkel“, sagt Gerhard Berkmann, Obmann der Sparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Daher steht die Sparte voll hinter dem Vorhaben, neu zugelassene Lkw und Busse so rasch wie möglich mit den neuesten Sicherheitsstandards zur Gefahrenvermeidung auszurüsten. Dabei sollen Mitglieder bestmöglich unterstützt werden. Auf jeden fall müsse laut Berkmann an den technischen und finanziellen Möglichkeiten gearbeitet werden – neben einer intensiveren Bewusstseinsbildung:

„Es sind aber vor allem Nachrüstsysteme für ältere Fahrzeuge, die kostenintensiv sind und nicht immer einwandfrei funktionieren.“
Gerhard Berkmann, Obmann der Sparte Transport und Verkehr

Bewusstsein aktiv fördern

Mehr als 800 Schüler konnten in Vorarlberg bisher über das Volksschulprojekt
„(K)Ein Leben ohne Lkw“ erreicht werden. Die Sparte Transport und Verkehr bemüht sich damit besonders um die verstärkte Bewusstseinsbildung rund um das Thema Lkw und Straßenverkehr. Auf Initiative der Wirtschaftskammer wurde über die ARGE „Logcom“ zudem eine Aufklärungsbroschüre zum „toten Winkel“ entworfen. Gemeinsam mit den Partnern „Kuratorium für Verkehrssicherheit“ und „Sicheres Vorarlberg“ wird diese an Schulen verteilt und thematisiert.

"Friends on the Road": LOGCOM

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