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Lebensberater gaben beim Start der Österreich Radrundfahrt Tipps für Sport und Wettkampf

Die Österreich Radrundfahrt startete heuer in Feldkirch. Mit dabei waren die Vorarlberger Lebensberater und informierten Sportler und Zuschauer darüber, was Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden während Sport und Wettkampf stärkt.

Vorarlberger Lebensberater zeigten beim Start der Österreich Radrundfahrt in Feldkirch ihre Präsenz mit Tipps für Sport und Wettkampf.
© WKV Das Einsatzteam in Feldkirch: Rauch-Zehetner, Mattivi, Zörner, Kofler.

Fachgruppenobfrau KommRat Susanne Rauch-Zehetner wurde auf die Bühne geholt, um von ihrer langjährigen Erfahrung als Coach von Spitzensportlern zu berichten. Die praktischen Tipps fanden großes Interesse und damit diese auch gut in Erinnerung bleiben, gab es zur Broschüre Bananenchips für Groß und Klein.

Ess- und Trinktipps

Ernährungswissenschafterin Angelika Stöckler empfiehlt die letzte größere Mahlzeit allerspätestens drei Stunden vor dem Start einzunehmen und rät: „Greifen Sie zu bekömmlichen, leicht verdaulichen Gerichten und meiden Sie unbedingt Fettes und Scharfes“. Etwa eine halbe Stunde vor dem Start können eine kleine Banane, eine Hand voll Trockenfrüchte (ohne Nüsse!), ein Stück Weißbrot oder ein Sportriegel noch die nötige Energie liefern.

In der Vorbereitung regelmäßig zu trinken ist wichtig! Eine bis eine halbe Stunde vor Beginn stabilisieren ¼ bis ½ l Sportgetränk (isotonisches Getränk oder 2 dl Fruchtsaft mit Leitungswasser auf ½ l aufgespritzt) den Flüssigkeitshaushalt und den Blutzuckerspiegel. Während des Sports ist es günstig, viertelstündlich etwa 50 ml zu trinken. Wichtig ist, bei Bewerben und großen Touren jene Getränke zu wählen, die sich auch im Training schon bewährt haben.

Nach dem Sport geht es in erster Linie darum, den Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen. Trinken Sie am besten 6 bis 12 dl mit kohlensäurefreiem Wasser verdünnten Fruchtsaft, ein Iso-Getränk oder ein alkoholfreies Bier. Und noch ein Tipp für all jene, die am Muskelaufbau interessiert sind oder in den nächsten Tagen wieder Großes vor haben: „In den ersten zwei Stunden nach einer intensiven körperlichen Betätigung regeneriert sich die Muskulatur mit doppelter Geschwindigkeit und baut besonders viele Kohlenhydrate und Eiweiß ein – vorausgesetzt es wird kohlenhydrat- und eiweißreich gegessen bzw. getrunken und der Aufbau nicht durch Alkohol oder Fett blockiert. 

Professionelles Aufwärmen – optimale Leistungsbereitschaft 

„Aufwärmübungen bereiten den Körper auf die bevorstehende Arbeit vor“, weist Sportwissenschafterin Mag. Karin Mattivi hin. „Sowohl das Herzkreislaufsystem, als auch der Bewegungsapparat benötigen eine gewisse Zeit, um sich optimal auf die bevorstehende Belastung einzustimmen.“

Wenn die Muskeln aktiviert werden, produzieren diese Wärme. Dadurch steigt die Temperatur der inneren Organe. Die Geschwindigkeit der Stoffwechselvorgänge erhöht sich, Herzfrequenz, Atemfrequenz und Blutdruck steigen und das Blut fließt schneller durch die Gefäße. Dadurch wird die beanspruchte Muskulatur besser versorgt. Neben der Aktivierung des Herzkreislaufsystems und der Lockerung der Muskulatur, nehmen insbesondere Dehnungsübungen einen wichtigen Stellenwert ein. „Einige Muskeln sollten insbesondere beim Radsport gut vorbereitet werden.

Zum Beispiel steht die Nackenmuskulatur unter Dauerbelastung, Verspannungen sind vorprogrammiert. Auch die Hüftbeuger sind oft stark verkürzt, da sie nie vollständig gestreckt werden. Ebenso die Handbeuger sind permanent gebeugt, was zu Handgelenksbeschwerden führen kann. Mit gezielten Dehnübungen halten Sie die beanspruchte Muskulatur geschmeidig und können den Belastungen besser standhalten. Eine Stretchingübung speziell für die Handbeuger wäre zum Beispiel folgende: Strecken Sie einen Arm nach vorne und beugen Sie die Finger nach oben. Nun ziehen Sie mit der anderen Hand die Fingerspitzen sachte zum Körper hin. Professionelles Aufwärmen mit Aktivierung, Mobilisierung und Dehnung ermöglicht Ihnen optimale Leistungsbereitschaft und einen bestmöglich vorbereiteten Wettkampf.“

Mentale Stärke: Auf die innere Einstellung kommt es an

Um bei Sport und Wettkampf erfolgreich durchhalten zu können, braucht es neben dem körperlichen Training auch eine gute geistige Vorbereitung. Dazu meint Diplom-Lebensberaterin Elfriede Zörner: „Bereits in der Aufbauphase ist es wichtig, sich über die eigenen Ziele klarzuwerden und deren Erreichung mit allen Sinnen zu visualisieren. Achten Sie darauf, dass die Ziele Ihnen persönlich entsprechen und Ihnen wirklich Freude bereiten. Nur wenn Sie genau wissen, was Sie warum erreichen wollen und damit positive Emotionen verbunden sind, schöpfen Sie ausreichend Motivation für die nötige Ausdauer und es gelingt Ihnen, Hindernisse zu überwinden.“

Während des Trainings und des Wettbewerbs kommt es darauf an, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, gedanklich bei der Sache zu bleiben. Es ist ganz natürlich, dass Sie nicht jeden Tag in der gleichen Verfassung sind und selbstverständlich sind auch die Konkurrenz gut vorbereitet. „Hier ist Ihre Gedankendisziplin gefordert, stoppen Sie energisch alle Gedanken, die Sie verunsichern und rufen Sie sich stattdessen wieder Momente in Erinnerung, in denen Sie sich rundum wohl und leistungsstark erlebt haben. Sie selbst sind Regisseur Ihrer Emotionen!“ Je öfter und regelmäßiger diese Gedankenkontrolle eingeübt wird, desto leichter fällt es, auch unter Anspannung und herausfordernden Gegebenheiten den Fokus auf das Ziel zu legen. Der Weg zur Zielerreichung wird dann ein Weg, auf dem Ihnen Konzentration und Hingabe an das Tun leichtfallen, denn Sie befinden sich in einem Flow-Zustand. 

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