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Kreativität, Leidenschaft und Liebe zum Handwerk

Vom 14. bis 18. August fand die 10. Auflage der Bregenzerwälder Handwerksausstellung in Bezau statt.

10. Auflage der Bregenzerwälder Handwerksausstellung in Bezau: Kreativität, Leidenschaft und Liebe zum Handwerk.
© iStock 10. Auflage der Bregenzerwälder Handwerksausstellung in Bezau: Kreativität, Leidenschaft und Liebe zum Handwerk.

Hautnah miterlebt konnte vor allem die große Vielfalt und Innovationskraft heimischer Handwerkskunst werden. Zu sehen waren Ausstellungsobjekte verschiedenster Gewerbe, ausgehend von rund 115 Handwerksbetrieben aus der Region. Als Ausstellungsorte dienten, wie bereits fünf Jahre zuvor, die Bezauer Wirtschaftsschulen und erstmalig auch zwei weitere „Außenstellen“: das Biomasse-Heizwerk sowie die Wälderbahn-Remise, deren Schwerpunkte jeweils auf Nachhaltigkeit in Energie und Mobilität lagen. Unter den Ausstellern befand sich die gesamte Bandbreite der Handwerkskunst. Dabei reichte das vielfältige Spektrum vom Tischler-Handwerk zu den Metalltechnikern bis hin zu Goldschmieden, Installateuren und vielen weiteren regionalen Gewerben. Zu sehen waren Ausstellungsstücke, die sowohl die Thematiken Eigenheim und Inneneinrichtung als auch Garten und Freizeit sowie Genuss und Mode abdeckten. Als zentraler Aspekt für die Aussteller galt hierbei nachhaltige und langlebige Lösungen für die eigenen vier Wände und darüber hinaus zu bieten. Während der vier Tage wurde dabei die Vielschichtigkeit und das immense Potenzial, welches innerhalb der Bregenzerwälder Handwerkslandschaft liegt, deutlich. Dieses Potenzial sollte nach außen hin gezeigt werden, meint auch der Obmann des Organisationskomitees Johannes Batlogg: „Die Bregenzerwälder Handwerker wissen, wie wichtig eine authentische und gleichzeitig visionäre Präsentation vor breitem Publikum ist - und das selbst in Zeiten der Hochkonjunktur.“

Kooperation

Ein Thema, das auch bei der diesjährigen Bregenzerwälder Handwerksausstellung Platz fand, war der Ausbau verschiedenster Kooperationen zwischen den einzelnen Betrieben. Die Resultate dieser Zusammenarbeit konnten anhand der vielen Gemeinschaftsobjekte begutachtet werden: So kooperierten beispielsweise fünf Handwerker, darunter Tischler, Bodenleger, Steinmetz, Brenner und Leuchtendesignerin, indem sie ihre gemeinsame Vorstellung eines „Innenleben“, realisierten. Neben diesem Projekt wurde ebenfalls das sogenannte „Haus aus einer Hand“, unter gemeinschaftlicher Anstrengung zahlreicher Handwerker aus Au, geschaffen. Weitere Kooperationen fanden zwischen drei Wälder Bäckern sowie mehreren Handwerksbetrieben statt; darunter fünf Handwerker von AllerHand Alberschwende oder aber die vier Experten von „Raum und Zeit“. All jene Beispiele zeugen von der großen Kooperationsbereitschaft und dem Gemeinschaftsgedanken, der den Bregenzerwälder Handwerkern innewohnt.

OK-Obmann der Bregenzerwälder Handwerksausstellung: Johannes Batlogg
© Johannes Fink OK-Obmann der Bregenzerwälder Handwerksausstellung: Johannes Batlogg
 Zu sehen waren Ausstellungsobjekte verschiedenster Gewerbe, ausgehend von rund 115 Handwerksbetrieben aus der Region.
© Johannes Fink Zu sehen waren Ausstellungsobjekte verschiedenster Gewerbe, ausgehend von rund 115 Handwerksbetrieben aus der Region.
WKV-Präsident Metzler: „Der Bregenzerwald hat sich etwas bewahrt, was in größeren Regionen zusehends abhandenkommt: Ein starker Zusammenhalt, gepaart mit einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein und die Gewissheit, dass man damit etwas schaffen kann.“
© WKV WKV-Präsident Metzler: „Der Bregenzerwald hat sich etwas bewahrt, was in größeren Regionen zusehends abhandenkommt: Ein starker Zusammenhalt, gepaart mit einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein und die Gewissheit, dass man damit etwas schaffen kann.“

Welt des Handwerks

Unter dem Titel „Welt des Handwerks“ wurde ebenfalls Raum für die junge Generation der Handwerker geboten. Bereits im Vorfeld hatten Schüler der Bregenzerwälder Polytechnischen Schulen und der Werkraumschule die Möglichkeit gemeinsam mit den Handwerksbetrieben aktiv bei der Vorbereitung mitzuwirken. Darunter befanden sich auch 45 regionale Lehrbetriebe, die das Projekt mit viel Engagement, Leidenschaft und Gemeinschaftssinn verwirklichten. Dass damit zudem das Potenzial der Lehrausbildung und das große Angebot an möglichen Lehrbetrieben hervorgehoben wurde, sieht auch OK-Obmann Johannes Batlogg sehr positiv: „Es freut uns sehr, dass mit dem Jugend-Projekt „Welt des Handwerks“ für die künftigen Generationen und für die Lehre im Handwerk wertvolle Impulse gesetzt werden konnten.“

Auch die Wirtschaftskammer, seit 2014 Kooperationspartner der Bregenzerwälder Handwerksausstellung, war Teil dieses Projektes. Mit der sogenannten „Digi-Box“ erhielten Besucher die Möglichkeit ein Erinnerungsfoto zu schießen, welches direkt auf die Facebook-Seite „Lehre in Vorarlberg“ hochgeladen werden konnte. In diesem Zuge wurde ebenfalls über die Lehrlingsausbildung informiert. Insgesamt bot die Handwerksausstellung dem heimischen als auch internationalen Publikum ein gelungenes Abbild der vielfältigen Bregenzerwälder Handwerkslandschaft. Die Großveranstaltung vereinigte das gebündelte Wissen und die hohe Qualität des regionalen Handwerks, das sich in den vielen ausgezeichneten Betrieben wiederfindet. Ebenso erhielt man durch das vielfältige Angebot eine reichhaltige Quelle der Inspiration und trug damit gleichzeitig zur Wertschätzung der Bregenzerwälder Handwerksbetriebe bei. Auch für Batlogg gilt die Handwerksausstellung als gelungen: „Der Erfolg und die ausnahmslos positiven Rückmeldungen des internationalen Publikums gibt den innovativen Qualitäts-Handwerkern recht. Sie prägen damit nachhaltig den exzellenten Ruf, den das Bregenzerwälder Handwerk im eigenen Land und darüber hinaus hat.“

Vielseitige und einzigartig erlebbare Handwerkskultur

Qualität, Innovation und Werte wie Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit sowie die nationale wie internationale Zusammenarbeit, das zeichnet die Bregenzerwälder Handwerker aus. Der Bregenzerwald hat sich etwas bewahrt, was in größeren Regionen zusehends abhandenkommt: Ein starker Zusammenhalt, gepaart mit einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein und die Gewissheit, dass man damit etwas schaffen kann. Die Stärke liegt im feinen Zusammenspiel von Bewährtem und Neuem. Das Bregenzerwälder Handwerk verbindet auf seine ganz besondere Art und Weise Traditionsbewusstsein, Handwerkskunst und Kreativität. Die Handwerksausstellung ist dabei zugleich Schaufenster und eine bereichernde Denk-, Austausch- und Impulsplattform. Besonders eindrucksvoll ist bei allen Aktivitäten die Einbindung der Schulen und der Jugend – so bleibt Bregenzerwälder Handwerkskunst auch zukunftsfit. Die Wirtschaftskammer Vorarlberg ist sehr gern Partner solch engagierter Initiativen. Besonders dann, wenn auch Projekte entstehen, die die Lehre und Jungunternehmertum fördern.

Das so aktive Handwerk und alle anderen Unternehmen im Bregenzerwald sind auch Garant dafür, dass Leben stattfinden kann: Sie schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region und sie sorgen dafür, dass die Orte attraktiv für Einheimische wie auch Gäste sind.
Hans Peter MetzlerPräsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg
WKV-Präsident Hans Peter Metzler
© Marcel hagen



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