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Kooperation mit Gemeinden auf allen Ebenen stärken

Von einer engen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Gemeinden profitiert nicht nur der gesamte Wirtschaftsstandort, sondern auch für die Gemeinden und ihre künftigen Entscheidungsträger eröffnen sich Vorteile.

Stab der Vorarlberger Wirtschaft: Intensivere Zusammenarbeit mit den Gemeinden im Fokus.
© iStock Ein weiteres gutes Beispiel für Kompetenzbündelung auf Gemeindeebene mit einer positiven Wirkung auf den Wirtschaftsmotor sind Baurechtsverwaltungen.

Die Gemeinden sind starke Partner der Wirtschaft, weshalb die Kooperation auf allen Ebenen bestmöglich intensiviert werden muss. Erste Anknüpfungspunkte hat die Wirtschaftskammer im Rahmen des von Präsident Hans Peter Metzler initiierten Strategieprozesses Dis.Kurs Zukunft mit dem Projekt Zukunftspartnerschaften gesetzt. Doch wie kann die fruchtbare Kooperation der Wirtschaft mit den Gemeinden intensiviert werden? Durch den regelmäßigen Austausch zwischen der Wirtschaftskammer und dem Vorarlberger Gemeindeverband: Den Gemeinden fehlen durch die Corona-Krise Einnahmen in großer Dimension. Dennoch werde versucht, öffentliche Aufträge auch für 2021 zu planen, wie Gemeindeverbandspräsidentin Andrea Kaufmann im Rahmen des Stabs der Vorarlberger Wirtschaft betonte. 

Wichtige Partner, wichtige Auftraggeber, wichtiger Leitfaden

„Die Kommunen sind für die heimischen Betriebe wichtige Auftraggeber. Wenn geplante Projekte durch zusätzliche Unterstützungen noch heuer realisiert werden können, ist die resultierende konstante Auftragslage – insbesondere für den Bereich Bau – eine große Hilfe. Denn wenn Stundungen diesen Herbst auslaufen, müssen Zahlungen natürlich wiederaufgenommen werden“, sagt Bau-Innungsmeister Peter Keckeis. Die Vergabe von Aufträgen an Vorarlberger Unternehmen sichert nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch Wertschöpfung in der Region. Die Wirtschaftskammer Vorarlberg wird noch heuer das „Handbuch zur Regionalvergabe“ überarbeitet herausgeben – ebenfalls ein Projekt des Dis.Kurs Zukunft. Anhand von Praxisbeispielen wird dargestellt, wie regionale Unternehmen im Vergabeverfahren bestmöglich und gesetzeskonform berücksichtigt werden können. Mit diesem Leitfaden haben die heimischen Betriebe einen klaren Wettbewerbsvorteil in der Hand.

Kompetente Abwicklung

Ein weiteres gutes Beispiel für Kompetenzbündelung auf Gemeindeebene mit einer positiven Wirkung auf den Wirtschaftsmotor sind Baurechtsverwaltungen. Gemeindekooperationen im Bereich der Baurechtsverwaltung haben sich als effiziente Instrumente etabliert, die positive Effekte hinsichtlich Rechtssicherheit und Beschleunigung von Bauverhandlungen haben, was für die Bauinnung von großer Bedeutung ist. Hierbei handelt es sich um eigene Körperschaften, welche für mehrere Gemeinden die baurechtlichen Belange übernehmen. Der Vorteil der Kompetenzbündelung liegt vor allem für die kleineren Gemeinden im Land auf der Hand, denn das Baurecht ist eine durchaus komplexe Materie. Gleichzeitig werden Bürger, Anrainer aber auch Bauherren mündiger und vorhandene Ressourcen (vor allem Bauland) sind immer begrenzter verfügbar. In den Verwaltungen werden die verschiedenen baurechtlichen Angelegenheiten kompetent abgewickelt, die dortigen Ansprechpartner sind entsprechend hoch qualifiziert - hierzu zählen Raumplaner, Juristen und Bautechniker. „Ein effizientes und funktionierendes Modell, das insbesondere im Zusammenhang mit unserer Forderung, Bauverfahren, wo es geht zu beschleunigen und zu vereinfachen, eine zentrale Rolle spielen kann“, begrüßt Keckeis die Tendenz zu solchen Zusammenschlüssen.

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