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Konjunkturbericht Gewerbe und Handwerk: Trotz Krise auf gutem Weg

Die Corona-Krise sorgte für einen spürbaren Negativtrend in Sachen Auftragseingänge, dennoch ist die Situation im Vorarlberger Gewerbe und Handwerk deutlich besser als im Österreichschnitt.

„Wenn wir den Neustart erfolgreich schaffen wollen, müssen wir unsere Betriebe aber auch ‚schaffa lo‘“, sagt Spartenobmann Bernhard Feigl.
© iStock „Wenn wir den Neustart erfolgreich schaffen wollen, müssen wir unsere Betriebe aber auch ‚schaffa lo‘“, sagt Spartenobmann Bernhard Feigl.

„Wir sind auf einem guten Weg in die Normalität nach der Krise. Der Neustart lässt viele Betriebe aufleben und das wird sich auch in den Auftragsbüchern wieder zeigen“, sagt Spartenobmann Bernhard Feigl und stellt klar: „Auf die zahlreichen Betriebe im heimischen Gewerbe und Handwerk ist Verlass, vor allem aber haben sie während der Krise die richtigen Strategien und Maßnahmen verfolgt.“ Nur drei Prozent der Betriebe musste (vorübergehende) Kündigungen in Erwägung ziehen, während dies bundesweit 18 Prozent waren. Knapp die Hälfte (48 Prozent) führte das Kurzarbeitsmodell ein (österreichweit: 47 Prozent) und 44 Prozent setzten auf den Abbau von Urlaub und Überstunden (österreichweit: 50 Prozent). Das Vorarlberger Gewerbe und Handwerk war und ist in der Krise unverzichtbar: Neben wichtigen Arbeiten und Aufgaben im öffentlichen Bereich stellen die heimischen Betriebe vor allem auch bei den Menschen zu Hause kompetent sicher, dass man sich auf eine funktionierende Infrastruktur und Versorgung verlassen kann. Kein Vorarlberger Betrieb rechnet mit einer dauerhaften Schließung. In puncto Erwartung an die Rückkehr zu einem Auftrags- bzw. Umsatzniveau wie vor der Krise sagen ganze 18 Prozent, dass sie keine Rückgänge erwarten. 22 Prozent rechnen damit, bereits im Zeitraum September bis November dieses Niveau wieder zu erreichen. Zwölf Prozent werden sich dahingehend auf den Zeitraum März bis Mai „gedulden“.

„Schaffa lo!“

„Wenn wir den Neustart erfolgreich schaffen wollen, müssen wir unsere Betriebe aber auch ‚schaffa lo‘“, sagt Feigl. Zum „Schaffa“ brauche es aber nicht nur einen fairen Umgang mit finanziellen Hilfen, damit auch niemand auf der Strecke bleibt und alle Unternehmen die Chance haben, ihre unternehmerische Kraft wieder zu entfalten: „Wir halten weiter an einem passenden Rohstoff- und Deponiekonzept fest. Das betrifft insbesondere die Bauwirtschaft als bedeutender Konjunkturträger im Land“, führt der Spartenobmann aus. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt und brennendes Zukunftsthema der Sparte wird das Thema Fachkräftenachwuchs bleiben: „Wir bleiben intensiv an der Attraktivierung der dualen Ausbildung dran. Wer zukunftsfähig sein will, muss sich auch auf bestens ausgebildete zukünftige Fachkräfte verlassen können. Daher begrüßen wir nicht nur den Lehrlingsbonus als sinnvolle Maßnahme und interessanten Ansporn für die Betriebe selbst, sondern auch dessen rasche Umsetzung samt aller anderer von der Bundesregierung angekündigter Maßnahmen“, stellt der Spartenobmann klar.

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