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Konjunkturbericht Gewerbe und Handwerk: Gute Auftragslage, viele Zukunftsthemen

Der aktuelle Konjunkturbericht stimmt das Vorarlberger Gewerbe und Handwerk zuversichtlich. Anzeichen für einen Abschwung? Die vollen Auftragsbücher sprechen deutlich dagegen.

Der aktuelle Konjunkturbericht stimmt das Vorarlberger Gewerbe und Handwerk zuversichtlich. Anzeichen für einen Abschwung? Die vollen Auftragsbücher sprechen deutlich dagegen.
© iStock Die Betriebe haben für das vierte Quartal überwiegend optimistische Erwartungen in Hinblick auf die Auftragseingänge und Umsätze.

Bei Vorarlbergs größtem Arbeitgeber herrscht positive Stimmung: Die Betriebe haben für das vierte Quartal überwiegend optimistische Erwartungen in Hinblick auf die Auftragseingänge und Umsätze: 17 Prozent der Betriebe erwarten Steigerungen der Auftragseingänge bzw. Umsätze gegenüber dem 4. Quartal 2018 (Vorjahr: 14 Prozent). 67 Prozent rechnen mit keiner Veränderung und 16 Prozent mit Rückgängen (Vorjahr: 19 Prozent). Per Saldo – das ergibt sich aus dem Anteil der Betriebe mit guten abzüglich der schlechten Beurteilungen – überwiegen die positiven Einschätzungen um einen Prozentpunkt.

Die Betriebe würden im Zeitraum Oktober bis Dezember 2019 grundsätzlich sogar mehr Mitarbeiter einstellen: Im Durchschnitt ergibt sich eine geplante Erhöhung des Beschäftigtenstandes um 1,5 Prozent. Der Personalbedarf liegt damit unter dem Niveau des Vergleichsquartals des Vorjahres (+2,3 %). Potenzielle Fachkräfte müssten sich aber auch finden lassen: Der Fachkräftemangel ist nach wie vor eines der brennenden Zukunftsthemen, sagt Spartenobmann Bernhard Feigl: „Es ist schwer, gute Handwerker zu bekommen. Ohne diese können kaum weitere Aufträge angenommen werden, denn die Bücher sind schon ziemlich voll. Auch das spricht gegen mögliche Anzeichen eines Abschwungs.“ Denn 53 Prozent der Betriebe geben an, dass die Auftragsbücher für länger als zehn Wochen gefüllt sind. Darüber hinaus fordert der Spartenobmann dringende Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur inklusive der Umsetzung der S18: „Wenn unsere Unternehmen und ihre Mitarbeiter gerade im unteren Rheintal, in Bregenz und in Feldkirch mehr im Stau stehen als bei den Kunden zu arbeiten, wird es schwierig.“

„Ohne gute Handwerker können kaum weitere Aufträge angenommen werden“
Spartenobmann Bernhard Feigl
Der aktuelle Konjunkturbericht stimmt das Vorarlberger Gewerbe und Handwerk zuversichtlich. Anzeichen für einen Abschwung? Die vollen Auftragsbücher sprechen deutlich dagegen.
© Dietmar Mathis
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