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Konjunkturbeobachtung im Gewerbe und Handwerk: Gute Stimmung

Die Konjunkturbeobachtung des Vorarlberger Gewerbe und Handwerk für das 4. Quartal 2019 zeigt ein positives Stimmungsbild.

„Ohne gute Handwerker können kaum weitere Aufträge angenommen werden“, sagt Spartenobmann Bernhard Feigl.
© iStock „Ohne gute Handwerker können kaum weitere Aufträge angenommen werden“, sagt Spartenobmann Bernhard Feigl.

Das Gewerbe und Handwerk ist mit mehr als 11.000 Betrieben und rund 33.500 Beschäftigten Vorarlbergs größter Arbeitgeber und garantiert langfristig einen sicheren Lebensunterhalt: Die Betriebe würden im Zeitraum Jänner bis März 2020 jedenfalls mehr Mitarbeiter einstellen – im Durchschnitt ergibt sich eine geplante Erhöhung des Beschäftigtenstandes um 2,6 Prozent. Der Personalbedarf liegt damit über dem Niveau des Vergleichsquartals des Vorjahres (+2,3 Prozent). Der Fachkräftemangel bleibt allerdings ein zentrales Zukunftsthema, sagt Spartenobmann Bernhard Feigl: „Es ist schwer, gute Handwerker zu bekommen. Ohne diese können kaum weitere Aufträge angenommen werden.“ Er führt aus: „Außerdem stehen unsere Handwerker zu viel im Stau. Wir brauchen dringend eine Verkehrslösung für das Rheintal!“ 

Die Auftragseingänge bzw. Umsätze sind im 1. bis 3. Quartal 2019 wertmäßig stabil. Die Geschäftslage im 4. Quartal 2019 wird ausgehend vom hohen Niveau des Vorjahres als sehr positiv, jedoch etwas gedämpfter als im Vorjahresquartal (+32 Prozentpunkte) eingeschätzt. Die Unternehmen mit einem guten Geschäftsverlauf überwiegen weiterhin deutlich. Auch für das
1. Quartal 2020 zeigen sich die optimistischen Einschätzungen in einem Plus von zwei Prozentpunkten. Die Erwartungen in Hinblick auf die Auftragseingänge/Umsätze sind geringfügig besser als im Vorjahresquartal (+ 1 Prozent). Die mögliche Einführung des Meisters als offizieller Titel sieht Feigl gelassen – wichtiger sind ihm andere geplante Maßnahmen der neuen türkis-grünen Bundesregierung, wie etwa die weitere Aufwertung der dualen Ausbildung von der Lehre bis zum Meister sowie die Steuerentlastung.

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