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Konjunktur im Gewerbe und Handwerk: Richtung passt, Tempo variiert

Die Konjunkturbeobachtung des Vorarlberger Gewerbe und Handwerk für das 2. Quartal 2021 zeigt ein positives Stimmungsbild. Die Ergebnisse basieren auf den Meldungen von 166 Betrieben mit rund 2.800 Beschäftigten.

Die Betriebe würden im Zeitraum Juli bis September 2021 grundsätzlich sogar mehr Mitarbeitende einstellen: Im Durchschnitt ergibt sich eine geplante Erhöhung des Beschäftigtenstandes um 7,2 Prozent.
© iStock Die Betriebe würden im Zeitraum Juli bis September 2021 grundsätzlich sogar mehr Mitarbeitende einstellen: Im Durchschnitt ergibt sich eine geplante Erhöhung des Beschäftigtenstandes um 7,2 Prozent.

Bei Vorarlbergs größtem Arbeitgeber mit über 33.000 Beschäftigten herrscht positive Stimmung: Zwar sind die Auftragseingänge bzw. Umsätze im Gewerbe und Handwerk in Vorarlberg im 1. Quartal 2021 gegenüber dem 1. Quartal 2020 wertmäßig um 0,9 Prozent gesunken – doch damit ist das Minus schon deutlich geringer ausgefallen als im Vorjahresquartal (-6,3 Prozent). Zudem verbuchen größere Betriebe ab 20 Beschäftigten hingegen bereits ein Plus von 0,5 Prozent. „Die Zahlen stimmen uns positiv und sie zeigen, dass die Richtung stimmt. Das Tempo variiert natürlich“, kommentiert Spartenobmann Bernhard Feigl.


  • 33 Prozent der Betriebe meldeten Steigerungen um durchschnittlich 15,5 Prozent,
  • bei 32 Prozent der Betriebe lagen die Auftragseingänge auf Vorjahresniveau und
  • 35 Prozent der Betriebe verzeichneten Rückgänge um durchschnittlich 18,7 Prozent. 

Stimmung über Vorjahresniveau – optimistische Erwartungen überwiegen

Im Vergleich zum Vorquartal ist das Stimmungsbarometer gestiegen. Der Anteil der Betriebe mit einer guten Geschäftslage hat sich von 26 Prozent im 1. Quartal 2021 auf 32 Prozent im 2. Quartal 2021 erhöht. Demgegenüber ist der Anteil der Betriebe mit einer schlechten Geschäftssituation im 2. Quartal 2021 (34 Prozent) geringfügig niedriger als im 1. Quartal 2021 (35 Prozent). Der Anteil der Betriebe, der eine saisonübliche Geschäftslage meldet, ist von 39 Prozent auf 34 Prozent zurückgegangen.

Die Betriebe haben für das dritte Quartal überwiegend optimistische Erwartungen in Hinblick auf die Auftragseingänge und Umsätze: 20 Prozent der Betriebe verzeichnen Steigerungen der Auftragseingänge bzw. Umsätze gegenüber dem 3. Quartal 2020 (Vorjahr: 10 Prozent), 68 Prozent keine Veränderung (Vorjahr: 60 Prozent) und 12 Prozent Rückgänge (Vorjahr: 30 Prozent). Per Saldo (Anteil der Betriebe mit positiven abzüglich negativer Erwartungen) überwiegen die optimistischen Einschätzungen um 8 Prozent-Punkte. 

Erhöhung des Beschäftigtenstands um über sieben Prozent

Die Betriebe würden im Zeitraum Juli bis September 2021 grundsätzlich sogar mehr Mitarbeitende einstellen: Im Durchschnitt ergibt sich eine geplante Erhöhung des Beschäftigtenstandes um 7,2 Prozent. Der Personalbedarf liegt damit deutlich über dem Niveau des Vergleichsquartals des Vorjahres (+2 Prozent). „Die richtigen – und vor allem genügend – Fachkräfte zu bekommen bleibt eines der ganz großen Zukunftsthemen im Gewerbe und Handwerk“, sagt Spartenobmann Bernhard Feigl: „Die Fachkräfte von morgen sind unsere Lehrlinge von heute. Das Motto der aktuellen WKÖ-Kampagne ‚Lehre stärken #schaffenwir‘ wird bei uns vorbildlich gelebt und wir werden weiterhin mit aller Kraft für beste Rahmenbedingungen in der Ausbildung sorgen.“ 

Keine leeren Phrasen

Darüber hinaus fordert der Spartenobmann dringende Investitionen und großes Engagement in weiteren Themenfeldern: „Nachhaltigkeit ist im Gewerbe und Handwerk keine leere Phrase, sondern schon immer Teil unserer DNA. Zurecht können wir sagen, dass wir Umsetzer und Innovatoren in diesem Bereich sind – und dass wir hier gute Lösungen mitbringen“, betont Feigl. Dafür brauche es aber weiterhin realistische Ziele und Planungssicherheit, vor allem auch die richtigen Investitionen in Infrastrukturen.

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