th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Klarheit in den Aussagen muss rasche Umsetzung folgen

Die Ankündigung von Finanzminister Gernot Blümel, wonach es schnellere Kreditvergaben an Unternehmen geben soll, hält WKV-Präsident Hans Peter Metzler für einen entscheidenden Schritt zur dringenden Liquiditätssicherung der Unternehmen.

Für WKV-Präsident Metzler ist entscheidend, dass rasch Geld ins System gebracht und damit Liquidität gesichert wird.
© Marcel Hagen Für WKV-Präsident Metzler ist entscheidend, dass rasch Geld ins System gebracht und damit Liquidität gesichert wird.

Der Ball liege jetzt beim Finanzminister, der seinen Aussagen nach einer schnelleren Auszahlung von Geldern in Zeiten der Corona-Krise nun umgehend Taten folgen lassen müsse. „Bei der Bundespolitik scheint unsere Kritik an einer zu langsamen Liquiditätssicherung der Betriebe endlich angekommen zu sein. Die Banken werden bei der Vergabe von Krediten von einer zu strengen Regulatorik gebremst. Das sollte jetzt erst einmal vom Tisch sein“, erklärt Wirtschaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler.

Für Metzler ist entscheidend, dass rasch Geld ins System gebracht und damit Liquidität gesichert wird, um Zeit zu gewinnen. Zeit, damit alle weiteren Maßnahmen für die betroffenen Betriebe treffsicher und zielorientiert gesetzt werden können.

„Das muss jetzt in der Praxis funktionieren. Wir werden das jedenfalls genau beobachten. Ich erinnere Bundeskanzler Kurz und Vizekanzler Kogler gerne an ihre Aussage vor über einem Monat: 'Alles, was es braucht – koste es, was es wolle – für Arbeitsplätze und Unternehmen‘. Dieser muss jetzt auch Leben eingehaucht werden. Nicht morgen, sondern am besten bereits gestern“, sagt der WKV-Präsident.

Vorarlbergs Bankensprecher Wilfried Hopfner ergänzt, dass dort, wo die angekündigten neuen Garantierichtlinien dies so regeln, die Bank lediglich eine Plausibilitätsprüfung der Angaben des Förderwerbers machen muss. „Eine Prüfung und Haftung der Voraussetzungen - insbesondere des Kriteriums ‘Unternehmen in Schwierigkeiten' - durch die Bank ist demnach nicht mehr vorgesehen. Dadurch müssten sich diese Antragsverfahren deutlich verkürzen lassen", betont Hopfner.

Das könnte Sie auch interessieren

 In der Wirtschaftskammer Vorarlberg sind mittlerweile 3.651 Anträge über das Online-Formular unter wko.at/haertefall-fonds eingelangt, in 3.375 Fällen wurde bereits ausbezahlt bzw. sind diese zur Auszahlung freigegeben.

Härtefallfonds: Zahl der Anträge auf über 3.600 angestiegen

In 92,4 Prozent der Fälle wurde bereits ausbezahlt bzw. sind zur Auszahlung freigegeben. mehr

Vorarlberg „macht auf“, „sperrt auf“, „lebt auf“: Handel, Gastronomie, Hotellerie, Gewerbe und Handwerk sind endlich wieder am Start.

#eslebe: WKV und Land starten Impuls-Kampagne für heimische Wirtschaft

„Genug Handlungsanweisungen, Durchhalte-Parolen und Solidaritätsapelle: Jetzt stehen die Zeichen auf Neustart. Es ist Zeit, ein positives und starkes Lebenszeichen zu setzen“, sagt Wirtschaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler. mehr