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Karfreitag: Feiertag wäre fatal für den Handel

In der aktuellen Diskussion über die Feiertagsregelung des Karfreitag muss dringend die Perspektive des heimischen Handels berücksichtigt werden.

In der aktuellen Diskussion über die Feiertagsregelung des Karfreitag muss dringend die Perspektive des heimischen Handels berücksichtigt werden.
© Miro Kuzmanovic Spartenobfrau Theresia Fröwis

Der Karfreitag ist in Bezug auf Frequenz und Umsatz einer der stärksten und damit wichtigsten Tage im Vorarlberger Handel. Im Lebensmittelhandel ist er mit dem
23. Dezember gar der umsatzstärkste Tag im Jahr. Wenn aktuell also diskutiert wird, den Karfreitag zu einem Feiertag zu machen oder einen „Tausch“ vorzunehmen, darf eines nicht vergessen werden: Im grenznahen Bereich und in Tourismusgebieten wäre ein Feiertag an diesem besonders attraktiven Einkaufstag fatal. Der in diesem Fall drohende Umsatzverlust wäre beträchtlich und könnte keineswegs durch einen anderen Feiertag aufgefangen werden; denn die Faktoren vor Ostern, Urlaubszeit und Feiertag im Ausland, wären nicht adäquat zu ersetzen.

Zusätzlicher Feiertag verursacht enorme Kosten

Aus diesen Gründen lehnen wir einen zusätzlichen Feiertag ab. Für den Handel im Allgemeinen und den Lebensmitteleinzelhandel im Speziellen wäre auch eine Ersatzlösung mit Pfingstmontag oder Ostermontag nicht akzeptabel.

Vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden abflauenden Konjunktur können wir uns finanzielle Einbußen durch einen weiteren Feiertag nicht leisten. Und an alle Arbeitnehmer: Österreich ist mit 13 Feiertagen im Jahr schon jetzt unter jenen Ländern mit den großzügigsten Feiertagsregelungen in Europa. Alleine in Vorarlberg würde ein zusätzlicher Feiertag für alle Beschäftigten der Wirtschaft Kosten in der Höhe von 30 Millionen Euro verursachen, in ganz Österreich wären es 600 Millionen Euro: Beträchtliche finanzielle Einbußen also, die wir uns nicht leisten können, die in der Preiskalkulation untergebracht werden müssten und folglich zu Preissteigerungen führen würden.

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