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Junge Wirtschaft Vorarlberg: Mehr Unternehmergeist gefordert

Wie sehen die Wirtschaft und die Gesellschaft der Zukunft aus? Welche Herausforderungen kommen auf Jungunternehmer/-innen zu? Diese Fragen stellt sich die Junge Wirtschaft Vorarlberg (JWV) in ihren Schwerpunktthemen „neues Lernen, neue Wertschöpfung, neue Arbeit“ für das kommende Jahr.

Welche Herausforderungen kommen auf Jungunternehmer/-innen zu? Diese Fragen stellt sich die Junge Wirtschaft Vorarlberg (JWV) in ihren Schwerpunktthemen „neues Lernen, neue Wertschöpfung, neue Arbeit“ für das kommende Jahr.
© JWV Peter Flatscher, Alexander Abbrederis (Mitte) und Verena Eugster.

„Wir befinden uns im Wandel – die Technologie wird Wirtschaft und Gesellschaft in den kommenden Jahren vollständig verändern. “, erklärt Alexander Abbrederis, Vorstandsvorsitzender der JWV und Geschäftsführer der pratopac GmbH. „Wir entwickeln uns dadurch auch immer mehr zur Wissensgesellschaft“. Wir haben uns deswegen die Frage gestellt, wie wir uns auf diese Veränderungen einstellen können und haben drei grundlegende Zugänge gefunden.“ Aus dieser Fragestellung sind drei Schwerpunktthemen für die kommenden zwei Jahre entstanden: neues Lernen, neue Arbeit, neue Wertschöpfung.

„Unser erstes Schwerpunktthema setzt bei der Ausbildung an. Von der Volksschule bis zum Studium beschäftigen wir uns mit neuem Lernen“, sagt Abbrederis.

Eine zentrale Forderung der JWV ist der Ausbau der digitalen Grundkompetenzen. „Bildungsexperten bestätigen: Der beste Weg, sich auf die Digitalisierung einzustellen, ist bereits Kindern den richtigen Zugang dazu zu vermitteln. Wir wollen den Unternehmens- und Innovationsgeist in Kindern und Jugendlichen wecken“, betont Abbrederis. Die JWV setzt diesbezüglich auch die erfolgreichen Kooperationen mit Vorarlberger Schulen, wie etwa das Projekt „Business Class“, das gemeinsam mit dem Gründerservice umgesetzt wird, weiter fort. Mehr als 500 Schüler/-innen bekamen dadurch von Referenten aus der Praxis einen Einblick in die Gründerszene. „Wir sind fest davon überzeugt, dass unternehmerisches Denken und Handeln der Schlüssel für die Lösung unserer Herausforderungen ist und wollen daher den Innovationsgeist bereits bei den Jugendlichen wecken. Dazu gehen wir proaktiv auf Schülerinnen und Schüler zu“, erklärt Peter Flatscher, Geschäftsführer der JWV. Die JWV fordert außerdem die Stärkung der Webtechnologie-Kompetenz in der universitären Ausbildung.

Flatscher: „Hier sind wir im engen Austausch mit den unterschiedlichen Entscheidungsträgern. Ein Schritt in die richtige Richtung ist der geplante Studiengang „Informatik – Business Innovation“ an der Fachhochschule Vorarlberg, den wir sehr begrüßen.“

Wem gehört die Wertschöpfung?

Automatisierung, Robotik, Artificial Intelligence sind die Schlagworte der Wirtschaft und Wertschöpfung der Zukunft. Auf dieser Grundlage basiert das zweite Schwerpunktthema der JWV: neue Wertschöpfung. „Bei der Frage nach der neuen Wertschöpfung geht es vor allem darum, wie wir in Zukunft miteinander leben wollen und wie wir sozialen Frieden garantieren können. Als Junge Wirtschaft und Unternehmerinnen und Unternehmer wollen wir mit dieser Entwicklung nicht nur mithalten, sondern uns einen Vorsprung verschaffen“, so Abbrederis und ergänzt: „Das schaffen wir durch Innovation und Unternehmergeist.“

Die Zukunft der Arbeit

Das dritte Schwerpunktthema der JWV ist neue Arbeit. „Gerade im Industrieland Vorarlberg beschäftigen wir uns mit der Frage, wie wir uns auf Veränderungen in der Arbeitswelt einstellen können“, erklärt Verena Eugster, Vorstandsmitglied der JWV und Geschäftsführerin der w3 Marketing GmbH. „Der Zugang zu Arbeit hat sich verändert. Junge Menschen haben heute eine andere Vorstellung von der Arbeitswelt als ihre Eltern. Es ist unumstritten, dass diese sich aufgrund der Digitalisierung noch weiter wandeln wird“, erklärt Eugster und führt weiter aus: „Wir beobachten im Austausch mit Unternehmerinnen und Unternehmern und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, dass viele Menschen Veränderungen sehr positiv gegenüberstehen, die Rahmenbedingungen für die Flexibilisierung und die Modernisierung der Arbeitswelt aber noch nicht stimmen. Hier sehen wir als Junge Wirtschaft die Herausforderung der Zukunft“, meint Eugster.

Die Frage, wie die Wirtschaftswelt der Zukunft aussieht, ist auch Gegenstand der JWV-Jahreshauptversammlung, die am 22. März in Bregenz stattfindet. Auf einer größeren Plattform wird die Diskussion bei der JW-Bundestagung „SEEVOLUTION“, von 21. bis 22. September 2018 im Bregenzer Festspielhaus diskutiert.
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