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Industriekonjunktur: Tempo lässt spürbar nach

Die Konjunktur hat ihren Höhepunkt klar erkennbar überschritten - Vorarlbergs Industrie startet mit weniger Schwung in den Herbst.

Industrie-Konjunktur: Der bevorstehende BREXIT wird sich in fast jedem fünften der befragten Unternehmen stark bzw. sehr stark auswirken.
© iStock Vorarlbergs Industrie startet mit weniger Schwung in den Herbst

An der quartalsmäßigen Umfrage der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Vorarlberg und der Industriellenvereinigung haben sich 38 Unternehmen mit insgesamt knapp 22.000 Beschäftigten beteiligt. Der „Geschäftsklima-Index“ der Vorarlberger Industrie – das ist der Mittelwert aus der aktuellen Geschäftslage und der Einschätzung der Geschäftslage in sechs Monaten - hat sich im Vergleich zu Höchststand 2016 weiter verschlechtert. Er fiel gegenüber dem 2. Quartal 2018 von +32,5 auf +26,9 Prozent-Punkte. Das bedeutet den schlechtesten Wert der letzten zwei Jahre. Während die aktuelle Geschäftslage, Auftragsbestand und Auslandsaufträge ähnlich wie im guten 2. Quartal beurteilt werden, rechnen die befragten Unternehmen mit sinkenden Erträgen in sechs Monaten. Es rechnen 30 Prozent mit einem Rückgang. Die Anzahl der Mitarbeiter in der Industrie wird zwar noch ansteigen, allerdings weniger stark als zuletzt angenommen.  Michael Amann: „Insgesamt fällt im Durchschnitt aller Branchen auf, dass sich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 alle Indikatoren verschlechtern. Die Lage ist nach wie vor stabil, aber der Höhepunkt ist klar überschritten!“ Erstmals wurden auch die erwarteten Auswirkungen durch den BREXIT als Sonderfrage abgefragt. 18,4 Prozent der befragten Unternehmen signalisieren demnach eine starke bzw. sehr starke Betroffenheit durch den EU-Austritt Großbritanniens Ende März 2019. 80,6 Prozent rechnen mit einer geringen bzw. keiner Betroffenheit.

 

Branchenergebnisse im Detail

  • Die Metalltechnische Industrie (Maschinen- und Metallindustrie) verliert gegenüber dem Vorquartal an Dynamik. Trotz aktuell weiterhin guter Geschäftslage rechnen 58 Prozent mit einer schlechteren Ertragssituation in sechs Monaten.
  • Die positivsten Kennzahlen liefert die Nahrungs- und Genussmittelindustrie. 76 Prozent sprechen von einer aktuell guten Geschäftslage. 78 Prozent bezeichnen die Auslandsaufträge als gut. Ihren Mitarbeiterstand in drei Monaten erhöhen wollen immerhin 55 Prozent dieser Unternehmen.
  • Mit einer aktuell schlechten Ertragslage hat ein erheblicher Teil der Textilindustrie zu kämpfen. 38 Prozent beurteilen ihre Erträge als schlecht und 62 Prozent als gleichbleibend. Das wirkt sich auch auf den Mitarbeiterstand aus, der bei 38 Prozent der befragten Unternehmen in den kommenden drei Monaten voraussichtlich abnehmen wird.
  • Auch in der Elektro-/Elektronikindustrie erwarten die Unternehmen einen Rückgang ihrer Mitarbeiterzahlen. 53 Prozent rechnen in den nächsten 3 Monaten mit weniger und 32 Prozent mit mehr Mitarbeitern. Die aktuell gute Ertragslage trübt sich auch in dieser Branche in den kommenden sechs Monaten ein.

 

Die Umfragemethode: 

Den Unternehmen werden drei Antwortmöglichkeiten gegeben: gut, durchschnittlich, schlecht. Errechnet werden die (beschäftigungsgewichteten) Prozentanteile dieser Antwortkategorien, und dann wird die konjunktursensible „Saldo“ aus den Prozentanteilen positiver und negativer Antworten unter Vernachlässigung der neutralen gebildet. Antwortmöglichkeiten bei BREXIT-Sonderfrage: sehr stark/stark/gering/gar nicht


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