th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Rhomberg Bau: Im Holzbau auf dem richtigen Weg

Erste Ergebnisse des Innovationsprojekts in der Wolfurter Lerchenstraße wurden präsentiert.

Rhomberg Bau präsentiert erste Ergebnisse des Innovationsprojekts in der Wolfurter Lerchenstraße
© Weissengruber Das Innovationsprojekt Lerchenstraße in Wolfurt von Rhomberg Bau.

Generalunternehmer Rhomberg Bau hat nun die ersten Ergebnisse seines aufsehenerregenden Bauprojekts in Wolfurt bekannt gegeben. Für das Projekt wurden erstmals zwei weitgehend identische Wohnhäuser – eines aus Holz und eines in Massivbauweise – errichtet und verglichen. Und die Untersuchung zeigt: Holzbau hat ein großes Potenzial. Aber auch im klassischen Bau lassen sich Zeit und Kosten sparen.

Als die Verantwortlichen von Rhomberg Bau, der Wohnbauselbsthilfe sowie dem Vorarlberger Energieinstitut im April 2018 den ersten Spatenstich für das richtungsweisende Projekt setzten, war es erklärtes Ziel, valide Befunde zu den Unterschieden bei der Baudauer, der Baustellenlogistik, der Lärm- und Staubentwicklung oder auch der Energieeffizienz zu erhalten. “Die Erkenntnisse aus dem Vergleich sollen entscheidend dazu beitragen, zukünftig die besten Materialien und Bauweisen für qualitativ hochwertigen, ökologischen und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum zu wählen”, erklärte Christian Jauk von Rhomberg Bau damals.

"Diese soliden Daten haben wir nun", greift Jauk seine Zielformulierung vom April 2018 auf. “Und sie zeigen, dass die Bauwirtschaft noch großes Potenzial hat - unabhängig vom eingesetzten Baustoff.” Das scheint die spannendste Erkenntnis aus dem Zwischenfazit zu sein – die Untersuchungen des Energieinstituts zum tatsächlichen Energieverbrauch und dem Wohngefühl der Mieter und Eigentümer laufen jetzt erst an: In beiden Bauweisen schlummern versteckte Potenziale. Holz hat über alle Untersuchungen hinweg aber die Nase leicht vorne.

So zeigen sich beispielsweise im Ergebnis zwar höhere Kosten für die Holzvariante – 0,6 % bei zweigeschossigen Bauten, bis zu gut 3 % bei sieben Geschossen – diese Mehrkosten lassen sich aber relativieren: „Die Zahlen sind teilweise bereits drei Jahre alt, hier hat sich viel entwickelt. Außerdem haben wir weder mögliche Förderungen noch Einsparungen wie beispielsweise durch die verkürzte Bauzeit berücksichtigt“, erläutert Jauk. „Heute können wir Holzbaugebäude bereits kostenneutral und im Optimalfall sogar preisoptimiert errichten.“ Weitere Punkte sammelt der Holzbau bei der Ausführungsqualität, beim Bauablauf sowie in der Ökobilanz. Potenzial zeigte aber auch die mineralische Bauweise: „Vor allem bei der Bauzeit lassen sich mit etwa Vorfertigung schnellere Bauzeiten und auch eine höhere Qualität realisieren“, ist sich Jauk sicher. Eine Überraschung schließlich brachte die Antwort auf die Frage, welcher Bauart Kunden den Vorzug geben: „Hier waren die Lage, die Geschossigkeit und die Aussicht sehr viel entscheidender“, berichtet Jauk.

www.rhomberg.com

Das könnte Sie auch interessieren

Ein Teil der Belegschaft des neu erworbenen Werks ALPLA Pune. // Part of the workforce at the newly acquired ALPLA Pune plant.

ALPLA übernimmt Werk von Amcor in Indien

Die ALPLA Group erwirbt in Westindien ein Werk zur Herstellung von Preforms für PET-Flaschen vom Verpackungsunternehmen Amcor. mehr

Brigitte Gasser hat seit Februar 2020 die Leitungsfunktion der Rechtsabteilung sowie die Ombudsstelle der Sparkasse Bregenz inne.

Sparkasse Bregenz: Neue Leiterin für Rechtsabteilung

Seit Februar 2020 hat Brigitte Gasser die Leitungsfunktion der Rechtsabteilung sowie die Ombudsstelle der Sparkasse Bregenz inne. mehr