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Hochsteuerland Österreich

Kommentar von Ing. Edi Fischer, Vizepräsident  der Wirtschaftskammer Vorarlberg

Kommentar von Ing. Edi Fischer, Vizepräsident  der Wirtschaftskammer Vorarlberg
© Kate Kunz/Corbis Wenn die Lohnnebenkosten weiter steigen, ist man in der EU nicht mehr wettbewerbsfähig.

Nachdem Österreich nach OECD ein Hochsteuerland ist, kann die Forderung von Minister Stöger nach einer sechsten Urlaubswoche nur entschieden abgelehnt werden.  Der Urlaub ist ein Bestandteil der Arbeitskosten. Exemplarische Lohnnebenkostenberechnungen ergeben, dass bei einer sechsten Urlaubswoche die Nebenkosten im Verhältnis zum Anwesenheitsentgelt um rund 4,5 Prozent steigen. 

Die Steuerreform hat neben massiven Belastungen für Unternehmer keine Senkung der Lohnnebenkosten gebracht. Ein zusätzliches Ansteigen der Kosten auf den „Faktor Arbeit“ ist in einer Situation steigender Arbeitslosigkeit bei niedrigem Wirtschaftswachstum und bescheidenen Zukunftsaussichten nicht annehmbar. Mit solchen Forderungen würgt man jede mögliche Konjunktursteigerung im Kern ab. Wenn die Lohnnebenkosten weiter steigen, ist man in der EU nicht mehr wettbewerbsfähig. Das Motto für 2017 muss daher Einsparung sein und keine Ideenfindung  zu einer allfälligen Gegenfinanzierung solcher Hirngespinste. Was wir brauchen, ist ein zeitgemäßes und damit wettbewerbsfähiges Arbeitszeitsystem und keine neue Umverteilungsdebatte. Jeder, der die Gewerkschaftsforderung unterstützt, ist realitätsfremd und stellt sich gegen die arbeitsplatzerhaltenden Unternehmen.

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