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Heimische Wirtschaft mit verbesserter Konjunkturaussicht

Wirtschaftsbericht 2020/21 zeigt auf: empfindlicher Rückgang 2020, deutliche Verbesserung im Jahr 2021.

LH Wallner, LR Tittler, Hans Peter Metzler
© Alexandra Serra Hans Peter Metzler: „Die Krise bietet die Chance, die Zusammenhänge des Wachstums besser zu verstehen. An den großen Themen wie Bildung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung oder Regionalität arbeiten wir im Rahmen des Dis.Kurs Zukunft intensiv weiter."

Die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie prägten seit dem Frühjahr 2020 die heimische Wirtschaftsentwicklung. Die konjunkturelle Entwicklung für heuer zeigt einen Trend nach oben, wie der aktuelle Vorarlberger Wirtschaftsbericht aufzeigt. Landeshauptmann Markus Wallner, Wirtschaftskammerpräsident Hans Peter Metzler und Landesrat Marco Tittler stellten im heutigen (Freitag) Pressegespräch klar, dass Land und Kammer die heimische Wirtschaft beim Aufschwung bestmöglich unterstützen werden. „Wir wollen die starke Position des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg nicht nur halten, sondern weiter ausbauen.“

Mit zahlreichen Zukunftsprojekten in den Bereichen Digitalisierung, Ökologisierung, regionale Vergabe und Beschaffung sowie durch das Forcieren von Innovationen wird alles dafür getan, um Vorarlbergs Wirtschaft wieder ordentlich in Schwung zu bringen und zugleich die künftige Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen zu stärken, betonte der Landeshauptmann. „Vorarlbergs Wirtschaft ist besser durch die Krise gekommen, als andere Bundesländer. Jetzt gilt es die Herausforderungen der Zukunft, wie etwa den steigenden Fachkräftebedarf, aktiv anzugehen und unsere Wirtschaft weiterhin zu unterstützen“. „Die Mitarbeitersuche auf allen Ebenen ist aktuell eine Mammutaufgabe für die Betriebe“, sagte WKV-Präsident Hans Peter Metzler: „Die Krise bietet jetzt auch die Chance, die Zusammenhänge des Wachstums besser zu verstehen. An den großen Themen wie Bildung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung oder Regionalität arbeiten wir im Rahmen des Strategieprozesses Dis.Kurs Zukunft intensiv weiter.“ 

Vorarlberg erlitt 2020 einen empfindlichen Rückschlag, deutliche Verbesserung im Jahr 2021 

Nach einigen Jahren, welche geprägt waren von robusten Wachstumsraten in der Bruttowertschöpfung, erlitt die heimische Konjunktur pandemiebedingt im Jahr 2020 einen empfindlichen Rückschlag. Die reale Bruttowertschöpfung (ohne Land- und Forstwirtschaft) 2020 sank um -6,4 Prozent und liegt im Bundesschnitt. Im Bereich Einzelhandel gingen die Umsätze mit -3,8 Prozent etwas weniger zurück als im Österreichschnitt (-4,6 Prozent). Die Entwicklung des Produktionsindex der abgesetzten Produktion zeigte sich 2020 in Vorarlberg mit einem Minus von 3,2 Prozent etwas schlechter als im Vorjahr, aber besser als in der gesamtösterreichischen Entwicklung (-5,5 Prozent). Die Vorarlberger Baubranche verzeichnete mit +3,2 Prozent (Vergleich Österreich: -1,8 Prozent) hingegen einen überdurchschnittlich starken Anstieg. „Kurzarbeit und Corona-Wirtschaftshilfen haben einen wesentlich stärkeren Abbau der Beschäftigungszahlen verhindert“, betonte Landesrat Tittler. Die Krise hatte starke Auswirkungen auf alle Wirtschaftsbereiche, der Tourismus war im Jahresdurchschnitt 2020 von allen Branchen am stärksten betroffen. Auch die Vorarlberger Exportwirtschaft musste im ersten Halbjahr 2020 spürbare Umsatzverluste hinnehmen. Nach vorläufigen Ergebnissen wurden in den Monaten Jänner bis Juni 2020 Waren im Wert von 4,87 Milliarden Euro exportiert und 3,7 Milliarden Euro importiert.

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