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Händler brauchen mehr Wettbewerbsgerechtigkeit

Die Spartenobfrau des Vorarlberger Handels, KommR Theresia Fröwis, fordert mehr Wettbewerbsgerechtigkeit: „Die ungleiche Steuerlast von On- und Offlinegeschäften muss beseitigt werden!“

Theresia Fröwis, Spartenobfrau Handel: „Online-Umsätze müssen dort versteuert werden, wo der Endverbraucher ist!“
© Miro Kuzmanovic Theresia Fröwis, Spartenobfrau Handel: „Online-Umsätze müssen dort versteuert werden, wo der Endverbraucher ist!“

Die Sparte Handel der Wirtschaftskammer beobachtet die Vorschläge und Aktivitäten des EU-Parlaments zur Schaffung von mehr Wettbewerbsgerechtigkeit zwischen Händlern in Österreich und Händlern im Ausland genau. Spartenobfrau Theresia Fröwis bekräftigt in diesem Zusammenhang ihre Forderung: „Es ist notwendig, einen zeitgemäßen, neuen steuerlichen Anknüpfungspunkt für digitale Unternehmen zu schaffen oder die Körperschaftsteuerlast für heimische Unternehmen drastisch zu senken, damit On- und Offlinegeschäfte gleichermaßen besteuert werden.“ Denn durch die Einführung einer neuen Steuer würden die Unterschiede in der Steuerlast weiter bestehen, gibt Fröwis zu bedenken.

Um nationale Alleingänge zu vermeiden und den Binnenmarkt zu erhalten, fühlt sich die Kommission gezwungen, kurzfristig eine neue spezifische (indirekte) Steuer – die sogenannte „Digital Service Tax“ - vorzuschlagen, bis auf EU-Ebene ein Konsens hinsichtlich der digitalen Betriebsstätte gefunden ist.

Neue Steuer schafft nicht mehr Gerechtigkeit

„Aber“, erklärt Spartenobfrau Fröwis dazu: „Unternehmen in Österreich eine neue Steuerlast aufzuerlegen, schafft nicht mehr Wettbewerbsgerechtigkeit für heimische Händler. Sie stehen im Wettbewerb mit ausländischen im Onlinebereich tätigen Großkonzernen. Vielmehr führt eine zusätzliche Steuer letztendlich dazu, dass die Unterschiede in der Steuerlast weiterhin bestehen bleiben.“ Sie bezweifelt daher, ob diese „Digital Service Tax“ tatsächlich einen Ausgleich für die entgangene Gewinnbesteuerung großer internationaler Konzerne darstellt. „Dieses Ungleichgewicht muss daher mit Nachdruck beseitigt werden“, betont Fröwis, und fasst zusammen: „Wichtig ist, dass die Online-Umsätze dort versteuert werden, wo der Endverbraucher sitzt. Denn weil die österreichischen Online-Kunden überproportional viel in Nachbarländern einkaufen, geht  bislang viel Geld verloren!“   

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