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Gemeinsame Lösung für Rohstoff-Projekte

Dass das Steinbruch-Projekt Unterklien in Hohenems nun zu einem Wahlkampfthema gemacht wird, führt bei WKV-Präsident Hans Peter Metzler zu reichlich Irritation: „Die Bedeutung und der Nutzen für das ganze Land sollten vielmehr in einer breit angelegten Diskussion erörtert werden.“

Dass das Steinbruch-Projekt Unterklien in Hohenems nun zu einem Wahlkampfthema gemacht wird, führt bei WKV-Präsident Hans Peter Metzler zu reichlich Irritation.
© Marcel Hagen

„Es ist schade, dass das für das ganze Land so bedeutende Rohstoff-Projekt Ablehnung erfährt. Umso irritierender ist es, dass gleichzeitig beim Land zwar vehement eine Rohstoffstrategie eingefordert wird, die Bereitschaft zu deren Umsetzung vor der eigenen Haustüre aber fehlt“, sagt Metzler. Erst kürzlich habe sich beim Kiesabbauprojekt Altach gezeigt, dass nur eine breit angelegte Diskussion und Entscheidung über die Bedeutung und den Nutzen von Rohstoff-Projekten zu einem sachlichen und fairen Ergebnis führe: „Beim Steinbruch Unterklien zeigt sich einmal mehr, dass eine konsens- und bürgerorientierte Sachpolitik nicht dem Wahlkampf geopfert werden darf. Überhaupt muss grundlegend geklärt werden, ob wir im Land eine vorarlbergweite Rohstoffgewinnung forcieren möchten oder uns weiter von Importen abhängig machen. Ich bin der Meinung, dass wir hier im Land ein Commitment haben und dieses auch weiterhin verfolgen sollten“, führt Metzler aus.

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