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Gamestop & Co: Finanzdienstleister warnen vor spekulativem Kräftemessen zwischen Kleinanlegern und Hedgefonds

Die Vorarlberger Finanzdienstleister warnen angesichts der aktuellen Höhenflüge einzelner Aktien, die durch Spekulationen von Kleinanlegern angeheizt wurden, vor vermeintlich gewinnbringenden Geldanlagen über einschlägige Internet-Plattformen.

Die Vorarlberger Finanzdienstleister warnen vor vermeintlich gewinnbringenden Geldanlagen über einschlägige Internet-Plattformen.
© iStock Die Vorarlberger Finanzdienstleister warnen vor vermeintlich gewinnbringenden Geldanlagen über einschlägige Internet-Plattformen.

„Das derzeitige Kräftemessen zwischen Kleinanlegern und Hedgefonds im Zusammenhang mit der Gamestop-Aktie mag einzelnen Spekulanten kurzfristig attraktive Gewinne bescheren, ist aber ein Spiel mit dem Feuer, das eine lange Liste an Verlierern zur Folge hat“, betont Arnold Tollinger, Fachgruppenobmann der Vorarlberger Finanzdienstleister und diplomierter Börsenhändler und rät davon ab, solche Spekulationen als nachhaltige Veranlagung zu betrachten.

Hintergründe

Auslöser der Börsenturbulenzen war der US-Computerspielehändler „Gamestop“, der mit seinen traditionellen Ladengeschäften den Trend hin zu Online-Spielen verpasst hatte. In der Erwartung, dass der Aktienkurs eines solchen angeschlagenen Unternehmens fallen müsste, haben Hedgefonds-Manager (sogenannte Shortseller) auf den Kursverfall der Aktie gewettet, indem sie die Aktie „leerverkauften“. Dabei werden, vereinfacht ausgedrückt, Aktien verkauft, die sich Shortseller vorher gegen eine Gebühr ausleihen. Ziel dabei ist es, diese dann günstiger wieder zu kaufen, um an der Differenz zu verdienen. Eine üblicherweise relativ sichere Sache, solange der Kurs der Aktie – wie erwartet – sinkt. „Im Fall von Gamestop hatten die Hedgefonds-Manager die Rechnung aber ohne den Wirt bzw. ohne die patriotischen privaten Trader gemacht. In der Internet-Community „Reddit“ stieß das Vorhaben auf heftige Empörung und man verabredete sich zu kollektiven Käufen der Aktie und trieb so den Kurs innerhalb weniger Stunden in die Höhe“, erklärt Arnold Tollinger. Die Folge war ein sogenannter „Short Squeeze“: Die Hedgefonds müssten die Aktien zu einem höheren Preis kaufen als jenem, zu dem sie die Aktie zuvor verkauft bzw. geliehen haben. Während die zwischenzeitlichen Verluste einiger Fondsmanager zweistellige Milliardenbeträge erreichten, erzielten einige Kleinanleger große Gewinne.

Kompetente Finanzberatung als Anlegerschutz

„Dem Reiz des schnellen Geldes kann in solchen Fällen nicht selten ein Totalverlust gegenüber stehen“, warnt Tollinger, der sich dennoch für Wertpapierveranlagungen einsetzt. „Wichtig ist eine klare Veranlagungsstrategie, die in Bezug auf die Risikoeinschätzung der individuellen Situation angepasst ist“, hebt der Obmann der Vorarlberger Finanzdienstleister den unverzichtbaren Nutzen einer kompetenten Finanzberatung zum Schutz der Anleger hervor. 

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