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Für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort!

Eine verantwortungsvolle Standortpolitik heißt Rahmenbedingungen für Unternehmen verbessern. Was die Wirtschaft jetzt braucht: Steuern runter, Bildung stärken, Bürokratie abbauen! 

Hans WKV-Präsident Hans Peter Metzler: Es stehen Wahlen vor der Tür. Gelegenheit also, nicht nur anzukündigen, zu versprechen, sondern auch nachhaltig umzusetzen.“
© istock Hans WKV-Präsident Hans Peter Metzler: "Es stehen Wahlen vor der Tür. Gelegenheit also, nicht nur anzukündigen, zu versprechen, sondern auch nachhaltig umzusetzen.“

Eine leistungsfähige Wirtschaft ist die Basis für Lebensqualität und Wohlstand. Vorarlberg kann auf diese starke Wirtschaft bauen. Die Arbeitsmarktzahlen sind beeindruckend, die Exportzahlen bewegen sich von Rekordwert zu Rekordwert, die Produktivät ist hoch, die Produktion wird immer effizienter und die Leistungsbereitschaft der Menschen ist überdurchschnittlich. Wir profitieren dabei nach wie vor von der strategisch günstigen Lage. Vorarlberg hat den immensen Vorteil einer sehr differenzierten und sehr breit aufgestellten Wirtschaft. Die gute Durchmischung von Groß und Klein, und den vielen familiengeführten Unternehmen mit ihrem klaren Bekenntnis zum Standort macht es aus. Man hat es verstanden, Produktionsstandorte im Land zu halten. Vorarlbergs Unternehmen sind erfolgreich in die Automatisierung gegangen und gehen gegenwärtig erfolgreich den Weg in die Digitalisierung. Eine starke Identität nach außen und eine durchdachte Identifikation nach innen, die das Gemeinsame vor das Trennende stellt, sind gerade jetzt essentiell für unser Land. Das sichert langfristig unseren Wohlstand und den sozialen Zusammenhalt weiterer Generationen Mit der Marke Vorarlberg ist es gelungen, dass alle Akteure an einem Strang ziehen. Dennoch gilt ,nur wenn die Entfaltung über das ganze Land erfolgt, kann die Marke Vorarlberg die gewünschte Wirkung erreichen. Dazu müssen nun eine Struktur für die professionelle und umfassende Umsetzung des neuen Markenbildes folgen. 

„Wir dürfen in den Bemühungen nicht nachlassen, um die starke Position des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg zu halten beziehungsweise weiter zu festigen."
Hans Peter Metzler, WKV-Präsident

Entlastung der Betriebe

Für die Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist gerade jetzt Stabilität und Berechenbarkeit unerlässlich. Wir dürfen in den Bemühungen nicht nachlassen, um die starke Position des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg zu halten beziehungsweise weiter zu festigen. 

Die Wirtschaftskammer hat Unternehmer befragt, was sie von der Politik in nächster Zukunft erwarten – und der Befund ist klar: Die Betriebe brauchen dringend Entlastungsmaßnahmen, wenn sie sich gegen den aufkommenden konjunkturellen Gegenwind stemmen und Beschäftigung schaffen sollen. Auf den Punkt gebracht: Steuern runter. Bildungssystem stärken. Bürokratie abbauen. Diese drei Forderungen haben für unsere Unternehmerinnen und Unternehmer oberste Priorität. Die Themen decken sich mit langjährigen Forderungen der Wirtschaftskammer. Was wir jetzt einfordern, ist eine Politik mit Weitblick, die standortorientiert handelt und entsprechende Maßnahmen ergreift. Denn eines ist klar, der Gegenwind für die Wirtschaft wird stärker. Der konjunkturelle Zenit ist nicht nur bei unserem Nachbarn Deutschland überschritten,  sondern auch unsere Betriebe stellen sich auf schlechtere Zeiten ein. Die Politk ist aufgerufen rasch gegenzusteueren. Denn nichts zu tun, wäre Gift für den Lebens- und Wirtschaftsstandort. 

Der Blick muss nun Richtung Zukunft gerichtet sein, denn die Herausforderungen sind vielfältig. Davor sollten man Respekt haben, denn die geopolitischen Entwicklungen haben unmittelbare Auswirkungen auch auf unsere Wirtschaft. Dazu kommen Klimawandel, Migration, finanzpolitische Spannungen, gesellschaftliche Herausforderungen oder etwa die Ungewissheit Brexit. 

Hausaufgaben machen 

Es stehen Wahlen vor der Tür. Gelegenheit also, nicht nur anzukündigen, zu versprechen, sondern auch nachhaltig umzusetzen. Land wie Bund sind gefordert. Schneller, mutiger und verbindlicher, das erwarten wir uns von der Politik. Wenn wir sehen, was den Menschen Netto vom Brutto bleibt und fleißige Mitarbeiter- innen und Mitarbeiter mit ihrem Einkommen angespannt durchs Leben gehen müssen, dann ist Handlungsbedarf gegeben. Ja, es ist eine Entlastung für die Wirtschaft notwendig, aber vor allem auch für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Das sieht auch die Wirtschaft so. Deshalb fordern wir, die versprochene Steuer- und Entlastungsreform auch umzusetzen. Aber auch in anderen wichtigen Themen wie Fachkräfte, Digitalisierung, duale Ausbildung gilt es alle Hausaufgaben speziell auf Landesebene zu machen. Das Fachkräftethema wird uns in den kommenden Jahren weiter sehr stark beschäftigen, es bremst zusehends die Dynamik der Unternehmen. Zukunftsweisend ist für Vorarlberg  und die hier arbeitenden und lebenden Menschen eine funktionierende Kinderbetreuung. Auch wenn sich in den vergangenen Jahren einiges getan hat, besteht aus Sicht vieler Berufstätiger keine wirkliche Wahlfreiheit. Es gelte, deutlich mehr Angebot zu schaffen.

Zudem  stecken wir mittendrin in der strukturellen Neuordnung unserer wirtschaftlichen Systeme – beschleunigt durch Digitalisierung und neue Technologien. Disruption wirkt auf allen Ebenen. Deshalb müssen wir umdenken. Es geht um unsere Zukunftsfähigkeit, um das Brechen von Routinen zur Stärkung der Innovationsfähigkeit und um vernetztes Denken. Wagen wir uns raus aus linearen Modellen hin zu spielerischen Verbindungen und Kooperationen! Und, den Klimaschutz müssen wir als Chance für die Wirtschaft nutzen.  Mit unserem Strategieprozess Dis.Kurs Zukunft und den daraus resultierenden Projekten leisten wir ganz konkret einen Beitrag für Vorarlberg. 

Verständnis für Innovation 

Die Politik kann keine Arbeitsplätze schaffen, nur Rahmenbedingungen. Aber die Politik wird in dieser Hinsicht noch ganz andere Aufgaben bekommen, als sie derzeit meint zu haben; sie wird jene Freiräume denken und realisieren müssen, in denen Innovationen überhaupt erst entstehen können.  Es braucht mehr Wertschätzung für all jene, die auf eigenes Risiko und aus eigenem Antrieb in unserem Land unternehmerisch agieren. Und es braucht mehr Freiraum für Unternehmertum und eine andere Kultur, die erlaubt, aus Fehlern zu lernen. Unternehmer müssten oft gegen den Strom schwimmen, um Änderungen zu erzwingen, und wer gegen eingefahrene Muster vorgehe und damit Neues schaffe, werde als Störer wahrgenommen. Doch unternehmerisch zu agieren und innovativ zu sein, heißt, sich nicht mit dem Status quo zufriedenzugeben. Dies anzuerkennen, wäre ein richtiger Schritt auf dem Weg in eine Gesellschaft, in der Mut und Unternehmertum wertgeschätzt werden und in der anerkannt wird, dass Innovationen Einzelner den Nutzen vieler bedeuten können. Er bräuchte an den entscheidenden staatlichen und politischen Stellen mehr Ermöglicher und weniger Beschränker; es bräuchte weniger von jenen, die nur dann innovativ werden, wenn es darum geht, Innovationen zu verhindern. Ohne Innovation herrscht Stagnation. Und das kann, in einer sich immer stärker wandelnden Welt, nun wirklich nicht die Antwort auf die künftigen Herausforderungen sein.

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