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Für eine degressive Abschreibung

Kommentar von Hans Peter Metzler, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg

Ein spürbarer Impuls auf die Investitionstätigkeit hätte eine generelle Umsetzung verkürzter Abschreibungsfristen
© Wirtschaftskammer Vorarlberg Hans Peter Metzler, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg

Investitionen sind notwendig für Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft. In den letzten Jahren entwickelten sich die Investitionen nur schwach. Zuletzt setzte die Regierung Investitionszuwachsprämien um, die jedoch befristet sind und limitiert in den Mitteln. Aus den begrenzten Mitteln ergibt sich, dass nur eine begrenzte Anzahl an Unternehmen von der Maßnahme profitieren kann. 

Oberste Priorität muss jetzt nach Ausschöpfung der KMU-Investitionszuwachsprämie nun die rasche Etablierung von nachhaltigen bzw. dauerhaften Fördermaßnahmen zur weiteren Stärkung der Planungssicherheit der Unternehmen sein. Ein spürbarer Impuls auf die Investitionstätigkeit hätte eine generelle Umsetzung verkürzter Abschreibungsfristen. Moderne Volkswirtschaften weisen Wahlmöglichkeiten bei den Abschreibungsmethoden auf. In Österreich gibt es hingegen nur ein lineares Abschreibungsmodell. Eine degressive Abschreibung bildet die wirtschaftliche Realität allerdings besser ab. Nicht allein auf die Entwertung durch den technischen Verschleiß im Laufe der Nutzungsdauer darf es ankommen, sondern auch darauf, dass Anlagegüter von Anfang an der wirtschaftlichen Entwertung durch den technischen Fortschritt, Nachfrageverschiebungen, Modeänderung usw. ausgesetzt sind. Hier besteht also Handlungsbedarf.



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