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Frau in der Wirtschaft startet mit ambitionierten Zielen ins neue Jahr

Die Palette der Ziele und Forderungen von Frau in der Wirtschaft für 2017 ist breit gefächert.

Frau in der Wirtschaft fordert flexiblere Arbeitszeiten, die Erweiterung der Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten und eine höhere Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen.
© Thinkstock Frau in der Wirtschaft fordert flexiblere Arbeitszeiten, die Erweiterung der Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten und eine höhere Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen.

1. Aufsichtsratskompetenz kompakt

Um die Präsenz qualifizierter  Frauen in der Öffentlichkeit zu steigern, wurde eine österreichweite Aufsichtsrätinnen-Datenbank ins Leben gerufen. In dieser soll das Potenzial kompetenter weiblicher Führungskräfte sichtbar gemacht werden. Der Workshop „Aufsichtsratskompetenz kompakt“ beinhaltet die wichtigsten Informationen rund um das Thema Aufsichtsrat und macht Frauen für eine Position im Aufsichtsrat fit. Frau in der Wirtschaft Vorarlberg richtet den Lehrgang „Aufsichtsratskompetenz kompakt“ heuer bereits zum vierten Mal aus. Er findet jeweils an zwei Halbtagen im Oktober und November mit 20 bis 25 Teilnehmerinnen statt. Seit Beginn im Jahr 2014 hat sich der Anteil der Absolventinnen dieses Lehrgangs „Aufsichtsratskompetenz kompakt“ in Vorarlberg - ersichtlich unter www.zukunft-frauen.at – Aufsichtsrätinnendatenbank - Bundesland - von ursprünglich 7 auf 42 potenzielle Aufsichtsrats-Kandidatinnen erhöht.

2. Kinderbetreuung ausbauen, Absetzbarkeit der Betreuungskosten ausweiten

Die Betreuungsquote der unter dreijährigen Kinder muss gemäß der Barcelona-Ziele zeitnah auf 33 Prozent gesteigert werden. Nach dem quantitativen Ausbau der Kinderbetreuungsplätze muss auch der qualitative Ansatz berücksichtigt werden. Die Kosten für die Kinderbetreuung können von den Eltern in Höhe von maximal 2.300 Euro pro Kalenderjahr und Kind abgesetzt werden. Dieser Betrag soll erhöht und die Altersgrenze bis zum Ende des Pflichtschulalters erweitert werden. Weiters sollen auch Haushaltshilfen steuerrechtlich berücksichtigt werden.

3. Mehr Frauen in Führungspositionen

Obwohl Frauen so gut ausgebildet sind wie nie zuvor, liegt Österreich bei der Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen in Politik und Wirtschaft weiterhin unter dem EU-Durchschnitt. Bereits jetzt zeigen viele Frauen ihr Engagement in den Betrieben und den Willen sich einzubringen. Künftig soll dieses Engagement weiter gestärkt und mehr Frauen dazu ermutigt werden, leitende Funktionen in Wirtschaft und Politik zu übernehmen. Deshalb muss es eine Selbstverständlichkeit werden, vermehrt Frauen zu  Übernahmen von Funktionen und zur Teilnahme an der wirtschaftspolitischen Diskussion zu bewegen. Eine gesetzliche Verpflichtung (Quote) über den Einsatz von Frauen als Führungskräfte ist kontraproduktiv und soll auch weiterhin auf freiwilliger Basis erfolgen. 

4. Flexible Arbeitszeit

Die Anforderungen am Arbeitsmarkt verändern sich, neue gesellschaftspolitische Entwicklungen erfordern neue Konzepte und Modelle. Von neuen, flexiblen Arbeitszeitmodellen profitieren sowohl die Betriebe als auch die Arbeitnehmer. Individuelle Betriebsvereinbarungen sowie Einzelvereinbarungen schaffen bessere Gestaltungsspielräume zwischen Unternehmern und Mitarbeitern. Dazu ist es notwendig, gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Unternehmen gesetzeskonform agieren können. 

5. Vereinheitlichung der schulautonomen Tage

Frau in der Wirtschaft setzt sich weiterhin für die flächendeckende Vereinheitlichung der bisherigen schulautonomen Tage ein. Damit Familien endlich die passenden Rahmenbedingungen vorfinden, die es Eltern möglich machen, einen modernen Alltag gut zu bewältigen - also Beruf und Kinder zu vereinbaren. 

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